Soll die Bundeswehr in der Ukraine stationiert sein? | WDR aktuell

02:28 Min. Verfügbar bis 20.08.2027

CDU-Verteidigungsexperte: Bundeswehr soll in Ukraine stationiert sein

Stand:

Im Falle eines Friedens in der Ukraine müsse die Bundeswehr dort stationiert sein, meint Thomas Röwekamp, CDU-Verteidigungsexperte.

Im Ringen um einen Frieden in der Ukraine geht es im Moment vor allem um Sicherheitsgarantien, die die Nato-Staaten der Ukraine bieten sollen. Aber auch nach einem Ende des Krieges müsse die Bundeswehr Soldaten und Soldatinnen in der Ukraine stationieren, meint Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag.

Der WDR erreichte ihn am Mittwochmorgen in Kiew, wo sich der CDU-Politiker gerade aufhält.

WDR: Herr Röwekamp, wenn Sie schon so weit denken: Glauben Sie, dass der Kreml bereit für ein Ende des Tötens ist?

Thomas Röwekamp: Ich bin sehr skeptisch, wie ernst die Zusagen von Wladimir Putin bei dem Gespräch mit Donald Trump sind. Wenn er es wirklich ernst meinen würde mit einem Frieden, dann könnten die Waffen ja sofort schweigen. Aber einen Waffenstillstand hat er bisher abgelehnt. Jetzt geht es darum, auszuloten, inwieweit er überhaupt zu einem Frieden in der Ukraine bereit ist.

CDU: "Frieden in der Ukraine militärisch absichern"

WDR 5 Morgenecho - Interview 20.08.2025 09:49 Min. Verfügbar bis 20.08.2026 WDR 5


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WDR: Sie sagen aber selber: Es ist wahrscheinlich, dass deutsche Soldaten ihren Dienst in der Ukraine leisten müssen. Über wie viele Soldaten sprechen wir?

Röwekamp: Wir sprechen nicht so sehr über eine Anzahl von Soldaten, sondern über die Frage, welche Fähigkeiten in Zukunft in der Ukraine vorhanden sein müssen, um eine erneute militärische Aggression abzuwehren. Die Ukraine hat ja, wie Europa insgesamt, sehr schlechte Erfahrungen mit Friedenszusagen aus Russland gemacht. Auch nach der Annexion der Krim war man sich ja eigentlich einig, dass eine weitere militärische Eskalation durch Russland nicht stattfinden soll.

Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungssausschusses im Portrait

Leitet den Verteidigungsausschuss: Thomas Röwekamp

Deswegen muss dieser Frieden in der Ukraine auch militärisch abgesichert werden. Dazu braucht die Ukraine unsere Unterstützung bei bestimmten Fähigkeiten. In der Logistik zum Beispiel, bei der Luftabwehr oder auch bei der Ausbildung der eigenen Soldatinnen und Soldaten.

WDR: Also Unterstützung wie jetzt im Krieg, nur dann in Friedenszeiten.

Röwekamp: Es geht darum, der Ukraine verbindlich zuzusichern - und das auch militärisch abzusichern -, dass für den Fall eines erneuten Angriffs durch Russland die Europäer gemeinsam mit den Truppen der Amerikaner bereit sind, einen Angriff zurückzuschlagen. Am Ende will niemand Krieg, und der sicherste Weg, eine erneute kriegerische Auseinandersetzung zu verhindern, wäre, die russische Armee mit einer starken Truppenpräsenz gegen einen solchen Krieg abzuschrecken.

WDR: Und die Menschen in der Ukraine, die Leitung in Kiew - die sehen das ähnlich?

Röwekamp: Die Sicherheitsgarantie durch die Nato-Staaten ist die Voraussetzung dafür, dass auch die Ukraine sich überhaupt auf einen Friedensprozess einlassen will. Sie weiß genau, dass sie sich gegen einen erneuten militärischen Angriff Russlands nur eingeschränkt verteidigen kann. Und deswegen auch auf die Unterstützung insbesondere im militärischen Bereich durch die europäischen Staaten und durch Amerika angewiesen ist.

WDR: Dann besteht ja aber auch die Gefahr, dass, wenn es möglicherweise wieder zu Zwischenfällen kommt, dann auch deutsche Soldaten in kriegerische Handlungen involviert sind.

