Krischer: Höhere Bußgelder für Lkw | AKS

00:23 Min. Verfügbar bis 27.12.2027

Marode Brücken: NRW-Verkehrsminister fordert höhere Bußgelder für Lkw

Stand:

Lkw-Fahrer, die trotz Verbots über marode Brücken fahren, sollen höhere Bußgelder zahlen. Das will NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen).

Fast jede dritte Autobahnbrücke in NRW ist marode, schätzt die Industrie- und Handelskammer. An vielen Brücken gilt daher ein Verbot für schwere Lkw. NRW-Verkehrsminister Krischer glaubt: Viele Lkw-Fahrer halten sich nicht an solche Verbote. Er fordert daher in einem Interview mit der "Rheinischen Post" höhere Bußgelder.

Krischer begründet das mit Blick auf die Wiegeanlagen, die es an einigen kritischen Brücken in NRW gibt. Ist ein Fahrzeug zu schwer, senkt sich eine Schranke. Weil das immer noch oft passiere, glaubt Krischer, dass weiterhin zu viele Lkw-Fahrer Verbote ignorieren und über marode Brücken fahren.

Ein Grund dafür seien die geringen Strafen. Die lägen zum Teil bei weniger als 100 Euro, so Krischer. Dadurch würden sich Abkürzungen über gesperrte Brücken für Speditionen finanziell und zeitlich lohnen.

Marode Brücken: NRW-Verkehrsminister fordert höhere Bußgelder für Lkw

WDR Studios NRW 27.12.2025 02:12 Min. Verfügbar bis 27.12.2027 WDR Online


Verbote allein nicht wirksam

Ein berühmtes Beispiel war lange die Leverkusener A1-Brücke. Dort fuhren auch Jahre nach einem Lkw-Verbot noch täglich etwa 150 zu schwere Fahrzeuge drüber - bis die Gewichtsmessung mit Sperranlage kam.

Auch an der maroden Brücke auf der A42 zwischen Essen und Bottrop wurden zum Start der Sperranlage täglich 200 Lkw gestoppt - allein in eine Fahrtrichtung.

Prinzipiell könnte die von Krischer geforderte Änderung schnell umgesetzt werden. Bußgelder lassen sich über eine Verordnung aus dem Verkehrsministerium ändern. Allerdings muss der Bundesrat Änderungen zustimmen. Das kommt in Einzelfällen regelmäßig vor. Breite Änderungen hat es allerdings zuletzt im November 2021 gegeben.

Höhere Bußgelder allein wohl nicht ausreichend

Ignoriert ein Lkw-Fahrer ein Durchfahrtsverbot, sieht der Bußgeldkatalog in der Regel 100 Euro vor - wenn es von den Ordnungsbehörden festgestellt wird. Mehr Kontrollen könnte das Land selbst anordnen. Dazu aber sagt Verkehrsminister Krischer: Dauerhaft kontrollieren könne man nur mit technischen Anlagen. Wer mit einem zu schweren Fahrzeug in eine Sperranlage fährt, muss auch jetzt schon mehr zahlen. Zu 500 Euro Bußgeld kommen zwei Monate Fahrverbot hinzu.

Unsere Quellen:

Sendung: Der Tag um 12, 27.12.2025, WDR 5, 12:00 Uhr

Kommentare zum Thema

19 Kommentare

  • 19 Alberto 28.12.2025, 15:40 Uhr

    UNGLAUBLICH !!! Und schon wieder sollen die Fahrer für di Unfähigkeit unserer Politiker den Kopf herhalten,wie lange braucht eine Brücke zum Marodewerden ? 2 Tage ? Jahrzentelange scheissegal Politik und nur in die eigene Tasche wirtschaften hat uns soweit gebracht. Vielen Dank dafür ! ! !

