Reanimationstag am Anne-Frank-Gymnasium
Lokalzeit aus Aachen. 04.07.2025. 02:39 Min.. Verfügbar bis 04.07.2027. WDR. Von Bettina Staubitz-Wirtz.
Die Aktion in Aachen ist eine Art selbstorganisiertes Pilotprojekt. Auch das Land NRW verfolgt wohl Päne, so einen Reanimationstag flächendeckend einzuführen.
In Skandinavien gibt es sowas schon länger. Dort kennen Kinder die wichtigsten Handgriffe und wissen, was im Notfall zu tun ist. Und das lohnt sich: die Reanimationsquote ist dort deutlich höher als in Deutschland.
Eltern hatten die Idee zur der Aktion
Zusammen mit Ärzten übten die Schüler Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung und was sonst noch lebensrettend sein kann. Die Idee stammt von Eltern, die als Ärzte unter anderem an der Uniklinik Aachen arbeiten.
Schülerinnen bekommen die Übungspuppe erklärt
Darunter auch der Leiter der dortigen Unfallchirurgie, Professor Jörg Brokmann. Sie setzten sich im Vorfeld mit der Schulleitung in Verbindung und überzeugten diese schnell von dem Projekt.
Leben retten - theoretisch und praktisch
Für jeden Schüler standen zunächst 90 Minuten Theorie auf dem Stundenplan- danach kam die Praxis: 50 Reanimationspuppen und entsprechend viele Ärzte standen bereit.
Weil viele Fünft- und Sechstklässer noch nicht die notwendige Kraft für eine Herzmassage aufbrachten, gab es für sie am Freitag nur die Theorie. In der Praxis besichtigten sie einen Rettungswagen von innen.
Unsere Quellen:
- Schulleitung Anne-Frank Gymnasium, Alexander Heimes
- Land NRW
- Reporter vor Ort