Röwekamp: Genau, das Prinzip der Friedenssicherung wird in Zukunft Abschreckung sein. Und um die Abschreckung glaubhaft zu machen, müssen wir militärische Fähigkeiten haben. Und das bedeutet eben auch, dass auch deutsche Soldatinnen und Soldaten in Zukunft nach einem Friedensschluss mit Russland hier dafür sorgen, dass der Frieden wahrhaft hält.

WDR: Was könnte denn die Bundeswehr leisten aktuell?

Röwekamp: Wir können auf jeden Fall, wie bisher auch, bei der militärischen Ausrüstung unterstützen. Das heißt, wir können hochwirksame Rüstungsgüter liefern. Wir können, wie wir es bisher auch schon machen, ukrainische Soldatinnen und Soldaten ausbilden - insbesondere in diesen hochpräzisen und hochentwickelten militärischen Fähigkeiten.

Wir können in der Logistik helfen, und auch bei der Frage, wie sich die Ukraine wirksam gegen russische Luftangriffe verteidigen kann. Es gibt eine ganze Palette von militärischen Fähigkeiten, die wir in der Bundeswehr haben, die den Frieden in der Ukraine dauerhaft absichern kann.

WDR: Da gibt es ja aber auch die Stachelschwein-Theorie: Dass man nämlich sagt, wir brauchen gar keine deutschen, italienischen, französischen Soldaten in die Ukraine bringen. Wir rüsten das Land, nachdem es einen Friedensbeschluss gegeben hat, so auf, dass es sich selbst verteidigen kann. Ist das keine Option?

Röwekamp: Wir sollten keine Option vom Tisch nehmen. Klar ist: Die Ukraine verfügt trotz des lang andauernden Krieges immer noch über eine gut ausgebildete und hocheffiziente eigene Armee. Und natürlich muss es darum gehen, auch nach einem möglichen Frieden die Ukraine in dieser Befähigung wieder zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die Ukraine sich erstmal selbst effektiv verteidigen kann.

Aber daneben wird es auch die Notwendigkeit geben, dass für den Fall eines erneuten Angriffs auf die Ukraine diese nicht mit ihrer Armee alleine steht, sondern insbesondere auch in der militärischen Auseinandersetzung durch europäische Armeen und durch die Amerikaner unterstützt werden würde. Das gilt insbesondere für die Frage der Luftverteidigung, wo die Amerikaner eine ganz besondere Fähigkeit haben, die für die Ukraine auch eine wichtige Sicherheitsgarantie wäre.

WDR: Bundeswehreinsätze muss aber der Bundestag beschließen.

Röwekamp: Wir sind ja noch ganz am Anfang dieses Prozesses. Am Ende wird man anhand eines konkreten Beschlusses darüber entscheiden müssen, zu welchen militärischen Zwecken und mit wie vielen Soldatinnen und Soldaten man einen solchen Einsatz unterstützt. Aber das wäre jetzt der dritte Schritt vor dem ersten.

Jetzt geht es erst einmal darum, gemeinsam mit unseren Partnern in Amerika und Europa zu verabreden, wer welche Fähigkeiten zur Verfügung stellen kann. Und daneben ist ja noch die Voraussetzung, dass es überhaupt zu einem Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine kommt.

Das Interview führte Andreas Bursche am 20. August 2025 im WDR 5 Morgenecho. Für die Online-Version wurde es sprachlich leicht angepasst, ohne den Inhalt zu verändern.

Kommentare zum Thema

24 Kommentare

  • 24 Meda S. 22.08.2025, 01:36 Uhr

    Mal ganz provokativ gefragt: in wieviel Prozent der in den letzten 30 Jahren bewaffnet ausgetragenen Konfliktsituationen auf der Welt hat der Westen durch seine Einmischung irgendetwas verbessert? Ausser seinem auf dem Sofa sitzenden westlichen Gewissen? Genau, es waren wohl eher nicht soviele Prozent. Aber nun glauben wir allen Ernstes, es in diesem Konflikt besser zu machen? Dem Blick auf die Realität sollte der Blick auf die Landkarte vorausgehen.

