Der Podcast zur politischen Meinungsbildung Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5

Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Wir bieten Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft – immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht.

Unsere Hosts diskutieren mit Menschen aus Wissenschaft und Politik und mitten aus dem Leben über die Themen unserer komplizierten Zeit. Journalist:innen aus dem Politikum-Team schauen vorbei und erzählen, was sie gerade umtreibt. Und Ihre Meinung, liebe Community, ist dabei immer gefragt. Welche Argumente finden Sie abwegig, wo haben Sie mit uns gelacht oder welches Thema ist jetzt mal dran? Einfach an politikum@wdr.de schreiben oder eine Sprachnachricht an 0172 253 00 42 schicken.
 
"Politikum - Der Meinungspodcast" ist gut 20 Minuten lang und montags bis freitags ab 18.30 Uhr abrufbar. Abonnieren Sie uns, dann erhalten Sie jede neue Folge automatisch in Ihrer Podcast-App. 

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Soziale Kontakte für das Landleben & Bürgermeister für New York

Soziale Kontakte für das Landleben & Bürgermeister für New York Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 04.11.2025 22:50 Min. Verfügbar bis 04.11.2027 WDR 5

Um gut auf dem Land zu leben, braucht es vor allem soziale Kontakte, sagt unser Gast. Unser Kollege hält einen Sieg Mamdanis bei den New Yorker Bürgermeisterwahlen für eine Ermutigung der US-Demokraten. Unser Host schaut auf die Vermögensverteilung.


Darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weltweit immer dramatischer auseinander. Darauf weist der Bericht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Stieglitz an die G20-Staatengruppe hin. Nationale Gegenmaßnahmen wie eine Vermögenssteuer hält Host Philipp Anft für ungeeignet. (00:59)

Steigende Mieten und das teure Leben in der Stadt machen den Umzug aufs Land attraktiv. Aber um gerne dort zu leben und Krisen gut zu meistern, braucht es noch mehr Standortfaktoren als z.B. nur eine gute Infrastruktur. Vor allem Kontakte zu anderen Menschen machen das Landleben attraktiv, meint die Raumplanerin Cordelia Pollina. (03:36)

Aus der Community gibt es eine Zuschrift zu der oft zufälligen Qualität der Ganztagsbetreuung. Wenn Ihnen auch etwas auf den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (13:24)

Der 34jährigen Zohran Mamdani wird wohl New Yorks neuer Bürgermeister. Er ist Sozialist, Moslem, Einwanderer mit indisch-afrikanischen Wurzeln – und neuer Hoffnungsträger seiner Partei, der Demokraten. Kollege Albrecht von Lucke am Küchentisch warnt aber vor verfrühtem Jubel. (14:42)

Vor gut einem Jahr ist Donald Trump wieder zum US-Präsidenten gewählt worden - eine Wählerentscheidung, die nicht nur die USA, sondern die Welt verändert hat. Das perfekte Thema für unseren Partnerpodcast "Die Entscheidung". Unser heutiger Hörtipp. Den Link zum Podcast finden Sie hier. (20:44)

In Sachen Spaltung der Gesellschaft haben wir in Deutschland noch lange keine US-Verhältnisse. Host Phillip Anft findet dafür einen aktuellen Beleg, der Hoffnung macht. (21:23)

Schwarz-Rot steht stabil & die Brombeer-Koalition rumpelt

Schwarz-Rot steht stabil & die Brombeer-Koalition rumpelt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 03.11.2025 22:39 Min. Verfügbar bis 03.11.2026 WDR 5

Vom Zwist der vor einem Jahr geplatzten Ampel ist die aktuelle Koalition weit entfernt, meint unser Gast. Unser Kollege erzählt, wie es seit einem Jahr mit Thüringen Brombeerkoalition klappt. Unser Host schaut auf die Debatte um syrische Flüchtlinge.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

In der Union gibt es Rumoren nach der Äußerung von CDU-Außenminister Wadephul, der sich angesichts der Zerstörungen vor Ort skeptisch über die Rückführung syrischer Flüchtlinge geäußert hat. Host Philipp Anft wundert sich. (00:58)

Ein Jahr ist es her, dass die Ampel-Koalition im Streit auseinanderflog. Bei Uneinigkeiten zwischen den aktuellen Koalitionspartnern Union und SPD um Verfassungsrichter, Bürgergeld oder Stadtbild fühlen sich manche durchaus an den Dauerknatsch der Ampel erinnert. Zu Unrecht, meint der Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder: Schwarz-Rot sei viel robuster. (03:45)

Der Brombeer-Koalition in Thüringen zwischen CDU, BSW und SPD hatten politische Beobachter eine geringe Haltbarkeit vorhergesagt. Zu groß seien die ideologischen Differenzen. Seit knapp einem Jahr regiert die Brombeere – pragmatisch, aber unter ständiger Reibung, sagt Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch. (14:13)

In unserer letzten Ausgabe hat sich unser Host Gedanken zum selbstbestimmten Sterben gemacht. Dazu gibt es Rückmeldungen aus unser Community. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (20:20)

Und zum Schluss hat Host Philipp Anft eine gute Nachricht im Zuge der angekündigten US-Atomtests. (21:27)

Wie wichtig Raumfahrt ist & Wann Deutsche glücklich sind

Wie wichtig Raumfahrt ist & Wann Deutsche glücklich sind Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 31.10.2025 22:08 Min. Verfügbar bis 31.10.2026 WDR 5

Warum wir uns mehr für Raumfahrt begeistern sollten, erklärt Sozialwissenschaftler Arne Sönnichsen im Politikum-Gespräch. Außerdem in dieser Ausgabe: wie Glück mit Krisen vereinbar ist und warum das Lebensende mehr Aufmerksamkeit verdient.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Mehr als im Rest des Jahres drängt sich zu Allerheiligen der Gedanke an die Endlichkeit des Lebens ins Bewusstsein. Und auch der Bundestag sollte dem Sterben mehr Aufmerksamkeit widmen, findet Politikum-Host Carolin Courts: Noch immer fehlt ein Gesetz zur Sterbehilfe. (01:01)

Seit dieser Legislatur hat Deutschland erstmals eine Raumfahrtministerin. Die Richtung stimmt, findet Arne Sönnichsen, der als Berater für Raumfahrtpolitik arbeitet. Aber er wünscht sich auch in der breiten Bevölkerung mehr Begeisterung für die Raumfahrt. (03:35)

Die Deutschen werden glücklicher, hat eine aktuelle Studie ergeben. Das findet Kabarettist Mathias Tretter angesichts der Weltlage ein wenig merkwürdig. Aber er entdeckt eine Erklärung in den Untiefen der deutschen Mentalität. (14:32)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie sich der Wahlerfolg der Partei D66 in den Niederlanden deuten lässt. (19:02)

Und zuletzt unser O-Ton der Woche: Was Außenminister Wadephul in Syrien gesagt hat, klingt viel milder als der Großteil der Migrationsrhetorik in den vergangenen Monaten. (20:40)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Emotionale Niederlande & Mehr Geld für Journalismus

Emotionale Niederlande & Mehr Geld für Journalismus Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 30.10.2025 21:04 Min. Verfügbar bis 30.10.2026 WDR 5

Werbegelder umsteuern, um den Journalismus zu retten - dafür plädiert Norman Wagner von der Initiative 18. Außerdem in dieser Ausgabe: die Rolle von Gefühlen bei den Wahlen in den Niederlanden und atomare Symbolpolitik.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der US-Präsident kündigt die Wiederaufnahme von Atombombentest an. Der deutsche Kanzler nimmt seine Frau mit auf Staatsbesuch. Und Politikum-Host Carolin Courts sieht da einen gewissen Zusammenhang. (00:52)

Ein Großteil aller Werbeeinnahmen erzielen inzwischen die großen Digitalplattformen. Das kann so nicht weitergehen, findet Norman Wagner. Zusammen mit anderen Menschen aus der Werbebranche setzt er sich in der Initiative 18 dafür ein, dass ein größerer Teil vom Kuchen unabhängigem Journalismus zugutekommt. (03:09)

Das überraschende Ergebnis der Wahlen in den Niederlanden führt Kollege Stephan Karkowsky nicht zuletzt auf die Macht der Emotionen zurück. Welche er meint, erklärt er am Politikum-Küchentisch. (12:37)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie Eltern entlastet werden könnten. (18:29)

Zuletzt würdigt Carolin Courts, dass Frankreich trotz politischer Krise noch Dinge erledigt bekommt. (19:52)

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Verunsicherung durch Migration & Vorurteile über Afrika

Verunsicherung durch Migration & Vorurteile über Afrika Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 29.10.2025 21:55 Min. Verfügbar bis 29.10.2026 WDR 5

Mehr Kontaktmöglichkeiten zu Migranten schaffen - das hilft gegen Verunsicherung, meint unser Gast. Unsere Kollegin kritisiert zu viel Stereotype in der Afrika-Berichterstattung. Und unser Host schaut auf den Türkei-Besuch des Kanzlers.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der Innen-Kanzler Friedrich Merz meint, er habe in Sachen Migration Klartext geredet. Redet er Klartext auch als Außen-Kanzler, beim Besuch in der Türkei – oder bleibt er diplomatisch sanft? Fragt sich Host Sebastian Moritz. (01:00)

Die Stadtbild-Debatte zeigt: Ein relevanter Teil der Bevölkerung fühlt sich von Zuwanderung in Frage gestellt und hat das Gefühl, das eigene Land nicht mehr wiederzuerkennen. Sozialpsychologe Gerald Echterhoff kann das erklären und meint: Es braucht mehr persönliche, private Kontakte. (03:19)

Zu den Ausführungen in der vorherigen Ausgabe über Senioren am Steuer haben wir viel Feedback bekommen. Wir freuen uns immer über Rückmeldungen: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (12:43)

In zehn Jahren sollen in der EU fast alle Neuwagen elektrisch fahren. Das Dorf Sprakebüll an der dänischen Grenze hatte mal die höchste E-Auto-Dichte in ganz Deutschland. Was können wir von den Sprakebüllern lernen? Antworten gibt es in der neue Ausgabe des Podcasts "ARD Klima Updates“, unser heutiger Hörtipp. (13:58)

Das Berichtsgebiet des ARD-Studios Nairobi umfasst fast 40 afrikanische Länder – aber nur verhältnismäßig wenige Themen daraus schaffen es in die Programme. Zu oft haben Redaktionen noch stereotype Vorstellungen – dabei ist Afrika viel mehr als Armut, Krieg und Tiere, sagt Nairobi-Kollegin Rachel Patt am Küchentisch. (14:43)

Zum Schluss schaut Host Sebastian Moritz noch ins direkte Nachbarland – auf eine liebevolle Aktion im niederländischen Wahlkampf. (20:42)

Radikale ostdeutsche Muslime & Einkommensverluste für Mütter

Radikale ostdeutsche Muslime & Einkommensverluste für Mütter Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 28.10.2025 22:36 Min. Verfügbar bis 28.10.2026 WDR 5

In Ostdeutschland ist das Risiko für junge Muslime hoch, sich zu radikalisieren, sagt unser Gast. Mütter werden zu sehr durch Einkommensverluste benachteiligt, meint unsere Kollegin. Und unser Host macht sich Gedanken zu Senioren am Steuer.


Darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Dunkelheit, Regen, nasses Laub – es sind herausfordernde Wochen für den Straßenverkehr. Unfallforscher haben untersucht, wie sehr Autofahrer über 75 Jahre in Unfälle verwickelt sind. Das Ergebnis macht Host Philipp Anft nachdenklich. (00:55)

Junge Muslime, die sich in Deutschland bedroht und diskriminiert fühlen, lassen sich leichter radikalisieren. Diese Gefahr ist in Ostdeutschland größer als im Westen – und die „Stadtbild-Debatte“ wird von Islamisten gezielt genutzt, um Muslime gegen den Staat aufzubringen, meint Hans Goldenbaum, Islamwissenschaftler aus Halle. (03:32)

Wenn ihr erstes Kind vier Jahre alt ist, verdient eine Mutter in Deutschland im Schnitt 30.000 Euro im Jahr weniger als eine Frau ohne Kinder, sagt eine neue Studie. Kollegin Lena Sterz am Küchentisch meint: Dieser Einkommensunterschied ist viel zu groß und bestraft Frauen, die sich für ein Kind entscheiden. Wir bräuchten stattdessen eine Mütter-Quote. (14:12)

Aus der Community gibt es Feedback zum Gespräch über Care-Arbeit in China aus einer der vergangenen Ausgaben. Wenn Ihnen auch etwas auf den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (19:55)

Zum Schluss lobt Host Philipp Anft aus aktuellen Gründen eine geniale Erfindung der deutschen Kulturpolitik: die Zwischenlösung. (21:05)

Wie der Westen den Abstieg managt & der Bundestag Spione abwehrt

Wie der Westen den Abstieg managt & der Bundestag Spione abwehrt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 27.10.2025 21:57 Min. Verfügbar bis 27.10.2026 WDR 5

Die Dominanz des Westens ist vorbei - die neue Weltordnung wird multipler und chaotischer. Deutschland muss sich umgewöhnen, sagt unser Gast. Ein Kollege hat überprüft, wie spionagesicher der Bundestag ist. Und unser Host schaut auf die Olympiabewerbung.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Münchner sagen OlympiJA: Zwei Drittel aller Befragten stimmen für eine Bewerbung der Stadt für die olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Bringt viel fürs Image, kostet aber auch einiges – Host Philipp Anft macht sich daher für ein neues Olympiakonzept stark. (00:48)

US-Präsident Trump ist auf Asien-Reise, auch ein Treffen mit Chinas Präsident Xi ist geplant. Kurz zuvor hat China sein Selbstbewusstsein demonstriert und offenbar mal wieder den Angriff auf Taiwan trainiert. Das zeigt einmal mehr, dass der Westen machtpolitisch im Abstieg begriffen ist. Auch für Deutschland wird es Zeit, sich an seine neue, kleinere Rolle zu gewöhnen, meint Daniel Marwecki, Politikwissenschaftler an der Uni Hongkong. (03:22)

Die „neue“ Weltordnung beschäftigt auch die Politikum-Community. Eine Hörer-Mail bezieht sich auf das Gespräch in einer der letzten Folgen über den Einfluss der UN. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (13:17)

Russlands hybride Kriegsführung zeigt, wie verletzbar unsere kritische Infrastruktur ist. Schon vor zehn Jahren wurde das deutlich, als russische Hacker erfolgreich den Bundestag attackierten. Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch hat festgestellt, dass unser Parlament seitdem grundsätzlich spionagesicherer geworden ist. Aber nicht in allen Bereichen. (14:46)

Unser Host Philipp Anft hat am Ende noch eine gute Nachricht – zum Glück. (20:45)

Mehr Empathie & EU ohne Konsens

Mehr Empathie & EU ohne Konsens Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 24.10.2025 20:47 Min. Verfügbar bis 24.10.2026 WDR 5

In Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung braucht es mehr Empathie, meint unsere Gesprächsgästin. Außerdem: Wann wird die EU endlich eine echte Gemeinschaft, fragt sich unser Host? Und: Merz, Merz, Merz. Der Bundeskanzler macht weiter von sich reden.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Zu Beginn wirft unser Host einen Blick nach Brüssel. Dort fand gerade der EU-Gipfel statt. Max von Malotki blickt auf die Ergebnisse und fragt sich: Was muss eigentlich passieren, damit die EU an einem Strang zieht? (00:48)

Das politische Klima ist rau: Die Mehrheit der Deutschen nimmt eine Spaltung der Gesellschaft wahr. In dieser Zeit brauchen wir wieder mehr Empathie füreinander, sagt die Journalistin, Autorin und Podcasterin Yasmine M’Barek. Denn Empathie kann ein politisches Werkzeug sein. Davon handelt auch ihr neues Buch: I feel you, erschienen im Verlag Eichborn (2025). (03:30)

Unser Satiriker Mathias Tretter muss dem Bundeskanzler in Sachen Stadtbild teilweise Recht geben. Selbstkritisch bekennt er: Ich bin ein Problem. (14:02)

Unsere Politikum-Community beschäftigt sich ebenfalls weiterhin mit den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz – und der Rolle der Medien. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (18:10)

Und unser O-Ton der Woche kommt – Überraschung – nicht von Merz. Aber es ist ein Ton, der aus der Debatte stammt, die Merz‘ Worte ausgelöst haben und der sich mit der Rolle des Bundeskanzlers in diesen Zeiten beschäftigt. Ein Appell: Zusammenführen, nicht spalten. (19:12)

Politikum on stage: Journalismus in der Demokratiekrise

Politikum on stage: Journalismus in der Demokratiekrise Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 23.10.2025 55:03 Min. Verfügbar bis 16.10.2026 WDR 5

Die aktuelle Regierung, so heißt es, könnte die letzte Bewährungsprobe der Demokratie sein. Was bedeutet das für die Medien? Müssen sie umso konstruktiver berichten? Wenn ja: wie geht das? Und verträgt sich das mit der journalistischen Wächterrolle?


In dieser Sonderausgabe vom b°future-Festival in Bonn fragt der Politikum-Meinungspodcast: Wie kritisch darf und muss der Umgang mit Regierungspolitik heute sein? Welchen Anspruch hat Journalismus: Will er "Kitt der Gesellschaft" sein oder den Mächtigen auf die Finger schauen? Wie könnte demokratiestärkender Journalismus aussehen? Ist "Sagen, was ist" noch journalistischer Goldstandard - oder müssen Medien auch Lösungen für gesellschaftliche Probleme zeigen? Und schließt sich das am Ende vielleicht gar nicht aus?

Darüber diskutiert Politikum-Host Rebecca Link mit ihren Gästen Ellen Heinrichs, der Gründerin des b°future-Festivals, und Achim Pollmeier, dem stellvertretenden Redaktionsleiter beim WDR-Politikmagazin Monitor.

Den Staat schrumpfen & Seltene Erden schürfen

Den Staat schrumpfen & Seltene Erden schürfen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 23.10.2025 22:15 Min. Verfügbar bis 23.10.2026 WDR 5

Reformieren mit der Kettensäge - von diesem Ansatz des argentinischen Präsidenten können wir etwas lernen, meint unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Woher kriegen wir seltene Erden? Und wann ist Merz mit dem Stadtbild fertig?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Kanzler Merz hat etwas genauer ausgeführt, was er mit seiner Bemerkung über die Konsequenzen von Einwanderung für das Stadtbild gemeint hat. Aber Politikum-Host Max von Malotki hat nicht den Eindruck, dass damit alle Fragen beantwortet sind. (00:48)

Am Sonntag werden die Parlamentswahlen in Argentinien zeigen, ob das Volk die Linie von Präsident Milei noch unterstützt. Er hätte es verdient, findet Ökonom Gunther Schnabl: Von seinen Reformen könnte sich die deutsche Regierung etwas abschauen. (03:12)

Aus der Politikum-Community kommen Kommentare zu unserem Gespräch darüber, wie sich die jüngere Generation auf dem Arbeitsmarkt positioniert. (13:14)

Beim aktuellen EU-Gipfel könnte die Versorgung mit seltenen Erden stärker im Mittelpunkt stehen, meint Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld. Warum das Thema so zentral ist, erklärt die Kollegin am Politikum-Küchentisch. (14:53)

Zum Schluss der Ausgabe entdeckt Max von Malotki eine gute Seite an dem Zusammenstoß zwischen Polizei und Militär in der Nähe von München. (20:34)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Generation Anspruch & UN unter Druck

Generation Anspruch & UN unter Druck Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 22.10.2025 22:59 Min. Verfügbar bis 22.10.2027 WDR 5

Unternehmen stellen gerade nur zögerlich ein. Das bekommen besonders junge Akademiker:innen zu spüren. Ansprüche runterschrauben? Nein, meint unser Gast. Außerdem: Die UN haben es derzeit schwer - sind aber weiterhin wichtig. Und: (Zu) hohe EU-Ziele.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Wer an sich arbeiten will, braucht Ziele. Die hat die EU ohne Zweifel: Verbrenner-Aus bis 2030, Klimaneutralität bis 2050, das 1,5 Grad-Ziel – und nicht zu vergessen: das Lieferkettengesetz. Doch an allem wird derzeit gerüttelt. Unser Host meint: Beim nächsten Mal lieber kleinere Ziele stecken, bevor wieder das nächste ambitionierte Vorhaben scheitert. (00:54)

Jung, Akademiker:in – und arbeitslos: Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass Unternehmen zurückhaltend sind mit Neueinstellungen von Studienabgänger:innen. Erstmals seit Jahren steigt die Arbeitslosigkeit junger Menschen wieder spürbar - und sie trifft gerade auch gut ausgebildete Akademiker:innen. Was macht das mit einer "Generation Anspruch"?, fragen wir den Autor des gleichnamigen Buchs, David Gutensohn. (03:16)

Merz‘ Kommentar zum Stadtbild beschäftigt unsere Community weiterhin. Nach der gestrigen „Wir sind die Töchter“-Demo in Berlin meldet sich eine Hörerin zu Wort. Sie sieht Merz‘ Vereinnahmung von Frauen kritisch und meint: Als junge Frau abends allein auf die Straße gehen? Das ging auch schon in den 1970er Jahren selten ohne Ängste oder Probleme. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (14:30)

80 Jahre nach ihrer Gründung am 24.10.1945 herrscht bei den Vereinten Nationen keine Feierlaune, sondern Katerstimmung. Die multilaterale Weltordnung steht unter Druck. Trumps drastische Einsparungen bei der Entwicklungshilfe bedrohen Millionen Menschen in ärmeren Ländern. Andere Industrienationen füllen die Lücke nicht auf, sondern kürzen selbst. Aber unser Kollegin Katrin Hondl ist überzeugt: Die UN hat als einziger Ort, an dem alle Länder dieser Welt zusammentreffen, immer noch einen großen Wert. Das zeige auch die erfolgreiche diplomatische Millimeterarbeit, die am Standort in Genf geleistet wird. (15:30)

Und zum Abschluss wird es bei uns schon einmal etwas weihnachtlich: Mit einem Adventskalender der UN. (22:12)

Alterndes China & Deals in Budapest

Alterndes China & Deals in Budapest Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 21.10.2025 21:33 Min. Verfügbar bis 21.10.2026 WDR 5