    Antworten (1)
    • Bernd 1 28.12.2025, 23:01 Uhr

      Die Fahrer sollen nicht für die Unfähigkeit der Politiker zahlen! Sie sollen für ihr eigenes Fehlverhalten zahlen. Wenn da steht-Durchfahrt über 30 T verboten muß man nicht mit 10000 Lkw pro Tag über 40 T über diese Brücken fahren! Wie blöd muß man sein, um hinterher zu sagen, ich war es nicht? Die Brücken werden i.d.R. von regionalen Unternehmen genutzt. Wenn Schrankenanlagen da sind, fahren trotzdem viele weiter und machen nicht nur die Schrankenanlagen kaputt. Einfach zuviel „Bekloppte“ unterwegs, die die Vorgaben nicht beachten (die anderen sitzen auf dem Fahrrad oder E-Scooter und chatten oder telefonieren und bekommen aus der Umwelt nix mit. Außer massivsten Kontrollen in allen Bereichen mit „echten“ Strafen habe ich leider keine Idee. Der Werteverfall durch sogenanntes so social media ist so übermächtig, daß fast jeder glaubt, was im Internet stimmt, oder was Influenzer sagen, auch Blödsinn, die bekommen Geld dafür!!!

  • 18 Schubi 28.12.2025, 14:41 Uhr

    Seit 2009 hatten wir nur christliche oder freie Verkehrsminister die es nicht geschafft haben ihren Aufgabenbereich instandzuhalten. Die Bahn als Alternative wurde auch Top gepflegt. Versager.

    Antworten (1)
    • Klaus 28.12.2025, 22:07 Uhr

      Ich erinnere mich an Interview, welches nach der Koalitionsvereinbarung mit Markus Söder geführt wurde. Es ging um die Frage, welche Ministerien von wem besetzt würden. Söder zählte auf und sagte u.a. CSU Verkehrsministerium. Der Interviewer fragte: Haben Sie denn noch immer genug unfähige Verkehrsminister? Habe selten eine solche, wenn auch kurzfristige, Entgleisung in Söders Gesicht gesehen. Die Frage fand zudem endge..

  • 17 Johann Moritz 28.12.2025, 12:00 Uhr

    Ein Herumdoktern an Symptomen, aber nicht an den Ursachen. Die Ursache ist die jahrzehntelang verschlafene Instandhaltung und Anpassung der Infrastruktur an moderne Logistikanforderungen. Man könnte längst viel mehr Güter mit der Bahn ferntransportieren und dann LKWs nur noch auf den letzten Kilometern einsetzen. Man hätte die Autobahnbrücken längst ertüchtigen können. Jetzt will man die Industrie und die Logistik noch weiter erdrosseln, indem man verhindert, daß Güter transportiert werden können. Es gibt ja keine Alternativen: Mehr und leichtere LKWs einzusetzen geht nicht, weil die zusammen noch viel mehr Kohlendioxid in die Luft blasen, und es ohnehin zu wenig Fahrer gibt. Und Firmen, die schwere Maschinen bauen, ächzen seit Jahren unter dem Problem, Routen genehmigt zu bekommen. Wenn sie ihr Zeug aber nicht mehr an die Kunden liefern können, nicht mehr an die Häfen gelangen, dann können und werden sie zumachen.

  • 16 Kater Amaro 28.12.2025, 02:56 Uhr

    Umgekehrt ergibt das mehr Sinn. Funktioniert bei der Bahn ja auch.

  • 15 Remigijus Kinat 28.12.2025, 00:39 Uhr

    Es ist nicht die Schuld des Güter Verkehrs Auf Autobahnen sondern der Damaligen Regierung Von der Verstörten Merkel und der Arbeiter Partei dieser SPD

  • 14 Stefan 27.12.2025, 23:10 Uhr

    Am besten wir lassen die lkw 🚚 's stehen. Denn die Umwege kosten uns lenk und Arbeitszeit.zudrm Wenn wir durch die Ortschaften fahren, regen die Bewohner sich auf, weil nur Lärm,staus und Gestank verursachen. Sollen unsere ach so tollen Politiker doch die Ware mit dem Fahrrad ausliefern. Anstatt so Oberschlau daher labern.

  • 13 Sebastian Lichte 27.12.2025, 20:16 Uhr

    Mögen die Herrschaften bitte mal nachweisen wohin genau die zweckgebundene LKW Maut gewandert ist. Irgendwo müssen die 100 Milliarden in 20 Jahren ja geblieben sein.