  • 23 Franziska 1 21.08.2025, 19:58 Uhr

    Die Hilflosigkeit die bei der Politik in Berlin herrscht beim UKR-Krieg erzürnt viele Menschen im Land. Politiker Meinungen was zählen die noch, wenn sie Ideen an Hilfe haben, die nicht zum Frieden führen können bei Putin. Die Ukraine wird jeden Tag mit Drohnen bedroht, sollen die deutschen Soldaten am Abschußgerät sitzen, somit Frieden für die UKR bringen? Oder werden sie an die Front geschickt, was den Krieg bestimmt nicht beenden wird. Da werden jeden Tag die Menschen belastet, ausweglos scheint die Lage in der Ukraine zu werden, auch wenn man sagt, das Gebiet haben wir uns zurück erkämpft. Die Lage wird dadurch nicht besser werden, wenn Menschen täglich sterben oder verletzt sind. Mag mag mir verzeihen was ich jetzt anbringe: " Himmerdonnerwetternochmal, einigt euch oder versündigt euch weiter an unschuldige Menschen die euren Kriegswahn erdulden "müssen". Nehmt den Hass weg aus dem Mund. Eure Waffe, sind nur die Waffen? Ein bitteres Ende kennt keinen Frieden nachhaltig.

  • 22 Mirko 21.08.2025, 19:28 Uhr

    Gesellschaftlich ungewohnt und mit Vorbehalten begegnet, müssen wir doch schauen, welche Verantwortung wir in Europa haben. Und da stellt Deutschland nunmal das nicht nur bevölkerungsstärkste, sondern auch wirtschaftlich stärkste und finanzkräftigste Land dar. Wer, wenn nicht wir, sollte Truppenkontingente stellen? Klar, die Bundeswehr ist militärisch wie personell völlig ausgeblutet. Die CDU trägt hier eine erhebliche Mitverantwortung, wenn man sich die Entscheidungen der 2000er Jahre bis 2022 anschaut. Aber das muss leistbar sein. Wenn wir eine Brigade für Litauen aufstellen können, muss uns ähnliches auch für die Ukraine möglich sein. Die Grenze zu Russland ist so groß, die wird sowieso nicht lückenlos kontrollierbar sein. "Boots on the Ground" ist daher symbolisch zur Abschreckung. Und eine Bundeswehr-Brigade in der Ukraine dürfte auf die russische Gesellschaft eine erhebliche Abschreckungswirkung haben. Das sind wir der Ukraine schuldig.

  • 21 Rumpelstilz 21.08.2025, 17:11 Uhr

    Mir ist alles recht, was die Russen von einem weiteren Vorgehen abhält. In anderen Worten: Eine neu erstarkte Bundeswehr ist seit vielen, vielen Jahren überfällig!

  • 20 Brigitta S. 21.08.2025, 13:57 Uhr

    Die DE- Politik wird ein Game - Changer, sie ändert ihre Meinung, spricht über „Einsatz von deutschen Soldaten in der Ukraine. Die Ukraine bräuchte ein großes Militärkontingent der EU- Länder, die USA ist angeblich nicht dabei. Unsere Kasernen sind im Notfall dann leer? Bei der deutschen Ankündigung Soldaten in die Ukraine zu schicken, wäre man doch der Tatsache nach Kriegspartei, was Deutschland eigentlich nicht sein wollte. Die Ukraine braucht Sicherheit, wobei die deutsche Regierung meiner Meinung nach leichtsinnig mit Plan- Vorbereitungen umgeht. Auch ich nehme an, Putin freut sich darüber, wenn nach UKR- Besprechungen die Politiker in Deutschland sofort vor die Kamera treten und ihre Vorschläge bekannt geben. Putin benötigt keinen vom Geheimdienst dazu, er hört es Digital und im TV was Berlin plant. Er kann sich danach richten, vorbereiten wie er will. Ich stehe mit meiner Ansicht nicht alleine da, man hört Experten die ebenfalls so reden und es im TV sagen.

    Antworten (1)
    • Brigitta Seitz 21.08.2025, 16:29 Uhr

      Info, Brigitta S. heute, 13:57 Uhr ist derselbe Kommentar von mir wie heute um 13:44 Uhr der angeblich gegen die Netiquette verstoßen hat. Meine Aufklärung darüber: Ich hatte nur aus Versehen den Kommentar zweimal gesendet. Sorry, WDR!

  • 19 Brigitta S. 21.08.2025, 13:44 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 18 Abrüsten 21.08.2025, 12:48 Uhr

    Im TV-Sender Fox News sprach Trump, er habe eine religiöse Motivation für eine Friedenslösung,weil er versuchen will in den Himmel zu kommen, so weit so gut, da sollte er aber mit dem Teufel (Putin) keine bilateralen Gespräche führen, ohne Selenskyj und die westlichen Partner, mit einzubeziehen, will der Mann den Friedensnobelpreis?? da würde man den Bock zum Gärtner machen.