China hat ein Problem mit einer alternden Bevölkerung. Wir könnten vom chinesischen Umgang damit lernen, sagt unser Gast. Und: Warum wir keine rechtlichen Zugeständnisse machen sollten, um den Ukrainekrieg zu beenden. Außerdem: Ein französischer Häftling.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Einst residierte und arbeitete der ehemalige französische Präsident Sarkozy im prächtigen Elysée-Palast, nun hat er eine Einzelzelle zugeteilt bekommen. Gar nicht schlecht, findet Host Max von Malotki. (00:50)

Deutschland wird immer älter und das ist ein Problem: für die Rentenkasse, die Krankenversicherung und die Pflege. In China ist das Problem noch gravierender, dort gibt es noch nicht einmal ein Sozialsystem. Deutschland kann trotzdem vom chinesischen Beispiel lernen, meint unser heutiger Gast, der Sinologe Sascha Klotzbücher. (02:26)

Im Politikum ist auch immer Platz für Ihre Meinung. Nach unserer jüngsten Ausgabe gab es einige Reaktionen auf Friedrich Merz, der seine "Stadtbild"-Äußerung ja in dieser Woche noch einmal bekräftigt hat. Während ein Hörer dem Kanzler zustimmt, dass es in einigen Städten Deutschlands ein Problem gebe und Friedrich Merz gut daran getan hat, dieses auch anzusprechen, fragt sich ein anderer Hörer, was er wohl seinem Arzt sagen soll, wenn er diesem mal in der Stadt begegnen sollte. Denn dieser Arzt heißt Yilmaz: "Etwa 'Du gehörst nicht ins Stadtbild?'" Wenn Ihnen auch etwas unter den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (12:18)

Russland und die USA bereiten, so heißt es, ein Treffen ihrer Staatsoberhäupter vor, um auf europäischem Boden, in Budapest, über ein Ende des Ukraine-Konflikts zu sprechen. Selbst die Außenbeauftrage der EU, Kaja Kallas, sagt: So ein Treffen in Budapest sei „nicht schön“, aber wenn es dem Frieden diene… Küchentisch-Kommentator Stephan Karkowsky dagegen meint: Wenn ein solches Treffen zustande käme, würde es zur Erosion der Europäischen Rechtsstaatlichkeit beitragen. Diskutieren wir darüber am Küchentisch! (13:28)

Und zum Schluss muss unser Host noch den Vorschlag von NRW-Staatskanzleichef Nathanel Liminiski und Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer loben. Beide hatten eine Abgabe für Digitalkonzerne vorgeschlagen. 2026 soll sie kommen - legen wir uns auf Wiedervorlage! (19:24)

Energieabhängigkeit macht EU erpressbar & Zu frühes Kohle-Aus

Energieabhängigkeit macht EU erpressbar & Zu frühes Kohle-Aus Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 20.10.2025 22:07 Min. Verfügbar bis 20.10.2026 WDR 5

Die EU muss raus aus der Energie-Abhängigkeit von anderen Staaten, meint unser Gast. Unser Kollege hält den Zeitplan für den Kohleausstieg in NRW für zu früh. Und für unseren Host passt die Abgrenzung der Union zur AfD nicht ins (Stadt-)Bild.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Union entwickelt eine Strategie zur Abgrenzung von der AfD. Dabei schlägt die „Stadtbild“-Äußerung von Bundeskanzler Merz zur Migration weiterhin hohe Wellen und wirkt eher kontraproduktiv, meint Host Max von Malotki. (01:03)

Das Thema beschäftigt auch die Politikum-Community. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Die EU-Energieminister wollen eine Unabhängigkeit von russischem Öl und Gas erreichen. Aber die EU wird bei fossilen Brennstoffen, egal woher sie kommen, immer abhängig und damit erpressbar durch andere Staaten sein, meint Buchautorin und Journalistin Annika Joeres. Die EU und auch Deutschland müssten mehr tun, um umzusteuern. (04:12)

Um die angemessene Form von Kritik an der Bundesregierung ging es auch in der Sonderausgabe von Politikum vom bfuture Festival in Bonn. Auch die Kolleginnen und Kollegen vom Podcast sport inside waren da und haben eine Folge über sexualisierte Gewalt im Sport aufgenommen. Unser heutiger Hörtipp. (14:26)

Das alte Kohleland NRW hatte den Plan, 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Kohlekraftwerke sollen durch moderne Gaskraftwerke ersetzt werden. Vor drei Jahren feierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen diesen Plan. Kollege Sebastian Moritz hat recherchiert und findet: zu früh gefeiert. (15:12)

Und zum Abschluss noch eine Beobachtung von Host Max von Malotki, die zeigt, wie lebendig die Demokratie in den USA nach wie vor ist. (21:00)

Trump schleift Demokratie & Das Leben als Lotterie

Trump schleift Demokratie & Das Leben als Lotterie Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 17.10.2025 20:19 Min. Verfügbar bis 17.10.2027 WDR 5

Trump fügt der US-Demokratie einen irreparablen Schaden zu, sagt unser Gesprächspartner. Außerdem: Per Losverfahren in den Wehrdienst. Und: Kaum Einsparungen beim Bürgergeld.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Merz tritt beim Bürgergeld eher großspurig auf: Das Schonvermögen wird gekürzt, die Sanktionen erhöht und wer dauernd Termine verpennt, wird im Zweifel auf die Straße gesetzt. Dafür, dass mit Milliardenbeträgen gelockt wurde, ist das Einsparpotential gering, findet Host Sebastian Moritz. (00:49)

Trumps außenpolitische Erfolge lenken gerade von der innenpolitischen Lage in den USA ab. Da geht Trump mit harter Hand gegen seine Kritiker vor. Trump strebt ein autoritäres Präsidialregime an, sagt unser Gesprächspartner Prof. Dr. Manfred Berg. Das würden auch die Trump-Gegner, die dieses Wochenende unter dem Motto "No Kings" in den USA auf die Straße gehen, kaum verhindern können. Und Trumps-Anhänger merken gar nicht, dass der US-Präsident am Ende auch ihnen schadet. (02:52)

Das Leben ist eine Lotterie, die schon bei der Geburt beginnt. Unser Satiriker Matthias Tretter hat sich zuletzt eher auf der Gewinnerseite gesehen. Doch die aktuelle Politik der Bundesregierung könnte dafür sorgen, dass sich das ändert. (14:44)

Aus der Politikum-Community kommt eine Anmerkung zu unserem Gespräch über wehrhaften Pazifismus. Totalpazifisten können sich ihre Position nur leisten, weil andere aktiv sind, schreibt unserer Hörer. (18:42)

Unser O-Ton der Woche kommt von einer Mutter, die nach vielen Monaten erstmals wieder mit ihrem Sohn telefonieren kann. Er war unter den befreiten israelischen Geiseln. (19:46)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Wehrhafter Pazifismus & Ewiger Frieden

Wehrhafter Pazifismus & Ewiger Frieden Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 16.10.2025 20:45 Min. Verfügbar bis 16.10.2026 WDR 5

Ich würde für ein freies Deutschland kämpfen, sagt unser Gesprächspartner - er hat mit dem Pazifismus gebrochen. Außerdem: Kann Vermittler Trump nach Gaza auch die Ukraine befrieden? Und: Merz entgleist.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Friedrich Feingefühl Merz hat auf sehr umstrittene Art und Weise über den Erfolg der schwarz-roten Migrationspolitik gesprochen. Aber keine Sorge: Merz hat sich hier nicht in seiner Funktion als Bundeskanzler geäußert - sondern nur ganz privat. Da muss man unterscheiden, findet Host Max von Malotki. (00:53)

Unser Gast Artur Weigandt stellt den moralischen Komfort des klassischen Pazifismus infrage. Er fordert dazu auf, sich Frieden nicht nur zu wünschen, sondern ihn mit allen ethisch vertretbaren Mitteln zu schützen. "Wehrhaften Pazifismus" nennt er das und meint damit, in der Lage zu sein, das eigene Land zu verteidigen - nicht aus Aggression, sondern Verantwortung. (02:42)

Aus der Politikum-Community kommt eine Anmerkung zu unserem Gespräch über Frauen und Macht. Der Hörer schwört auf die Macht der weiblichen Weisheit. (12:36)

Donald Trump tritt als großer Vermittler des ewigen Friedens auf. In Gaza hat er mit der Faust auf den Tisch gehauen. Ließe sich dieses Prinzip auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine übertragen? Unser Kollege Christoph von Marschall sitzt mit uns am Küchentisch und sagt: ja! (13:46)

Zum Abschluss gibt es gute Nachrichten aus Afghanistan und Pakistan. Die beiden Länder haben einen vorübergehenden Waffenstillstand geschlossen. Wahrscheinlich wollen sie das Risiko kleinhalten, dass Donald Trump das Thema für sich entdeckt. (19:45)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Frauen an die Macht & Machtmensch Macron

Frauen an die Macht & Machtmensch Macron Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 15.10.2025 23:49 Min. Verfügbar bis 15.10.2026 WDR 5

Mehr weibliche Eigenschaften in Führungspositionen, fordert unsere Gesprächspartnerin. Emmanuel Macron wird im Ausland total überschätzt, meint unsere Kollegin in Paris. Und: Krankschreibung ohne Arzt.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Host Sebastian Moritz fordert, dass alle Bürger mehr anpacken sollte, wenn es im Land wieder bergaufgehen soll. Auch vom mündigen Patienten fordert er Verantwortung ein – ist sich aber nicht so sicher, ob das funktioniert. (00:53)

Frauen fühlen sich in den Sphären der Macht und den patriarchalen Rollenbildern häufig fremd, dabei wäre es ein Gewinn für die Gesellschaft, wenn Macht anders und weiblicher gedacht würde, meint unsere Gesprächspartnerin, die Journalistin und Autorin Eva Thöne. Sie hat das Buch „Weibliche Macht neu denken“ geschrieben. (03:24)

Politikum-Kollegin Julia Borutta, die für uns aus Frankreich berichtet: Macron wird im Ausland überschätzt. Und sie geht noch einen Schritt weiter: Macron ist politisch unbegabt. (14:20)

Aus der Politikum-Community kommen ganz unterschiedliche Anmerkungen zu unserem Gespräch mit Mithu Sanyal, die mehr Empathie für die freigelassene Palästinenser einfordert. (21:09)

Unser Podcast-Tipp: Lost in Nahost. Der Podcast wirft einen Blick hinter die Nachrichten aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Warum hört sie Gewalt nicht auf? Was wollen die unterschiedlichen Player? "Lost in Nahost" erklärt die Hintergründe und Entwicklungen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. "Lost in Nahost" könnt ihr in der ARD Audiothek hören. (22:14)

Von der Deutschen Bahn gibt es heute immerhin nichts Negatives zu berichten – das sind gute Nachrichten, findet Host Sebastian Moritz. (22:47)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Wie wir Kernfusion angehen & Wen Israel freilässt

Wie wir Kernfusion angehen & Wen Israel freilässt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 14.10.2025 21:27 Min. Verfügbar bis 14.10.2026 WDR 5

Jahrzehnte hat Deutschland über Atomkraft gestritten. Umso besser sind wir auf Fusionsenergie vorbereitet, meint unser Gast. Außerdem fragen wir: Wo bleibt die Empathie für palästinensische Häftlinge? Und: Rebellieren jetzt die Jungen in der Union?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Junge Menschen haben keine Macht in der Politik? Ausgerechnet Friedrich Merz (69), der mit Schwarz-Rot ohne viel Friktion durchregieren möchte, muss feststellen: Nur zusammen mit den jungen Abgeordneten seiner Fraktion hat er eine Mehrheit im Bundestag. Und die sind mit den Rentenplänen der Union nicht zufrieden. Politikum-Host Max von Malotki freut sich über diesen David-gegen-Goliath-Moment. (00:52)