    Antworten (3)
    • Cindy 27.12.2025, 21:39 Uhr

      Ja, ich wundere mich genauso. Nie sehe ich Baustellen. Seit der Römerzeit ist offenbar keine Autobahn renoviert worden. Total unverständlich, echt wirklich. Bestimmt haben die vielen Wegelagerer sich rücksichtslos wieder alle Taschen voll gemacht :-)

    • Bernd 1 27.12.2025, 22:05 Uhr

      Wie alt waren Sie in der Römerzeit, daß Sie das über all die Jahrtausende beobachten konnten? Volle Taschen? Politikerbashing, sonst leider nix. Keine Tatsachen, keine Lösungen, keine Ideen, einfach nix. Einfach mal einen „raushauen“? Schade!

    • Ernst 28.12.2025, 02:02 Uhr

      Die Archäologen von heute, stellen Sie sich vor Bernd, erforschen vergangene Zeiten, ohne unbedingt dabei gewesen zu sein. Aber Cindy hat doch nur sagen wollen, wie offensichtlich doch die unzähligen Baustellen sind und sich daraus die hohen Ausgaben für die LKW-Straßen erschließen. Mit Wegelagerern waren m. E. sicher keine Politiker gemeint, sondern tatsächlich niemand, weil diese Version natürlich genauso absurd ist, wie die vielen, sehr vielen Baustellen zu ignorieren. Übrigens stehen auch heute noch Brücken aus der Römerzeit und werden für ihre robuste Bauart gelobt. Und, liebe Cindy, vielleicht schreiben Sie mal ein Buch über Humor verstehen.

  • 12 Das Brot 27.12.2025, 19:46 Uhr

    Hätte man die seinerseits eingeführte Lkw-Maut für die Instandhaltung der Autobahnen/Bundesstraße genutzt (und nicht Finanzlöcher im Haushalt gestopft)bräuchte man keine Brückenbeschränkungen/Durchfahrbeschränkung für Lkw's!!!! Genauso wie die CO² Abgabe wo durch die Lkw-Maut verdoppelt wurde und für das Schienennetz sein sollte passiert ja auch 'Nichts'!!! Unsere Politik verschwendet Milliarden an Steuergeldern für sinnlose Projekte und der Bürger soll für Alles zusätzlich zahlen!!! Politiker sollten mal für Ihren Unsinn mal zur Rechenschaft gezogen werden!!!!!

    Antworten (1)
    • Bernd 1 28.12.2025, 22:31 Uhr

      Kann mich mit Ihren Gedanken durchaus anfreunden. Zukunftsorientiertes Handeln wird allerdings durch ebenso endloses Gequatsche, Einwände von NGO‘s, BUND, und Bürgerinitiativen meist torpediert, zum Beispiel durch Aussetzen seltener Tiere in Gebiete von Bauvorhaben. Das die genannten Institutionen ebenfalls profitieren würden, spielt keine Rolle, obwohl viele durch Bundes-/ Landesmittel gefördert werden und nur deshalb existieren. Nur jeder Protest macht sie überhaupt sichtbar. Deswegen sind viele Prozesse und Vorhaben so langwierig. Vergessen wird hierbei, daß Allgemeinwohl klar vor individuellen Interessen zu stehen hat. Aber wer weiß das schon in der Politik von denen, die niemals gearbeitet haben (ich habe zwar noch nie gearbeitet, strebe aber ein Ministeramt an) wie z.B. die liebe Anna-Lena Baerbock. Dafür hält sie Flugmeilenrekord mit Bundeswehrfliegern und warf in Berlin selten gesehen. Trotz Stolpern fällt sie noch die Treppe hinauf… für mich unfaßbar.

  • 11 André 27.12.2025, 19:45 Uhr

    Geht's noch? Erst wird verpennt, dann durch bewusst ausgeübten Druck ( CO2 Steuer, Maut, Strompreise) der Hahnenkampf auf die Spitze getrieben um dann abzukassieren.....nur noch AFD

    Antworten (2)
    • Bernd 1 27.12.2025, 20:16 Uhr

      Wenn Sie nur noch die „blauen“ wählen, werden Sie ganz sicher Ihr gleichfarbiges, nämlich blaues Wunder erleben. Die AFD macht Politik für 1-3% der Bevölkerung; und zwar den oberen 1-3%. Um Zufriedenheit zu erlangen, sollten Sie zu diesem Kreis gehören, sonst wird es übel.