  • 17 Tom 21.08.2025, 11:58 Uhr

    Da sind die wieder, die grössen Töne der Drückeberger. Wenn ungemütlich wird haben sie einen warmen Platz im Bunker und der Bundeswehr und uns schwirren die Drohnen um die Ohren, wenn wir Glück haben. Die Ukraine soll sehen wie sie klar kommt. Nach selenskys Kommentaren in der Vergangenheit haben sie den Krieg doch schon gewonnen. Ärgerlich das Trump ihn diesmal nicht gleich rausgeworfen hat.

  • 16 Bernd 21.08.2025, 11:55 Uhr

    So verständlich die Sorge um die Söhne und Väter in Deutschland ist, so schwierig wird in Zukunft die Übertragung deutscher Sicherheitsinteressen auf die Streitkräfte der USA, Frankreichs und Großbritanniens werden. Gerade die USA verweigern sich ( übrigens seit Obama) zunehmend der Entsendung eigener Expeditionsstreitkräfte. Die Bundeswehr ist ja momentan eine Berufsarmee, die internationalen Standards gerecht werden muss, was insofern sinnvoll ist, als man ansonsten vom Wohlwollen anderer NATO - Staaten im Hinblick auf deutsche Sicherheitsinteressen abhängig ist. Die eigene Verteidigungsfähigkeit und auch Einsatzbereitschaft ist auch ein Stück Unabhängigkeit.

  • 15 Paul Stegel 21.08.2025, 10:29 Uhr

    Da kann man nur hoffen, daß Herr Roewenkamp mit gutem Beispiel voran geht und sich freiwillig samt Kindern zum Fronteinsatz in der Ukraine meldet. Ich glaube nicht, das es viele junge Deutsche gibt die an einem militärischen Einsatz in der Ukraine interessiert sind. Ansonsten kann die ganze Diskussion zu dem Thema am besten mit den 10 Thesen von Sir Arthur Ponsonby von 1928 beschrieben werden, in dem er die mediale Berichterstattung im 1 Weltkrieg beleuchtet.

    Antworten (1)
    • Tom 21.08.2025, 12:00 Uhr

      Der hat sich vorher erstmal einen Platz im Bundestags/Regierungsbunker gesichert.

  • 14 Mecki 21.08.2025, 00:18 Uhr

    Mit einem vernunftbegabteren amerikanischen Präsidenten würden die russischen Streitkräfte innerhalb von 2-3 Wochen aus dem gesamten Territorium der Ukraine 🇺🇦 einschließlich Krim abziehen!

    Antworten (2)
    • Wolle 21.08.2025, 10:55 Uhr

      Ich weiß nicht wo du herkommst, vermutlich aus dem Osten. Nach durchlesen deiner Kommentaren fällt mir nur eins ein: träum weiter.

    • Abrüsten 21.08.2025, 11:57 Uhr

      @Wolle, nicht nur Trump schießt über das Ziel hinaus, 20.01.2025 Trump wird Präsident der USA und verkündet vollmundig was man bei ihm gewohnt ist, "ich werde den Ukraine Krieg an einem Tag beenden" seine Worte, im Kreml hörte man Putin lauthals lachen, @Mecki " Mit einem vernunftbegabten Präsidenten usw. ...... da ist Trump wirklich nicht alleine.

  • 13 Mecki 21.08.2025, 00:15 Uhr

    Ein vernunftbegabter, amerikanischer Präsident würde dem Verbrecherregime im Kreml 14 Tage zum Abzug aus der gesamten Ukraine 🇺🇦 samt Krim geben! Andernfalls würde die Ukraine quantitativ und qualitativ völlig anders ausgestattet und Moskau einschließlich Kreml, St. Petersburg etc. würden diese Veränderungen zu spüren bekommen,…

    Antworten (2)
    • Tom 21.08.2025, 12:06 Uhr

      Oder nan ersetzt das korrupte Bettelregime in Kiew durch vernünftige Leute die wirklich an einem Frieden interessiert sind.