Wie tief gehen die Wurzeln der deutschen Technikskepsis? Stehen uns die Erfahrungen mit der Atomkraft im Weg, wenn es um das Vorantreiben neuer Technologien geht? Der Historiker Frank Uekötter sagt im Politikum-Gespräch: Dass wir Technologien und ihre Folgen kritisch abklopfen, macht uns sogar stark. (02:33)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie man die energetische Sanierung von Mietwohnungen voranbringen könnte. (12:57)

Politikum-Kollegin Mithu Sanyal ärgert sich über die Darstellung, dass im Nahen Osten isrealische Geiseln gegen palästinensische Straftäter ausgetauscht werden. Ihr fehlt es an Empathie für die palästinensische Seite, wie sie am Politikum-Küchentisch erklärt. (14:11)

Und zum Abschluss noch was Erfreuliches: Kalifornien erlässt Transparenzgesetze für KI-Chatbots. Gegen den Druck aus Washington. Das verdient Respekt, findet Max von Malotki. (19:44)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Saubere Wärme für Miethäuser & Mehr Geld für Rentnerinnen

Saubere Wärme für Miethäuser & Mehr Geld für Rentnerinnen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 13.10.2025 21:36 Min. Verfügbar bis 13.10.2026 WDR 5

Der Staat muss die klimafreundliche Sanierung von Miethäusern besser fördern, fordert unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Was tun gegen die Altersarmut von Frauen? Und: Wie sauber kann Frieden sein?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Alle wünschen sich Frieden. Aber kommen wir auch mit denen klar, die ihn ermöglichen? Oft spielen zweifelhafte Figuren und knallharte Machtpolitik eine entscheidende Rolle, wie Politikum-Host Max von Malotki mit Blick auf Gaza anmerkt. (00:43)

Um den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich zu senken, müssen nicht zuletzt Mietwohnungen saniert werden. Die Anreize für Wohnungsunternehmen reichen noch nicht, meint Oliver Wagner vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Der Gesetzgeber sollte nachsteuern – und zwar so, dass die Miete bezahlbar bleibt. (02:28)

Aus der Politikum-Community kommen ganz unterschiedliche Anmerkungen zu unserem Gespräch über die Zukunft der Grünen. (12:58)

Frauen beziehen deutlich weniger Rente als Männer. Das Problem ist lange bekannt. Bewegt sich langsam mal etwas? Clemens Hoffmann hat recherchiert und erzählt am Politikum-Küchentisch, was er rausbekommen hat. (14:41)

Und zum Abschluss noch eine Anmerkung zum Gaza-Abkommen: Wie oft passiert es im Nahen Osten, dass beide Seiten feiern? (20:06)

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Wohin mit den Grünen? & Was, wenn nicht "Wurst"?

Wohin mit den Grünen? & Was, wenn nicht "Wurst"? Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 10.10.2025 21:47 Min. Verfügbar bis 10.10.2026 WDR 5

Mit einer progressiven Vision raus aus der Defensive - das empfiehlt Politikberater Arne Jungjohann den Grünen. Außerdem in dieser Ausgabe: Kabarettist Mathias Tretter über Verirrungen rund ums Fleisch und ein Blick auf den Reformeifer der Regierung.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der Herbst der Reformen hat begonnen. Politikum-Host Andrea Oster findet: Jetzt wo das Bürgergeld vom Tisch ist, könnte sich die Regierung um die echten Probleme kümmern. (00:58)

Eine Wahl nach der anderen beschert den Grünen Niederlagen. Politikberater Arne Jungjohann meint: Die Partei muss sich wieder mehr damit beschäftigen, eine begeisternde Zukunft für unsere Gesellschaft zu entwerfen, statt den Status Quo der Demokratie zu verteidigen. (03:18)

Aus der Politikum-Community kommen weitere Anmerkungen zum Konflikt über Fleischersatz. (14:23)

Die entsprechende Debatte im EU-Parlament beschäftigt auch unseren Kabarettisten Mathias Tretter. Er findet: Es gibt ganz andere gastronomische Fragestellungen, die wirklich einmal auf die Tagesordnung gehören. (15:53)

Zuletzt unser O-Ton der Woche: Was der US-Präsident zum Krieg in Gaza zu vermelden hatte, war auf jeden Fall bemerkenswert – auch ohne Friedensnobelpreis. (20:03)

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Was gestressten Eltern hilft & Wie Schwarz-Rot der Ampel ähnelt

Was gestressten Eltern hilft & Wie Schwarz-Rot der Ampel ähnelt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 09.10.2025 21:35 Min. Verfügbar bis 09.10.2026 WDR 5

Viele Eltern sind am Ende ihrer Kräfte. Psychiaterin Maria Bellinger rät, eigene Ansprüche nicht zu hoch zu schrauben. Außerdem fragen wir in dieser Ausgabe: Wie steht es um die Koalition? Und kriegt Trump den Friedensnobelpreis?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Einigung auf erste Schritte hin zu einem Frieden für Gaza macht den Gedanken ein ganzes Stück plausibler, dass der US-Präsident den Friedensnobelpreis bekommen könnte. Was Politikum-Host Andrea Oster aber vor allem beschäftigt: Wie reagiert Trump, wenn den Preis jemand anderes kriegt? (01:09)

Eltern haben mit vielem zu kämpfen: Betreuungsplätze und Wohnraum sind oft knapp, die Zukunft ihrer Kinder hält viele Herausforderung bereit. Es kann helfen, sich die eigenen Grenzen bewusst zu machen, sagt Maria Bellinger im Politikum-Gespräch: Eltern haben nicht alles in der Hand. Ihr aktuelles Buch „Mut tut gut“ ist bei HarperCollins erschienen. (03:18)

Die Spitzen der Regierungskoalition haben Beschlüsse zu großen Themen wie Rente, Bürgergeld und Infrastruktur verkündet. Trotzdem fühlt sich Albrecht von Lucke an die Konstruktionsfehler der Ampelkoalition erinnert. Warum, das erklärt er am Politikum-Küchentisch. (13:35)

Aus der Politikum-Community kommen Vorschläge, wie die Industrie ihre Fleischersatzprodukte in Zukunft nennen könnte. (19:27)

Und zuletzt würdigt Andrea Oster, dass die Förderung von Elektromobilität eine soziale Komponente bekommen soll. (20:23)

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Wissenschaftlerinnen in die Medien & Arabische Solidarität

Wissenschaftlerinnen in die Medien & Arabische Solidarität Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 08.10.2025 22:34 Min. Verfügbar bis 08.10.2026 WDR 5

Wissenschaftlerinnen sind in den Medien noch immer unterrepräsentiert, aber das sollte sich ändern, fordert unsere Gesprächspartnerinnen. Wie zwei Jahre Krieg in Gaza die arabische Welt bewegt, berichtet unsere Kollegin. Und: Es geht um die Wurst.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Das EU-Parlament diskutiert heute eine der elementaren Fragen der Politik: Wann ist eine Wurst eine Wurst? Zählt nur Fleisch? Unsere Host Louisa Schmidt findet, dass diese Zeit und Kraft in richtige Probleme investiert werden könnte. (00:57)

Frauen in der Wissenschaft sind in den Medien weniger repräsentiert als Männer. Ein Podium, wo nur Männer auf der Bühne sitzen, ist da keine Seltenheit. Judith Ackermann ist Forschungsprofessorin für Digitale Medien und Performance in der Sozialen Arbeit an der FH Potsdam. Sie ist zu Gast im Politikum-Gespräch. (03:32)

Ist ein Frieden in Gaza greifbar? Die Verhandlungen in Ägypten sind zumindest in vollem Gange. Anna Osius berichtet, was die zwei Jahre Krieg in Gaza mit den menschen vor Ort gemacht haben.(13:40)

Aus der Politikum-Community hat uns eine Rückmeldung zum 7.Oktober erreicht. Haben Sie auch etwas, das Ihnen unter den Nägeln brennt, schicken Sie uns eine Sprachnachricht mit dem Messenger ihrer Wahl an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an Politikum@wdr.de. (20:14)

Wero ist das PayPal von Morgen! Bald kann der europäische Bezahldienst zum Einsatz kommen. (21:13 )

Welthandelssystem obsolet & 7. Oktober als Gedenktag

Welthandelssystem obsolet & 7. Oktober als Gedenktag Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 07.10.2025 22:09 Min. Verfügbar bis 07.10.2026 WDR 5

Donald Trumps erratische Wirtschaftspolitik markiert das Ende regelbasierter Ordnung. Stellen wir uns drauf ein, meint unser Gast. Wenigstens der 7. Oktober sollte dem Gedenken an die Opfer des Hamas-Überfalls vorbehalten sein, meint unser Kommentator. Vorher muss Host Philipp Anft aber nach Frankreich blicken.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Frankreich wechselt in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit politisches Spitzenpersonal. Auch Präsident Emmanuel Macron gilt deswegen als angezählt. Heisst es nicht immer, Deutschland brauche neue Köpfe, fragt sich unser Host. Warum greifen wir dann nicht einfach zu? (00:54)

Wenigstens am Jahrestag des Überfalls der Hamas sollte das Gedenken an die Opfer im Vordergrund stehen und nicht die Kritik an der israelischen Kriegsführung, meint unser Kommentator Lorenz Beckhardt. (03:25)

Trumps aggressive Zollpolitik ist kein Zufall der Geschichte. Es ist das historische Normal. Wir sollten das schnell akzeptieren und damit umgehen lernen, meint unser heutiger Gast, der emeritierte Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe. (08:42)

Aus der Politikum-Community hat uns eine Rückmeldung erreicht zu der Folge am 3. Oktober. Darin hatte unser Gast Nora Zabel, eine junge CDU-Politikerin und Autorin aus Mecklenburg-Vorpommern erzählt, wie eine junge Generation von Ostdeutschen noch immer unter den Folgen der DDR-Diktatur leidet - obwohl sie den Staat nie selbst erlebt haben. (19:00)

Erläutert hat sie das im Gespräch unter anderem damit, wie rätselhaft und fremd ihr als ostdeutsches Arbeiterkind die Welt der West-Universität vorkam. Unsere Hörerin meint, dabei könne es sich mehr um ein Arbeiterkind-Phänomen handeln als ein Ost-West-Problem. Danke für Ihr Feedback! Haben Sie auch etwas, das Ihnen unter den Nägeln brennt, schicken Sie uns eine Sprachnachricht mit dem Messenger ihrer Wahl an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an Politikum@wdr.de.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen gerne noch diesen Podcast: „DNA des Ostens" heißt der,die Macher haben mit vielen Ostdeutschen darüber gesprochen, wie sie auf den Osten und Deutschland insgesamt blicken. Schauspielerin und Host Anna Thalbach führt sie da durch - "DNA des Ostens" finden Sie in der ARD Audiothek - genau wie Politikum. (20:08)

Und zum Schluss schöpft unser Host noch einmal kurz Hoffnung. In die politische Kultur im Land. Die Bahn hatte die Familien-Reservierung gestrichen und das Bahnfahren für Familien wesentlich teurer gemacht. Und diese nehmen das nicht so einfach hin und leisten jetzt Widerstand. (20:38)