    • Tom 28.12.2025, 02:05 Uhr

      Anhand ihrer Auflistung, verstehe ich, daß sie nichts verstehen, zuviel blau in der Freizeit, sollten sie was ändern, nimmt sonst ein braunes Ende

  • 10 Conny 27.12.2025, 19:19 Uhr

    Wer zu schnell fährt, verstößt ebenfalls gegen die Ordnung und gefährdet sich und andere. So ist es bei Überladung auf diesen defekten Brücken sicherlich auch. Niemand hält ein Bußgeld bei Verstoß gegen die sachlich notwendigen Vorgaben für falsch. Aber wenn es zur Sitte wird, Verkehrsregeln zu ignorieren, ist dies natürlich nicht hinnehmbar. Eine Angleichung der Bußgelder an die Fälle bei Sperranlagen, also 500 Euro und zwei Monate Fahrverbot, sollte wirklich das Mindeste sein! -- Die kaputten Zustände sind gewiss bedauerlich. Die vermehrte Zulassung von Schwertransportern kann vor diesem Hintergrund nur als Fehler erkannt werden, denn die Straßen bzw. Brücken geben dafür jedenfalls keinen Grund. Teuer sind die nun erhöht erforderlichen Kontrollen, weshalb allein deswegen die Strafen gegen Verstöße durchaus insgesamt höher ausfallen müssten. Hemmungslos Verkehrswege kaputtfahren ist nicht o.k.!!!

  • 9 Tristan 27.12.2025, 18:32 Uhr

    Die Politik hat Jahrelang mist gebaut. Also, Bussgelder werden es reparieren. Genauso wue Anwohnerparkausweise und Parkgebühren die klamnen Stadtkassen. Besteuer doch einfach die Reichen. 56% des Vermögens in Deutschland besitzen 10% der Menschen.

    Antworten (1)
    • Bernd 1 27.12.2025, 19:50 Uhr

      Die CDU/ CSU macht bekannterweise Politik für rund 10% der Bevölkerung, die AFD geschätzt für 1-3%. Deshalb klappt das leider nicht mit der verstärkten Besteuerung reicher Menschen, obwohl nicht wenige von denen dem durchaus positiv gegenüber stehen.

  • 8 Udo 27.12.2025, 18:23 Uhr

    Ach die bösen Nutzer... Wenn ich schon sehe wie Birken aus den Gullys wachsen ist doch wohl schlicht Untätigkeit der Steinbrecher. Das sind aber gar keine Grünbrücken, ohne Wasserablauf höhlt der stete Tropfen den Stein und frisst den Stahl. Zu viele Köpfe mit Entscheidungsängsten aber zu wenig Hände! Ein Gesamtdeutsches Problem. Wenigstens die Bahn scheint es langsam zu begreifen.

  • 7 Helmut 27.12.2025, 17:23 Uhr

    Was gerne übersehen wird: Die entsprechenden Lobbyverbände haben es in den letzten Jahrzehnten geschafft, dass das zulässige Gesamtgewicht für LKW deutlich in die Höhe geschraubt und die Auflagen für Schwertransporte erheblich vereinfacht wurden. Alles unter der stillschweigenden Zustimmung von Politik und Bürgern, weil Transport möglichst wenig kosten soll.

  • 6 Jonas 27.12.2025, 17:02 Uhr

    Hätte - Hätte - Hätte - aber aber eimal nachgedacht: Wenn unsere verpennten Politiker das Problem früher angegangen wären und es nicht ausgesessen hätten wäre das mit maroden Strassenbrücken nicht so gross. Mein Rat: kommt den Unternehmen für ihre zusätzlichen Kosten entgegen und mistet unfähige Politiker aus - insbesonders den Selbstbedienungsladen Strassen-NRW. In dieser Krake werden zu viele abgehalfterte Politiker untergebracht die nichts können

  • 5 Harald B. 27.12.2025, 16:04 Uhr

    ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, weshalb an den maroden Brücken nicht eher was getan wurde und unsere Infrastruktur mittlerweile so verkommen ist. Daran was zu ändern wäre sinnvoller, als hohe Bußgelder einzuführen.