    • Bernd 21.08.2025, 12:16 Uhr

      Korrekt... Natürlich wäre es zusätzlich sinnvoll , wenn Deutschlands Rüstungsindustrie so leistungsstark wäre, dass man die Ukraine auch von deutscher Seite besser ausrüsten könnte, sodass auch in dieser Hinsicht Deutschland und Europa von Russland gehört wird, da ganz einfach Druck auf dessen Regierung entwickelt wird.

  • 12 Mecki 21.08.2025, 00:02 Uhr

    Die kriegerische Aggression der Russen unter Putin und seinen Schergen könnte durch einen vernunftbegabten amerikanischen Präsidenten relativ schnell beendet werden! Leider ist dem nicht so! Ein amerikanischer Präsident mit Format würde Putin und seine Mörderbande vor eine Wahl stellen: Entweder ihr seid mit Mann und Maus innerhalb von 14 Tagen aus der gesamten Ukraine 🇺🇦 , einschließlich Krim, raus, oder wir werden die Ukraine 🇺🇦 so unterstützen, dass man es überall in Russland 🇷🇺, besonders in Moskau samt Kreml und St. Petersburg zu spüren bekommt! Dann haben die Schlächter 14 Tage zum Nachdenken Zeit! Natürlich müssen auch deutsche Soldatinnen und Soldaten in der Ukraine 🇺🇦 als ein Teil einer Sicherheitsgarantie stationiert werden! So wie Soldatinnen und Soldaten der gesamten EU und aus den Ländern der sogenannten „Willigen!“ Amerikaner, Briten, Franzosen, Niederländer etc. haben nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland Präsenz gezeigt und somit den Frieden gesichert!

    Antworten (1)
    • Brigitta S. 21.08.2025, 11:25 Uhr

      Warum zieht man nicht selbst in den Ukraine- Krieg bei Ihren Vorschlägen. "Ein amerikanischer Präsident mit Format würde Putin und seine Mörderbande vor eine Wahl stellen"? Ihre Ansicht? Wer kommt da Ihrer Meinung nach in Frage?

  • 11 Kosmopolit 20.08.2025, 23:26 Uhr

    Was in diesem Deutschland unter CDU-Regierungen abgelaufen und angedacht ist ist nicht mehr nachvollziehbar. Kanzler Kohl, der Kanzler der schnellen unbedachten Wiedervereinigung hat uns unzufriedene Ostdeutsche, Pegida, Coronaleugner und Millionen russischer "Russlanddeutscher???" die nach russischem Einmarsch in die Ukraine mit wehenden Russlandfahnen und Putinportraits durch unser Land fahren ins Land geholt. Millionen polnischer Spätaussiedler (was immer das auch sein mag) die sich nach neuester Recherche auch gar nicht mehr in Deutschland so wohl fühlen aber tüchtig aus Deutschlands Sozialkassen abgesahnt habe. Dann kam die Mutti, Kohls Mädchen. Millionen von Syrern, Flüchtlinge aus den MALGREB-Staaten, Afrika. "Wir schaffen das." Dann Millionen von Ukrainern mit uneingeschränktem Anspruch auf Bürgergeld, Leistung der Krankenkassen und Wohnraum. Ich bin nicht AFD-Freund aber Deutschland wird zu Ungunsten der Deutschen platt gemacht. Nun auch noch deutsches Militär in die Ukranine?

    Antworten (3)
    • Bernd 21.08.2025, 12:42 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

    • Willi123 21.08.2025, 12:53 Uhr

      Dem kann ich nur zustimmen.Wir sollten uns endlich mal aus allem raushalten.Wir haben genug zu tun,wie wir die Massen an Migranten zu bewältigen haben.Der seinen Betrag leisten möchte,sprich sich intregiert,ist sehr gerne Willkommen.Die die nur die Dollarzeichen im Auge haben und Böses im Sinn haben,sollten nicht hier sein.Wir müssen erst einmal sehen ,das wir unsere Leute mehr unterstützen und hier auch die faulen Eier aussortieren.

    • Bernd 21.08.2025, 14:39 Uhr

      Warum Verstoß gegen Netiquette?