Wehrdienst im Homeoffice & Rassismus in Großbritannien

Wehrdienst im Homeoffice & Rassismus in Großbritannien Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 06.10.2025 22:49 Min. Verfügbar bis 06.10.2026 WDR 5

Rechtsextreme Positionen einfach zu übernehmen, stärkt die Extreme nur weiter, meint unsere Gesprächspartnerin – nicht nur in Großbritannien. Außerdem: Wie steht der Verfassungsschutz 10 Jahre nach seiner Reform da? Und: Wehrdienst weiterdenken.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Immer häufiger werden Drohnen in Deutschland gesichtet. Es braucht eine Drohnenabwehr, findet Host Philipp Anft. Wir müssen uns verteidigen können und die dünne Personaldecke der Bundeswehr macht da kaum Hoffnung. Vielleicht müssen nur die richtigen Anreize gesetzt werden. (00:55)

Autos brennen, Geschäfte werden zerstört und Asylbewerber bedroht. Großbritannien erlebt gerade einige rechtsextreme Demonstrationen gegen Einwanderung. Wie es dazu kommen konnte und wie dem begegnet werden sollte, erklärt die Soziologin Aleksandra Lewicki. (03:13)

Letzte Woche haben wir über Greta Thunberg und ihre Gaza-Flottille diskutiert. Zu der Meinung, dass die öffentlichkeitswirksame Reise nur heiße Luft sei, haben sich einige aus der Community gemeldet. Das kontroverse Thema haben wir auch am 10. Juni diskutiert – hören Sie hier. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (12:57)

Ein Komplettversagen im deutschen Verfassungsschutz. Die Rede ist von dem NSU, der Menschenleben forderte. Darauf folgte eine Reform des Verfassungsschutzes, die schon längst überfällig war. Clemens Hoffmann diskutiert am Küchentisch. (14:48)

Das Handy ist auch am Steuer nicht weit entfernt. Kurz mal Nachrichten checken oder die Mama anrufen. Fakt ist: wer aufs Handy guckt, fährt blind. Jetzt gibt es eine europaweite Kontrollwoche. (21:35)

Hamas sollte US-Plan annehmen & Jung, ostdeutsch und im Nachteil

Hamas sollte US-Plan annehmen & Jung, ostdeutsch und im Nachteil Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 02.10.2025 20:58 Min. Verfügbar bis 02.10.2026 WDR 5

Ostdeutsche Jugendliche sind die Verlierer der Wendezeit, sagt unser Gast. Trumps 20-Punkte-Plan ist das Beste, was die Palästinenser erwarten können, meint Kollege Yassin Musharbash am Küchentisch. Host Carolin Courts schaut auf die Gaza-Flotte.


Und darum geht es in der heutigen Ausgabe im Einzelnen:

Israelische Streitkräfte haben die internationale zivile Hilfsflotte für den
Gazastreifen gestoppt und die Aktivistin Greta Thunberg und ihre Mitstreiter in Gewahrsam genommen. Die Empörung darüber ist groß. Host Carolin Courts findet: zu Unrecht. (00:54)

Der von US-Präsident Trump präsentierte 20-Punkte Plan zur Beendigung des Krieges im Gaza-Streifen ist zum Scheitern verurteilt, heißt es aus der Politikum-Community. Wir sprechen nochmal drüber, während alles auf die Antwort der Hamas wartet. Kollege Yassin Musharbash am Küchentisch meint: Die Hamas muss den Plan annehmen. (03:24)

Wir freuen uns auch immer über Ihre Kommentare – per Mail an politikum@wdr.de oder als Sprachnachricht über den Messenger Ihrer Wahl an die 0172-253 00 42. (09:28)

Den Tag der deutschen Einheit ist für viele Deutsche nicht unbedingt ein Grund zum Feiern. Besonders eine Gruppe hat unter den Nachwirkungen der Wendezeit besonders gelitten, sagt Buchautorin Nora Zabel: die jungen Erwachsenen, die die DDR selbst nie kennengelernt haben. (10:12)

Bei Host Carolin Courts sorgt das ZDF-Politbarometer für Zuversicht. Das sagt: Eigentlich finden die Deutschen ihre Wiedervereinigung nach wie vor ziemlich gut. (19:42)

Präsenzpflicht beim Studieren & Indien kann selbstbewusst sein

Präsenzpflicht beim Studieren & Indien kann selbstbewusst sein Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 01.10.2025 22:46 Min. Verfügbar bis 01.10.2026 WDR 5

Immer mehr Studierende sind persönlich kaum noch an der Uni - das ist kontraproduktiv, meint unser Gast. Unsere Kollegin wundert sich nicht, dass Indien gegenüber Trump gerade breitbeinig auftritt. Unser Host schaut auf die elektronische Patientenakte.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Digitalisierung ist das Gebot der Stunde und gehört selbstverständlich auch zur Modernisierungsagenda, die die Bundesregierung nach ihrer Kabinettsklausur in der Villa Borsig verkündet hat. Digitalisierung heißt aber auch, dass alle mitmachen und die gebotenen Möglichkeiten auch nutzen sollten. Bei der elektronischen Patientenakte ist für Host Louisa Schmidt noch viel Luft nach oben. (01:03)

Das Semester beginnt – und zur Lehre gehört mitunter gähnende Leere, was die Präsenz im Hörsaal angeht. Wohnungsnot, lange Fahrzeiten und bitter nötige Nebenverdienste sorgen für zunehmend Home-Office beim Studieren. Das ist schädlich, meint der Sozialwissenschaftler Tim Engartner. Nötig sei eine Präsenzpflicht. (03:28)

In der vorigen Ausgabe sagte unser Gast, dass es in Deutschland leichter sein sollte, den Arbeitgeber zu wechseln. Dazu gibt es Rückmeldung aus der Community. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (14:12 )

Eigentlich müssten die neuen US-Zölle für Indien wie Nackenschläge wirken: US-Präsident Trump will das Land dafür bestrafen, dass es weiter russisches Öl importiert und damit den Ukraine-Krieg mitfinanziert. Premierminister Modi lässt das abprallen – Indien ist zu Recht selbstbewusst, meint Kollegin Franziska Amler am Küchentisch. (15:34 )

Zum Schluss eine Meldung aus Großbritannien – die macht unseren Host Louisa Schmidt froh und Kinder langfristig ebenso. (21:30)

Wachstum durch Wechsel & Reformen ohne Generationengerechtigkeit

Wachstum durch Wechsel & Reformen ohne Generationengerechtigkeit Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 30.09.2025 21:06 Min. Verfügbar bis 30.09.2026 WDR 5

Wer häufiger den Arbeitsplatz wechselt, bringt auch die Wirtschaft in Schwung. Sagt unser Gast. Der Herbst soll Reformen bringen. Unsere Kollegin wünscht sich dabei endlich Generationengerechtigkeit. Und: Die EU will bei Finanzbildung nicht sparen.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Kleiner als groß gibt es nicht beim US-Präsidenten. Aber größer und am allergrößten. Mit einem solchen Superlativ hat Donald Trump jetzt auch sein Friedenspaket für den Nahen Osten etikettiert. Für das Paket gibt es aus der Arabischen Welt und aus Europa viel Lob. Haben die sich eigentlich angeschaut, was da verpackt wurde, fragt sich Host Philipp Anft. Visionen, die ohne grundlegenden Kurswechsel der Terrororganisation Hamas und der israelischen Regierung gar nicht ausgepackt werden müssen. (00:53)

Meine Firma, meine Kollegen, meine Arbeit. Es kann ein gutes Zeichen sein, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer über viele Jahre zusammenbleiben. Das Betriebsklima stimmt. Für das Wirtschaftswachstum ist der Wechsel aber wichtiger. Das Wissen wandert und die Innovationskraft steigt, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in andere Betriebe gehen. Sagt unser Gast, Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin. (03:24)

Merz will den Herbst zur Reformjahreszeit machen. Besonders im Blick: das Sozialsystem. Es soll erhalten, aber reformiert werden. Um es zu finanzieren. Durch wen eigentlich? Bei der Rente vor allem durch die jüngeren Menschen. Ist das gerecht? Kollegin Lena Sterz hat begründete Zweifel. Die bringt sie mit an den Politikum Küchentisch. (12:54)

Haben Sie eine Meinung zu diesem Thema oder etwas anderes, was Ihnen auf den Nägeln brennt? Schicken Sie uns gerne eine Sprachnachrichten an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de.

Markus Söder hat diese Bundesregierung ja die "letzte Patrone der Demokratie" genannt - können wir Medien die Regierung da wirklich weiter so kritisieren, wie wir es gewohnt sind? Diese spannende Frage, die diskutiert Politikum diesen Freitag live auf der Bühne, beim b*future-Festival in Bonn um 15 Uhr. Wenn Sie in der Ecke sind, kommen Sie also gerne vorbei - unser Politikum-Panel ist kostenfrei. (18:14)

Ist der Kauf eines Autos eine Investition oder Konsum? Kommt drauf an. Wer so antwortet, zeigt Finanzkompetenz. An der mangelt es, hat die EU-Kommission festgestellt. Und sie will Geld ausgeben, damit wir EU-Bürger beim Geldausgeben über mehr Finanzkompetenz verfügen. Eine gute Investition, findet Host Philipp Anft. (19:34)

Bürgerbeteiligung bei der UN & Bahnfahren für die Bundeswehr

Bürgerbeteiligung bei der UN & Bahnfahren für die Bundeswehr Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 29.09.2025 22:55 Min. Verfügbar bis 29.09.2026 WDR 5

Die Vereinten Nationen müssen die Möglichkeit einer Weltbürgerinitiative schaffen, meint unser Gast. Unser Kollege findet es gut, dass uniformierte Soldaten in der Bahn nichts bezahlen müssen. Unser Host blickt auf die Wechsel in den NRW-Rathäusern.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Nach den Bürgermeister-Stichwahlen in NRW sind die Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland nun endgültig vorbei. Manche Sozialdemokratinnen und -demokraten haben nun Schnappatmung, weil ihre Herzkammer schwarz angelaufen ist. Host Philipp Anft hat Gedanken zum Wechsel in Dortmund nach 80 Jahren von der SPD zur CDU. (00:58)

Bei der UN-Generalversammlung in New York hat nicht nur der ukrainische Präsident Selenskyj kritisiert, wie machtlos die UN bei globalen Problemen sind. Mit einer Reform wollen die UN sicherstellen, dass sie ihrem Auftrag künftig auch mit weniger Geld nachkommen können. Rund 300 Institutionen fordern, dass bei der Reform auch die Bürgerbeteiligung berücksichtigt wird. Caroline Vernaillen von „Democracy International“ erläutert die Idee einer Weltbürgerinitiative. (03:44)

Wer jeden Tag ganz nah dran sein möchte am Zeitgeschehen, könnte neben Politikum auch 15 Minuten hören: den Tagesschau-Podcast am Morgen, mit dem Wichtigsten zum Tag - von Grippeschutzimpfung bis Grenzkontrollen. Unser heutiger Hörtipp. (13:12)