  • 4 Thomas aus Detmold 27.12.2025, 16:04 Uhr

    Vorsicht beim Verwarnen von LKW-Fahrern: wen der Chef zwingt, dessen Bußgeld zahle der Chef, nicht der Fahrer. Die Arbeitsbedingungen der Fahrer sind hart genug und bedürfen dringend der Verbesserung. So wäre ich auch dagegen, das Parken im Halteverbot zu ahnden, wenn der Aufenthalt duch gesetzliche Ruhezeiten erzwungen wird und keine den Fahrern bekannte legale Parkmöglichkeit in Reichweite ist.

  • 3 Hans 27.12.2025, 16:01 Uhr

    Wie wär's denn mit Bussgeldern gegen Verantwortliche, die die Brücken nicht in Ordnung halten ? Das hätte doch mal was.

  • 2 Ian 27.12.2025, 14:24 Uhr

    Moin zusammen, tja Herr Krischer, hätte man in den letzten mindestens 15 Jahren das Geld in das eigene Land investiert statt "neue Fachkräfte über das Bürgergeld anzuwerben" etc. wäre uns ein Großteil der jetzigen Probleme der Infrastruktur erspart geblieben und Sie brauchten keine billigen Ausreden suchen warum es jetzt so ist. Und dann auch noch die Schuld auf andere zu schieben ist doch wohl eine bodenlose Frechheit in meinen Augen!!

    Antworten (3)
    • Jonas 27.12.2025, 16:49 Uhr

      Zustimmung !!!

    • Tom 28.12.2025, 01:59 Uhr

      Billigste AFD Rethorik, völlig Faktenfrei, aber was will man erwarten........

    • Ian 28.12.2025, 13:35 Uhr

      @Tom: kommen Sie mal aus Ihrer Blase und sehen Sie sich die Realität an. Nur zwei Beispiele: Ortsumgehung Bad Oeynhausen, Planung und Arbeiten bis zur Fertigstellung 40Jahre!!!. Bahnstrecke Hannover-Bielefeld soll für den Deutschlandtakt nutzbar gemacht werden, seit ca. 5 Jahren Anfang der Planung, wenn alles gut geht (keine Klagen von BUND, NGO's, Städten oder Geld wird für "andere Projekte" verbraucht etc.) vielleicht in 5 Jahren!!! Baubeginn und Fertigstellung dann ca. 2040 oder später!!! Und bei diesen Brücken wird es nicht anders verlaufen als z. B. bei der Ramedetal Brücke. Versuchen Sie mir mal zu erklären was daran billigste AFD Rhetorik oder völlig Faktenfrei sein soll. Fragen Sie mal nach bei den zuständigen Behörden wohin die benötigten Gelder gegangen sind damit die "wichtigeren Aufgaben" erledigt werden konnten.

  • 1 Helmut 27.12.2025, 14:20 Uhr

    Da braucht es kein höheres Bußgeld. Die zu schweren LKW werden einfach drei bis fünf Tage auf einem Polizeigelände sichergestellt, weil man noch irgendwas klären muss, was auch immer. So etwas spricht sich bei Spediteuren, Auftraggebern und Fahrern sehr schnell rum.

    Antworten (1)
    • Bernd 1 27.12.2025, 17:40 Uhr

      Eine schöne Idee, wenn auch schwer praktikabel. Es geht auch nicht um Schwertransporte allein, sondern auch um Kieslaster und andere. Die haben sehr oft 10% mehr drauf als erlaubt, weil man über den Tag einen kompletten Zug oder mehr durch das höhere Gewicht einspart und von der Polizei bis 10% die Weiterfahrt nicht untersagt werden kann. Es geht dann schnell zum Beispiel Lüdenscheid (Rahmedetalbrücke) und dann motzen die Spediteure und geben nicht sich selbst die Schuld, sondern der Politik. Billig!

Mehr Nachrichten