  • 10 Kosmopolit 20.08.2025, 23:23 Uhr

    Was in diesem Deutschland unter CDU-Regierungen abgelaufen und angedacht ist ist nicht mehr nachvollziehbar. Kanzler Kohl, der Kanzler der schnellen unbedachten Wiedervereinigung hat uns unzufriedene Ostdeutsche, Pegida, Coronaleugner und Millionen russischer Russlanddeutscher die nach russischem Einmarsch in die Ukraine mit wehenden Russlandfahnen und Putinportraits durch unser Land fahren ins Land geholt. Millionen polnischer Spätaussiedler (was immer das auch sein mag) die sich nach neuester Recherche auch gar nicht mehr in Deutschland so wohl fühlen aber tüchtig aus Deutschlands Sozialkassen abgesahnt habe. Dann kam die Mutti, Kohls Mädchen. Millionen von Syrern, Flüchtlinge aus den MALGREB-Staaten, Afrika. Wir schaffen das. Dann Millionen von Ukrainern mit uneingeschränktem Anspruch auf Bürgergeld, Leistung der Krankenkassen und Wohnraum. Ich bin nicht AFD-Freund aber Deutschland wird zu Ungunsten der Deutschen platt gemacht. Nun auch noch deutsches Militär in die Ukranine?

    Antworten (1)
    • Frieden 21.08.2025, 13:20 Uhr

      gut zusammengefasst!

  • 9 Achmed 20.08.2025, 21:20 Uhr

    Sorry, hier läuft einiges schief. Allein die unglaubliche Tatsache, dass man sich mit einem einen Angriffskrieg führenden Diktator an einen Tisch setzt um "Friedensverhandlungen" zu führen, klingt schon beim Lesen absurd. Jeder "Frieden", der nun kommt, kann dieser "Frieden" wirklich ein Frieden sein? Oder nur ein auf-Zeit-spielen des Diktatoren?

    Antworten (1)
    • Tom 21.08.2025, 12:02 Uhr

      Das sehe ich ähnlich. Also schnapp dir eine Waffe und hilf der Ukraine vor Ort. Und mit ganz ganz viel Glück, siehst du nächste Woche das Reden immer besser ist.

  • 8 Michel 20.08.2025, 21:16 Uhr

    Röwenkamp ist ein Spinner. Er sollte dann mit an vorderster Front. Einschließlich Strack-Zimmermann. Nee was haben wir nur für Idioten in der Politik. Glauben diese Leute wirklich sie hätten eine Chance gegen Putin?? Wir wollen hier keine plötzlichen Drohnen oder ähliches.

  • 7 B. Klausewitz 20.08.2025, 20:55 Uhr

    Wenn man die Deutsche Geschichte kennt und versteht, würde sich diese Option nicht ergeben. Der Verteidungsausschuß ist gut beraten, diese Idee nicht zu vertiefen. Zumal hat Herr Putin schon bei der Zusage zur 1. Waffenlieferung an die Ukraine, durch Deutschland, Konsequenzen gegenüber Deutschland angedroht. Und jetzt beführwortet Herr Röwekamp die Stationierung deutscher Soldaten in diesem Gebiet. Es ist schon grenzwertig, dass die Bundeswehr in Littauen stationiert ist. Die ersten Signale für einen möglichen, weltweiten Konflikt sind bereits vorhanden. Die These der dritte Weltkrieg beginnt im nahen Osten sind aktueller denje. Der russische Präsident wird sich in seinem Denken und Handeln nur bestätigt sehen, wenn er solche Äußerungen ausgerechnet aus Deutschland und den westlichen Staaten wahrnimmt. Deshalb darf es keine Beteilung der Bundeswehr so geben, auch wenn es die Nato forden sollte. Sie hat hauptsäch den Auftrag unser Land grenznah zu verteidigen!

    Antworten (2)
    • Franziska 1 20.08.2025, 22:23 Uhr

      @B.Klauswitz ein weltweiter Konflikt ist hautnah geworden, die EU und Deutschland tut aber so, als hätten sie noch alles im Griff was den UKR- Krieg betrifft. Wenn man dabei an Putin denkt, wie er vermutlich denkt, dann spielt Europa mit einem Feuer, dass brandflächig sich zeigen könnte. Oder man versucht sich durchzuwurschteln mit Macht- Ideen, wobei keine Garantie für Frieden gegeben werden kann, never! Putin und Selenskyj sollten sich Mal kräftig in die Augen schauen und überlegen zu was führt weiter der Krieg. Zerstörung an Leib und Seele ist keine Kunst, wenn man Waffen als Handlanger zum Töten laufend bekommt. Ohne Waffen Frieden schaffen mit Kompromisse, da wären sie Vorbilder für die Welt und würden damit in die Geschichte eingehen. Aber so wie es zwischen RUSS und der Ukraine verläuft, kann es schon passieren, dass die nächsten Generationen diese Länder schwer verurteilten. Das würde bedeuten, Unruhe und wieder keinen Frieden, trotz vorheriger Sicherheitsgaranten auf Papier.