Die Bundeswehr rückt angesichts von Provokationen durch Drohnen und russische Kampfjets wieder mehr in den Fokus. Großübungen wie "Red Storm Bravo" in Hamburg sollen auch dazu dienen, die Truppe wieder sichtbarer zu machen. Das war auch das Ziel der Einführung des kostenlosen Bahnfahrens für Soldatinnen und Soldaten in Uniform vor sechs Jahren. Clemens Hoffmann zieht am Küchentisch Bilanz. (13:56)

Aus der Community erzählt uns ein Hörer, welches Mittel ihm darüber hinweghilft, dass es so viel Stillstand in der Politik gibt. Wenn auch Sie Rückmeldungen zu unseren Themen haben, schicken Sie uns gerne eine Sprachnachricht an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail – an politikum@wdr.de. Feedback aus der Community greifen wir in jeder Ausgabe auf. (20:12)

Und zum Schluss hat Host Philip Anft noch ein aktuelles Positiv-Beispiel dafür, was direkte Demokratie im Kleinen bewirken kann. (21:26)

Wie Gaza die Linke spaltet & Wo Satanisten ein Comeback erleben

Wie Gaza die Linke spaltet & Wo Satanisten ein Comeback erleben Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 26.09.2025 21:58 Min. Verfügbar bis 26.09.2026 WDR 5

Die Debatte, wie sehr eine Partei das Agieren Israels in Gaza kritisieren soll, spaltet keine Partei so sehr wie die Linke, meint unser Gast. Unser Satiriker malt den Teufel an die Wand. Unser Host schaut auf Einschränkungen beim Rauchen und Trinken.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Während beim Oktoberfest in München das Bier in Hektolitern läuft, kommt von der bayerischen Landesregierung eine Initiative zur Einschränkung von Alkohol in den Bundesrat. Und auch beim Zigarettenkonsum soll der Staat stärker eingreifen: Der Bundesrat debattiert ebenfalls darüber, das Rauchen im Auto teilweise zu verbieten. Host Sebastian Moritz hat zu solchen Eingriffen seine eigene Meinung. (00:44)

Der Nahost-Konflikt erhitzt in Deutschland die Gemüter. Morgen wird es eine große propalästinensische Demonstration in Berlin geben. Fast alle deutschen Parteien ringen um ihren Umgang mit Kritik an Israel – besonders innerhalb der Linken hat das Thema Spaltungspotential, erklärt Konfliktforscher Jannis Grimm von der FU Berlin. (03:30)

Um mehr Mut zur Renitenz ging es in der vergangenen Ausgabe. Ein Hörer fordert mehr Widerstand in einer ganz bestimmten Berufsgruppe. Haben Sie auch Rückmeldung zu diesem Thema oder etwas anderes, was Ihnen auf den Nägeln brennt? Schicken Sie uns gerne eine Sprachnachrichten an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. (14:20)

Direkt dabei sein, wenn wir im Politikum diskutieren, können Sie am 3.10. beim B*future-Festival in Bonn: Wir machen eine Sonderfolge zum richtigen Umgang der Medien mit der Regierung. Der Eintritt zur Politikum-Aufzeichnung ist frei. Und: Wir haben fünf Tickets zu vergeben, mit denen Sie sich auch den Rest des Festivals anschauen können. Schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de. (15:30)

Diesen Termin hätten wir beinah übersehen: Der Kongress der Internationalen Vereinigung der Exorzisten diese Woche in Sacrofano bei Rom. 300 Teufelsaustreiber waren dabei. Papst Leo XIV hat ihnen jüngst eine Grußbotschaft geschickt. Unser Satiriker Mathias Tretter glaubt, dass Satan schon längst vom Trump besessen ist. (16:19)

Kampfjets vor Lettland, Drohnen über Dänemark – angesichts dieser Entwicklung kommt unser O-Ton der Woche vom Verteidigungsminister. (20:43)

Loblied auf die Renitenz & Opposition nicht vergrätzen

Loblied auf die Renitenz & Opposition nicht vergrätzen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 25.09.2025 22:54 Min. Verfügbar bis 25.09.2026 WDR 5

Gerade in politisch-bewegten Zeiten braucht es bei uns allen mehr Widerborstigkeit, sagt unser Gast. Der Kanzler sollte bessere Beziehungen zur Opposition pflegen, meint unser Kollege. Und unser Host blickt nach Ostdeutschland.


Und darum geht es in der heutigen Ausgabe im Einzelnen:

Beim Treffen der ostdeutschen Ministerpräsidenten ging es um gemeinsame Interessen, Sorgen, Forderungen. Manuela Schwesig und Co sitzt die AfD mit großen Zustimmungswerten im Nacken. Am Beispiel von Schwesigs Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich, dass es auf die Perspektive ankommt, meint Host Wiebke Dumpe. (01:09)

Stimmenzuwachs für die politische Ränder, heiße Haushaltdebatten im Bundestag und befürchtete Kürzungen beim Sozialstaat: Es gäbe genug Gründe zum Protest. "Wir brauchen heutzutage wieder mehr Renitenz", meint Buchautor Matthias Meisner, der eine Lanze bricht für Aufmüpfigkeit. (03:54)

Regierung und Opposition gehen nie besonders zimperlich miteinander um, schon gar nicht in Haushalt-Debatten im Bundestag. Der Bundeskanzler hat in der aktuellen Generaldebatte wieder gegen die Grünen ausgeteilt. Die reagieren empört. Friedrich Merz sollte die Opposition nicht zu sehr vergrätzen, denn er ist in einer historisch besonderen Situation, sagt Kollege Peter Zudeick am Küchentisch. (14:11)

In der bei uns oft thematisierten Debatte um das "Mehr und länger arbeiten" erreicht uns eine Nachricht aus der Community zu einem dabei (zu) oft bemühten Vergleich. Wir freuen uns auch immer über Ihre Kommentare – per Mail an politikum@wdr.de oder als Sprachnachricht über den Messenger Ihrer Wahl an die 0172-253 00 42. (20:29)

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht von Wiebke Dumke: Der Dönerstreit ist beigelegt! (21:35)

NATO ohne Gewissheit & Trump ohne Konkurrenz

NATO ohne Gewissheit & Trump ohne Konkurrenz Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 24.09.2025 23:07 Min. Verfügbar bis 24.09.2026 WDR 5

Was machen die anderen NATO-Staaten, wenn einer angegriffen wird? Das ist nicht so klar, wie viele denken, warnt unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Kann der Gouverneur von Kalifornien Trump Paroli bieten? Und: Kann Merz Klima?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

In der Generaldebatte im Bundestag hat Kanzler Merz nochmal erklärt, wie sich die Regierung Klimaschutz vorstellt: frei von Ideologie und offen für verschiedene technische Lösungen. Politikum-Host Andrea Oster hat er nicht überzeugt. (01:10)

Angesichts der russischen Provokationen an der Ostflanke der NATO haben deren Mitglieder erneut betont: Im Falle eines Angriffs werden sie einander beistehen. Aber was das heißt, ist im NATO-Vertrag nicht eindeutig geregelt. Das sollte uns bewusst sein, fordert die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke. (03:43)

Ein wichtiger Baustein für die Verteidigung der Ukraine sind die Satelliten, die Elon Musks Unternehmen Starlink in den Orbit geschickt hat. Private Akteure spielen eine immer größere Rolle im Weltraum. Ob deutsche Firmen mithalten können, beleuchtet der Plusminus-Podcast in seiner aktuellen Ausgabe – unser Hörtipp, zu finden unter anderem in der ARD-Audiothek. (14:31)

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom positioniert sich als demokratischer Widersacher des US-Präsidenten. Könnte er den Republikanern bei der nächsten Wahl gefährlich werden? Korrespondent Reinhard Spiegelhauer ist skeptisch, wie er am Politikum-Küchentisch erklärt. (15:20)

Aus der Politikum-Community kommt eine Empfehlung, welche Prioritäten die Bahn setzen sollte. (20:53)

Zuletzt würdigt Andrea Oster, wie die Abgeordnete Hanna Steinmüller im Bundestag gesprochen hat: mit Baby vor dem Bauch. (21:54)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Handlungsspielraum des Haushalts & religiöser Urlaub

Handlungsspielraum des Haushalts & religiöser Urlaub Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 23.09.2025 22:02 Min. Verfügbar bis 23.09.2026 WDR 5

Der finanzielle Spielraum wird kleiner, meint unser Gast, und das ist ein Problem für die Demokratie. Wir brauchen ein Recht auf religiösen Urlaub, findet unser Kommentator. Vorher muss Host Sebastian Moritz etwas zu Luftraumverletzungen sagen.


Und darum geht es in der heutigen Ausgabe im Einzelnen:

Russische Flieger, die sich über estnischem Hoheitsgebiet "verirren", Drohnen, die in Kopenhagen und Oslo für Unruhe sorgen - das alles verunsichert und es werden Stimmen laut, auch den Abschuss russischer Flieger in Erwägung zu ziehen. Um Putin gegenüber Härte und Entschlossenheit zu demonstrieren. Unser Host glaubt, da gäbe es noch andere Wege, das zu tun. (00:55)

Rein auf dem Papier sieht die Zahl, die Deutschland im kommenden Haushalt ausgeben kann, schwindelerregend aus. Aber in der Haushaltsdebatte in dieser Woche hat man trotzdem den Eindruck: Die Bettdecke ist überall zu kurz. Wenn unser heutiger Gast, Florian Schuster-Johnson von der Denkfabrik "Dezernat Zukunft", auf die aktuellen Zahlen, aber auch die Haushalte der Zukunft blickt, dann sieht er vor allem eine Tendenz: dass der Spielraum für Regierungshandeln immer kleiner wird. Und das ist ein Problem für die Demokratie, meint er. (03:28)

In einem 5-Punkte-Plan gegen Antisemitismus, das kürzlich von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht wurde, stand der auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkende Satz: „Jüdische Feiertage müssen im Arbeitsrecht abgesichert sein – ohne berufliche Nachteile.“ Unser heutiger Küchentisch-Autor Lorenz Beckhardt hat in dieser Woche schon Rosch HaSchana, das jüdische Neujahrsfest, gefeiert. Er meint: Es wäre richtig, wenn Juden und Muslime an den hohen Feiertagen ihrer Religionen bevorzugt Urlaub nehmen könnten. Und nebenbei bräuchten wir in Deutschland vielleicht mehr Feiertage, auf denen wir uns gesellschaftlich einigen könnten. (13:54)

Zu unserem Gespräch mit der Psychologin Johanna Löchner, wie KI auf Kinder wirkt, hat ein Hörer aus unserer Community noch ein paar Aspekte hinzuzufügen. Er schreibt: „Die eigentliche Gefahr liegt nicht in der Macht der KI, sondern in der Schwäche des Menschen.“ Wer Aufgaben zu leicht abgebe, stumpfe geistig ab. Letztendlich verkümmere die Fähigkeit, kritisch zu hinterfragen. Deshalb brauche es nicht nur Grenzen für den Umgang mit der KI, sondern vor allem Anleitung und pädagogische Leitlinien. Wir freuen uns auch immer über Ihre Kommentare – per Mail an politikum@wdr.de oder als Sprachnachricht über den Messenger Ihrer Wahl an die 0172-253 00 42. (19:28)

Die vor wenigen Tagen abgesetzte Show des Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel wird doch wieder ins Programm genommen. Das hat der Disney-Konzern mitgeteilt, dessen Tochter ABC Kimmels Show bisher ausstrahlt hatte. Host Sebastian Moritz sieht darin einen Hoffnungsschimmer, dass die Selbstheilungskräfte in den USA doch größer sein könnten als angenommen. (20:31)

