Eure Themen, eure Wahl: Das sagt ihr zum Thema Kita und Schule

Wir wollen eure Meinung zu den Themen wissen, die die Menschen in NRW vor der Kommunalwahl als drängendste Probleme empfinden. Das sagt ihr zum Thema Kita und Schule.

Person schaut in die Kamera

Lorena aus Uedem: "Wir können eigentlich nichts Negatives über die Kita sagen. Bei uns sind immer genügend Plätze. Ich denke, in der Stadt leben mehr Kinder als bei uns auf dem Land und da ist die Nachfrage größer nach einem Platz. Vielleicht sind die Eltern auch mehr arbeiten. Bei uns gibt es viele Landfrauen und dementsprechend vielleicht auch mehr Plätze."

Ann-Christin aus Erkrath: "Mein Sohn hat seit der zweiten Klasse eine Lese-Rechtschreib-Störung und ich musste mich so durchboxen bis jetzt, bis zur zehnten Klasse, dass das überhaupt akzeptiert wird als Krankheit und dass er da überhaupt Förderung kriegt. Das mussten wir hauptsächlich auch bezahlen, und das finde ich, geht überhaupt nicht, weil fast jedes zweite Kind das hat. Mein Wunsch ist, dass die viel mehr Hilfe an den Schulen kriegen, dass die Kinder mehr unterstützt werden."

Hauke, 47, aus Detmold: "Ich denke, dass bei Kita-Plätzen leider - auch wenn es Arbeit macht - eine genaue Bedarfslage erst mal eruiert werden sollte. Denn für eine Betreuung, in der irgendwie alle ihre Kinder - alle Arbeitnehmer, sage ich mal - ihre Kinder unterbekommen können sollen, müsste man grundsätzlich eine Betreuungszeit von 6 Uhr morgens bis 19 Uhr abends anbieten."

Lorena aus Uedem: "Wir können eigentlich nichts Negatives über die Kita sagen. Bei uns sind immer genügend Plätze. Ich denke, in der Stadt leben mehr Kinder als bei uns auf dem Land und da ist die Nachfrage größer nach einem Platz. Vielleicht sind die Eltern auch mehr arbeiten. Bei uns gibt es viele Landfrauen und dementsprechend vielleicht auch mehr Plätze."

Isabell, 34, aus Langerwehe: "Wir haben zwei kleine Kinder und uns beschäftigt das Thema Kita und Kita-Gebühren aktuell sehr. Kita-Gebühren sollen im Kreis Düren eingeführt werden. Und ich würde mir sehr wünschen, dass das nicht passiert, weil das eine sehr große finanzielle Belastung ist für alle Familien. Und gerade als Frau, die gerne wieder arbeiten gehen möchte, möchte ich mir nicht überlegen: Kann ich mir das leisten?"

Arkadiusz, 39, aus Düren: "Ich wünsche mir, dass mehr Geld in Bildung investiert wird, da viel zu wenig Lehrer zur Verfügung stehen und die Kinder mehr gebildet werden sollten. In meiner Ausbildung, da fehlten Lehrer und es mussten immer wieder Stunden ausgesetzt werden. Und ein Lehrer war immer für mehrere Klassen und das war halt nicht so gut."

Nina, 34, aus Dortmund: "Vereinbarkeit von Familie und Beruf finde ich persönlich als Mutter sehr schwierig. Man bekommt nur eine gewisse Zeit Elterngeld und dann muss man eigentlich wieder arbeiten gehen, weil ein Kitaplatz kostet, vor allem U3. Und das ist sehr schwierig, weil die Kinder sehr viel krank werden und man muss irgendwie gucken, wie macht man das. Man hat keine Unterstützung, wenn man nicht irgendwie Großeltern in der Nähe hat. Und da würde ich mir sehr viel mehr Unterstützung wünschen."

Stand: 08.09.2025, 06:00 Uhr