    • Mecki 21.08.2025, 00:29 Uhr

      B. Klausewitz, da möchte ich doch widersprechen! Besatzungsmächte wie die USA, GB, Frankreich, Niederlande haben nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland durch ihre militärische Präsenz den Frieden gesichert bzw. waren für uns Westdeutsche eine Art Sicherheitsgarantie! Das Verbrecherregime im Kreml ist das eigentliche Problem, wenn man hier von einem Problem reden darf! Es ist höchste Zeit, dass dieses Regime unschädlich gemacht wird! Aber der einzige Dienst, der Derartiges bewerkstelligen könnte, hat zur Zeit anderweitige Aufgaben,…

  • 6 Franziska 1 20.08.2025, 19:58 Uhr

    Was soll man davon halten über die Sicherheitsgarantien, wenn man noch nichts genaues darüber sagen kann? Russland und die Ukraine halten noch einiges verdeckt. In Deutschland wird über einen evtl. Einsatz deutscher Soldaten diskutiert, wobei in Kürze ein Treffen von Putin und Selenskyj (noch unsicher) geplant wird ohne vorgegebene Zeichen was sie verhandeln wollen? Für was war das Treffen in USA, mit Selenskyj und den EU- Spitzenpolitiker,wenn vieles nicht an die Öffentlichkeit kommen soll? Kommt es zum Treffen von Putin und Selenskyj, ich finde erst dann kann man den Überblick bekommen wie es mit der Ukraine weitergeht. Deutschland prescht mit Meldungen wieder Mal voraus, oder weiß Merz wie das Ergebnis von den Erzfeinden ausgehen wird? Der echte Bruch mit Putin begann 2019, 2022 der UKR-Krieg. Da war keiner von Beiden bereit auf Frieden hinzuarbeiten? Und jetzt soll es schneller gehen als erwartet? Ich glaube es nicht, dass RUSS und die UA sich mit Landverzicht einig werden.

    Antworten (1)
    • abrüsten 20.08.2025, 22:04 Uhr

      Im Jahr 2024 waren ca. 600.000 ukrainische Männer im wehrfähigen Alter in der EU und ca. 200.000 in Deutschland. Wenn sich über eine halbe Millionen Männer dem Kriegsdienst entziehen, kann man nicht einsehen, warum wir unsere Soldaten in dieses Land zur Friedenssicherung schicken sollen, in ein Land wo ein Frieden in noch keiner Weise zu erkennen ist, auch Alaska und Washington brachten den Frieden keinen Schritt näher, dienten nur dem Ego dieser zwei Autokraten.

  • 5 Helmut 20.08.2025, 19:51 Uhr

    Unsere Kriegsbefürworter können es kaum erwarten, bis deutsche Soldaten wieder auf den Schlachtfeldern auftauchen. Hoffendlich gibt es kein böses Erwachen, aber dann will es ja eh keiner gewesen sein. Schade das wir keine pazufistische Partei in Deutschland haben. Give Peace a Chance.

  • 4 Abrüsten 20.08.2025, 19:15 Uhr

    Haben unsere Politiker sich einmal den Personalbestand und die Ausrüstung der Truppe richtig angeschaut? Mit Mühe und Not bekommt man die Brigade für Litauen zusammen und das erst 2027, da wird das Material zusammengekratzt und die 5000 Soldaten müssen bis dahin erst noch aufgestellt werden. Es wird nicht bedacht, das deutsche Soldaten in der Ukraine für Putin ein gefundenes Fressen sind,um den hybriden Krieg in unserem Land aus zuweiten.Zuerst sprach man von 120-150 Tsd. Soldaten, jetzt ist man bei 40.000,die werden nicht ausreichen, die Ukraine hat über 1900 km Landesgrenze zu Russland und ist über 603.000 km² groß. Wir können die USA nicht ersetzen und ohne Truppen der USA ist der Frieden nicht abzusichern, wir sollten uns da raus halten, die Brigade in Litauen ist auch nicht ohne Risiko durch zuführen, wir brauchen keinen zweiten Kriegsschauplatz, oder die Politik spielt mit unseren Soldaten Roulett, darum Finger weg, zudem sind Glücksspiele verboten.

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