Mehr Realismus für die Bahn & Kluge Köpfe aus Indien

Mehr Realismus für die Bahn & Kluge Köpfe aus Indien Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 22.09.2025 23:45 Min. Verfügbar bis 22.09.2026 WDR 5

Pünktlich und günstig - so soll die Bahn mal sein. Unser Gast meint: Völlig unrealistisch. Ein anderes Regierungsziel ist hingegen aufgegangen: Kluge Köpfe aus Indien dämpfen den Fachkräftemangel. Und: Hoffnung auf der Trauerfeier von Charlie Kirk.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Die Trauerfeier für den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk war über weite Strecken wenig besinnlich. US-Präsident Donald Trump nutzte die große Bühne vielmehr, um Hassbotschaften zu verbreiten. Bemerkenswert war jedoch der Auftritt der Witwe Erika Kirk. Sie gab sich versöhnlich – für Host Carolin Courts ein Hoffnungsschimmer, dass sich die aufgebrachte Trump-Gefolgschaft doch noch mäßigen könnte. (00:53)

Die Deutsche Bahn ist mit ihren Millionen Kunden das Paradebeispiel für eine empfundene Dysfunktionalität in unserem Land. Evelyn Palla soll es nun richten und den Staatskonzern als neue Bahnchefin wieder in die Spur bringen. Die Wünsche sind groß und die Voraussetzungen schwierig: Die Bahn soll pünktlicher, günstiger und komfortabler werden. Thomas Ehrmann, Ökonom an der Uni Münster, meint jedoch: Es ist unmöglich, all die großen Erwartungen an die Bahn zu erfüllen. (03:18)

Indien hat ein Problem, das Deutschland gerne hätte: Fachkräfte im Überfluss – jung und oft gut qualifiziert. Die vorherige Bundesregierung hat das Anwerben indischer Fachkräfte deshalb zur Chefsache gemacht. Und die Zahl der Inderinnen und Inder auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist seitdem tatsächlich gestiegen. Eine Lösung für den Fachkräftemangel sind die klugen Köpfe aus Indien aber nicht, argumentiert Clemens Hoffmann am Küchentisch. (13:34)

Aus unserer Politikum-Community gab es viele Reaktionen zum Gespräch mit der Juristin und Autorin Frauke Rostalski. Sie hat argumentiert: Es gibt keine individuelle Pflicht zum Klimaschutz, solange es auf internationaler Ebene keinen wirksamen Mechanismus zur CO2-Reduktion gibt. Politikum-Hörerin Vera ist entsetzt, für sie ist Eigenverantwortung beim Klimaschutz essenziell. Und Norbert schreibt: „Natürlich sind die aktuellen Regelungen unzureichend, aber ohne sie ständen wir noch schlechter da.“ Wenn auch Sie Rückmeldungen zu unseren Themen haben, schicken Sie uns gerne eine Sprachnachricht an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail – an politikum@wdr.de! (19:46)

In Deutschland fehlt der Unternehmergeist – eine Studie zeigt nun: Ein neues Schulfach könnte das ändern. Ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen die lahmende Wirtschaft. (21:04)

Keine Pflicht zum Klimaschutz & Die greise SPD

Keine Pflicht zum Klimaschutz & Die greise SPD Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 19.09.2025 20:40 Min. Verfügbar bis 19.09.2026 WDR 5

Freiwillig Hafermilch trinken ist in Ordnung, aber es gibt keine Verpflichtung, das Klima zu schützen, meint unser heutiger Gast. Unser Satiriker Mathias Tretter schaut auf eine SPD, die nach den Kommunalwahlen mal wieder neu anfängt. Aber erst muss unser Host Philipp Anft mal die Bahn loben.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Verspätungen bei der Bahn – ein naheliegendes Mittel wären möglicherweise pünktlichere Züge. Die Deutsche Bahn dagegen lässt, wie jetzt bekannt wurde, Züge lieber ausfallen. Das ist besser für die Statistik. Eine durchaus kreative Idee, findet Philipp Anft – und kann sich Anwendungsbereiche in der ganzen Wirtschaft vorstellen. (00:51)

Hafermilch, Tofu und Kleidertauschbörsen gelten manchen als probates Mittel, um selbst aktiv zu werden im Kampf gegen den Klimaschutz. Die Strafrechtsprofessorin Frauke Rostalski, die außerdem dem Deutschen Ethikrat angehört, sagt, das mag gut sein für das eigene Gewissen, es gibt aber Zweifel an der Wirksamkeit solcher Mikro-Maßnahmen. Auch aus diesem Grund gibt es keine individuelle Pflicht zum Klimaschutz. Stattdessen müssen wir wirksamere internationale Regime als das Pariser Klimaschutzabkommen schaffen. (03:17)
Rostalskis Buch „Wer soll was tun?“ ist gerade im C.H.Beck Verlag erschienen.

Die "alte Tante SPD" hat bei den Kommunalwahlen in ihrer Herzkammer NRW erneut Herzrhythmus-Störungen gezeigt. Unser Satiriker Mathias Tretter, überlegt, mit welchem Hilfsmittel man sie über die nächste Schwelle oder unter der nächsten Hürde hindurchschieben könnte. (12:53)

Und hier noch ein Thema, das wir in dieser Woche nicht behandelt haben, die Kolleginnen und Kollegen des Podcast "nah dran" aber schon: Die Proteste in Frankreich, die in dieser Woche hunderttausende auf die Straßen getrieben haben. Das Land steckt in einer tiefen politischen Krise: Nach dem jüngsten Scheitern von Premier Bayrou sieht sich sein Nachfolger Lecornu direkt landesweiten Protesten gegenüber. Vor allem richtet sich der Zorn auf den Straßen – zwischen Demos und Streiks – aber weiter auf Präsident Macron. Eine zersplitterte Parteienlandschaft, extreme soziale Spannungen und ein massiver Sparkurs der Regierung stellen Frankreich vor eine Zerreißprobe. Die Krise könnte zum Machtkampf um die Zukunft der Fünften Republik werden. Was steht auf dem Spiel? Was treibt die Menschen um? Und wohin steuert Frankreich? Julia Borutta aus unserem Studio in Paris ist nah dran. Der Podcast: zu finden in der ARD Audiothek. Empfehlen wir! (17:06)

Aus unserer Politikum-Community hat es noch mehr Rückmeldungen zu den Emotionen gegeben, die Friedrich Merz am vergangenen Wochenende gezeigt hat. Haben Sie auch Rückmeldung zu diesem Thema oder etwas anderes, was Ihnen unter den Nägeln brennt? Schicken Sie uns gerne eine Sprachnachrichten an die 0172 - 253 00 42. oder eine Mail – an politikum@wdr.de! (17:47)

Weil Merz unterdrückte Tränen ein solches Thema sind – ist das auch unser O-Ton der Woche. (19:11)

KI und Kinder & Einsparungen beim Bürgergeld

KI und Kinder & Einsparungen beim Bürgergeld Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 18.09.2025 22:24 Min. Verfügbar bis 18.09.2026 WDR 5

Wir brauchen dringend politische Maßgaben für den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit KI, sagt unser heutiger Gast. Einsparungen beim Bürgergeld sind möglich - und eine Chance für die SPD, meint unsere Kommentatorin. Aber vorher muss Host Philipp Anft etwas über den politischen Einfluss auf Medien sagen.


Und darum geht es heute im Detail:

Jimmy Kimmel ist der zweite Talkshow-Host in den USA, den es erwischt: Sein Sender ABC hat ihn abgesetzt, nachdem er seine Haltung gegenüber Trump nach der Ermordung des rechtsradikalen Aktivisten Charlie Kirk offenbar zu deutlich formuliert hatte. Unser Host ist froh, dass es hier in Deutschland den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Und: Nein, nicht nur, weil es sein Arbeitgeber ist. (00:54)

Im Schulalltag ist KI schon nicht mehr wegzudenken. Aber auch einige kleinere Kinder gewöhnen sich erstaunlich schnell daran, dass da eine Instanz ist, die auf fast alle Fragen eine Antwort weiß. Und darüber müssen wir reden, sagt unser heutiger Gast, die Psychologie-Professorin Johanna Löchner. Sie findet, wir brauchen politische Maßgaben für den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit KI. (03:16)

Auch wenn der Haushalt für die kommenden drei Monate in dieser Woche debattiert wird, noch gibt es keine tragbare Idee, wo noch fehlende Milliarden herkommen sollen. 5 Milliarden davon soll Arbeits- und Sozialministerin beisteuern – etwa durch Kürzungen beim Bürgergeld. Aber ausgerechnet diese Milliarden wären superleicht einzusparen, meint Küchentisch-Kommentatorin Ursula Weidenfeld. (13:36)

Aus der Community hat uns eine Zuschrift von Bernhard Wening aus Münster erreicht. Er nimmt es Kanzler Merz nicht ab, dass seine tiefe Rührung bei der Einweihung der Münchner Synagoge echt war – wundert sich aber "über die große und breite mediale Einigkeit".
Er hingegen sehe eher Parallelen zu Willy Brandts Kniefall in Waschau. Wenn Sie auch etwas haben, was Sie uns da lassen wollen, machen Sie das gerne mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-254 00 42 oder per Mail an politikum@wdr.de. (19:41)

Wir sind ein gespaltenes Land, ein polarisiertes Land, das immer weiter auseinanderdriftet – heißt es. Host Philipp Anft hat jetzt ein Thema gefunden, bei dem die Deutschen sich wirklich einig sind. Aber das könnte in den nächsten Tagen wegschmelzen. (20:54)

Keine Gesellschaft ohne Klassen & Sozialabsicherung in China

Keine Gesellschaft ohne Klassen & Sozialabsicherung in China Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 17.09.2025 23:01 Min. Verfügbar bis 17.09.2026 WDR 5

Die Distinktion in Gesellschaftsklassen ist derart in der Geschichte der Menschheit verankert, dass man auf eine klassenlose Gesellschaft nicht hoffen sollte, meint unser Gast. Außerdem: Peking zwingt zur Sozialversicherung.


Und darum geht es im Meinungspodcast im Detail:

Die Situation in Gaza hat eine neue Eskalationsstufe erreicht und die EU will mit weitreichenden Sanktionen reagieren. Doch Deutschland zieht nicht mit – aufgrund der historischen Schuld. Es ist an der Zeit, diesen Blickwinkel zu überdenken, meint Host Carolin Courts. (00:51)

In der letzten Folge sprachen wir über die Ursache antisemitischen Verhaltens von manchen Migranten in Deutschland.Aus der Politikum-Community kommt der Hinweis, dass wir dies mit unserem Verhalten schon vorleben. (03:37)
Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Bei seinem Besuch in Großbritannien darf sich Donald Trump wieder in königlichem Glanz sonnen. Seine unverhohlene Jagd nach Statussymbolen mag albern wirken. Aber solche Methoden der gesellschaftlichen Abgrenzung sind nur allzu menschlich, analysiert der Philosoph Hanno Sauer in seinem Buch "Klasse": Die symbolische Distinktion ist derart in der Geschichte menschlicher Gemeinschaften verankert, dass man auf eine klassenlose Gesellschaft nicht hoffen sollte. (04:51)

Am Küchentisch schauen wir heute mit Politikum-Kollege Benjamin Eyssel nach China: Dort hätte der Staat gerne, dass mehr konsumiert und Geld ausgegeben wird. Doch dafür bräuchte es zuallererst eine Reform des Sozialstaats. (15:10)

Mentale Gesundheit – ein Thema, dass immer mehr Menschen negativ wahrnehmen. Die Kollegen vom Podcast „Innenwelt“ haben sich tiefer damit befasst. (21:16)

Die Höchststrafe im katholischen Kirchenrecht, Entlassung aus dem Klerikerstand, verhängt von Papst Leo persönlich, weil ein Diakon Minderjährige sexuell missbraucht hat. Bleibt diese Strafe eine Ausnahme, oder fährt Papst Leo einen neuen Kurs? (21:57)

Mit Empathie gegen Antisemitismus & Mehr Respekt für Demos

Mit Empathie gegen Antisemitismus & Mehr Respekt für Demos Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 16.09.2025 22:02 Min. Verfügbar bis 16.09.2026 WDR 5

Was hilft gegen Antisemitismus? Unser Gast meint: Statt auf schärfere Migrationspolitik sollten wir auf zugewandte Bildungsarbeit setzen. Außerdem fragen wir in dieser Ausgabe, wie es um das Demonstrationsrecht steht und was unserer Wirtschaft hilft.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

In einem Innovationsranking der Vereinten Nationen ist Deutschland weiter abgerutscht. Deshalb wünscht sich Politikum-Host Sebastian Moritz, dass wir uns um ökonomische Kreativität bemühen, statt die deutsche Arbeitsmoral zu diskutieren. (00:55)

Der Attentäter von Mannheim ist schuldig gesprochen. Fälle wie seiner haben die Forderungen nach einer härteren Migrationspolitik angeheizt. Aber um menschenfeindliche Einstellungen zurückzudrängen, sollten wir besser auf Bildungsarbeit setzen, meint Derviş Hızarcı von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Seine Erfahrungen schildert er auch in seinem Buch „Zwischen Hass und Haltung“ (Suhrkamp). (03:19)

Das NRW-Innenministerium hat zugestanden, dass die Polizei Teilnehmende eines Anti-Kriegs-Protests in Köln nicht angemessen behandelt hat. Das findet Kollegin Mithu Sanyal umso relevanter, weil sie dahinter, wie sie am Politikum-Küchentisch erklärt, ein strukturelles Problem sieht. (13:10)

Aus der Politikum-Community kommt eine Anmerkung zu der Frage, warum relativ wenige Frauen in der Kommunalpolitik aktiv sind. (19:28)

Zuletzt würdigt Sebastian Moritz einen Erfolg internationaler Umweltpolitik: das Ozonloch ist klein wie lange nicht. (20:46)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Stadt-Land-Kluft erklärt nicht alles & Niedriglohn kann ok sein

Stadt-Land-Kluft erklärt nicht alles & Niedriglohn kann ok sein Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 15.09.2025 23:04 Min. Verfügbar bis 15.09.2026 WDR 5

Das auffällige Abschneiden von AfD und Grünen bei den NRW-Kommunalwahlen lässt sich nur bedingt mit Stadt und Land erklären, meint unser Gast. Unser Kollege schaut auf Deutschland als Niedriglohnland. Und unser Host hat eine Anmerkung zur Ochsentour.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

In der Kommunalpolitik engagieren sich hauptsächlich Ehrenamtliche – aber wer hat überhaupt Zeit, neben Job und Familie in einem Stadtrat zu arbeiten? Host Carolin Courts vermisst die eine oder andere. (00:52)

Aus der Community kommt eine für uns erfreuliche Nachricht, was eine Hörerin zum Einsatz in der Kommunalpolitik motiviert. Wenn Sie auch etwas haben, das Ihnen auf den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de. Feedback aus der Community greifen wir täglich in unserem Podcast auf. (03:24)

Die Erfolge und Misserfolge der Parteien in NRW und anderswo lassen sich mit Stadt-Land-Unterschieden nur noch bedingt erklären. Die Grünen waren bei den Kommunalwahlen zwar in größeren Städten relativ erfolgreich – aber nur, wenn diese auch eine Uni haben. Die AfD war dagegen laut Wahlergebnis in NRW keinesfalls die Partei des ländlichen Raums – und auch nicht Protest-Partei, meint der Politologe Lukas Haffert. (04:30)

Was Demokratie-Feindlichkeit betrifft, ist die AfD aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Der Story-Podcast „Hateland –Deep State“ beschäftigt sich mit der Reichsbürger-Bewegung. Unser heutiger Hörtipp. (14:43)

Wenn wir über Dumpinglöhne sprechen, dann denken wir häufig an schlecht bezahlte Jobs, zum Beispiel in Osteuropa. Dabei sind Niedriglöhne auch in Deutschland ein großes Thema. Deutschland hatte in der EU lange einen der größten Niedriglohnsektoren. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein, meint Kollege Sebastian Moritz am Küchentisch. (15:29)

Apropos Niedriglohn: Diella hat es von der Service-Kraft in Albanien direkt als Ministerin ins Kabinett geschafft, stellt Host Carolin Courts fest. (21:49)

Kommunalwahlen unterschätzt & Französische Protestkultur

Kommunalwahlen unterschätzt & Französische Protestkultur Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 12.09.2025 22:01 Min. Verfügbar bis 12.09.2026 WDR 5

Wenn die Straße vor der Haustür kaputt ist, merkt man als Bürger sehr schnell, wie gut oder schlecht unser Staat funktioniert. Unser Gast hält ein Plädoyer fürs Kommunale. Und unser Satiriker Mathias wundert sich nicht über die Revolutionslust der Franzosen.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Host Max von Malotki muss zuerst über die Folgen von Russlands Drohnendrohgebärde in Polen und bei den militärischen Manöver in Belarus reden. (00:50)

Wie fühlt sich das Leben im eigenen Dorf, in der eigenen Stadt, im eigenen Bundesland an? "Die in der Hauptstadt Bundespolitik machen, haben die Verbindung zu den Menschen verloren", das ist ein Vorwurf, der die politische Landschaft in den letzten Jahren in Deutschland ziemlich umgekrempelt hat. Unser Gesprächspartner sagt, das Empfinden, ob Demokratie funktioniert, entscheidet sich im Nahfeld. In der direkten Umgebung. Andreas Kost ist Professor für Politikwissenschaft an der NRW School of Governance der Uni Duisburg-Essen und meint: wir unterschätzen die Bedeutung des Kommunalen. (03:10)
Aus der Politikum-Community kommen Stellungsnahmen zum Thema Wohnungslosigkeit. Wenn auch Sie Anregungen haben zu Themen, die wir hier im Politikum diskutieren, melden Sie sich gerne per Mail an politikum@wdr.de oder schicken Sie eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42. (13:50)

Proteste haben Frankreich diese Woche lahm gelegt. Kollege Mathias Tretter meint, es ist eher so, dass sich die Geschichte wiederholt. Frankreich hat sich nie vom Prinzip Revolution verabschiedet. Was die Nachbarn charmant, aber unzuverlässig macht. (15:25)

Unser Ton der Woche: 27 Jahre Haft für Jair Bolsonaro, den brasilianischen Trump. Für seinen Putschversuch nach der Wahlniederlage muss er in Haft. Ein historisches Urteil in einem Land, dass eine der längsten Militärdiktaturen erlebt hat, wofür die Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen wurden. (20:13)

Migration und Wohnungslosigkeit & Drohnen über Polen

Migration und Wohnungslosigkeit & Drohnen über Polen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 11.09.2025 20:56 Min. Verfügbar bis 11.09.2026 WDR 5

Eine halbe Million Menschen leben in Sammel- und Noteinrichtungen, die allermeisten haben keinen deutschen Pass. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Migration und Wohnungslosigkeit, sagt unser Gast. Außerdem: Polen, die EU und die russischen Drohnen.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Das tödliche Attentat auf den amerikanischen MAGA-Aktivisten Charlie Kirk alarmiert über die USA hinaus. Präsident Donald Trump macht die „radikale Linke“ für den Anschlag verantwortlich und heizt damit die Emotionen im Lande weiter auf. Host Carolin Courts hat einiges über die lebensgefährliche Situation in den USA zu sagen. (00:55)

Eine Bleibe ist noch lange kein Zuhause. Folgerichtig gelten die fast 500.000 Menschen, die in Deutschland in Sammel-Unterkünften und Not-Einrichtungen unterschiedlicher Art untergebracht sind, offiziell als wohnungslos. Fast 90 Prozent von ihnen haben keinen deutschen Pass. Wir diskutieren heute über den Zusammenhang zwischen Migration und Wohnungslosigkeit mit einer Frau aus der Praxis, der Geschäftsführerin der Diakonie Michaelshoven Susanne Hahmann, die auch Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe ist. (04:02)
Aus der Politikum-Community erreichen uns Stellungsnahmen zum Verbrennerauto. Wenn auch Sie Anregungen haben zu Themen, die wir hier im Politikum diskutieren, melden Sie sich gerne per Mail an politikum@wdr.de oder schicken Sie eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42. (13:34)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind 19 russische Drohnen in den Luftraum über Polen eingedrungen. Drei davon wurden abgeschossen. Nato-Generalsekretär Mark Rutte nennt die Aktion „rücksichtslos“. Bundes-Verteidigungsminister Boris Pistorius ist sicher, dass Russland Unsicherheit schüren will und warnt: Die EU, die Nato stehen als Bündnispartner fest zusammen. Zu viel der Aufregung? Zumal russische Drohnen nicht zum ersten Mal polnisches Gebiet überfliegen? Kollege Peter Zudeick meint: nein, dieser Fall hat eine andere Dimension. (15:20)

Und noch etwas Gutes zum Schluss: Die schwarz-rote Regierungskoalition kann sich vermutlich doch einigen auf eine neue Richterin für das Bundesverfassungsgericht. (19:42)

Mehr Unternehmertum für die Kultur & Wenig Protest in der Türkei

Mehr Unternehmertum für die Kultur & Wenig Protest in der Türkei Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 10.09.2025 23:04 Min. Verfügbar bis 10.09.2026 WDR 5

Die Förderung der Kultur ist teuer, aber wichtig, meint unser Gast. Die türkische Opposition wird demontiert und zu wenig Leute kümmert es, sagt unser Kollege. Und unser Host schaut auf Ursula von der Leyen.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Der Angriff auf Hamas-Verhandler in Katar und das aktuelle Agieren der Armee in Gaza haben die EU-Kommission veranlasst, alle bilateralen Zahlungen an Israel zu stoppen. Host Sebastian Moritz findet es bemerkenswert, dass nun ausgerechnet eine Deutsche vorangeht. (01:08)

Der Bundeshaushalt ist auf Kante genäht – müssen da die Ausgaben zur Förderung von Hochkultur wirklich sein? Laut der Untersuchung „Relevanzmonitor Kultur“ nutzen z.B. nur noch 20 Prozent der Menschen die Oper, schrieb uns ein Politikum-Hörer. Dorothea Gregor von der Liz-Mohn-Stiftung ist für mehr unternehmerisches Denken im Kulturbereich. (03:05)

Wie finanzieren wir unseren Staatshaushalt? In der vorletzten Ausgabe haben wir über eine stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen gesprochen. Dazu gibt es Rückmeldung aus der Politikum-Community. Wenn Sie uns auch etwas haben, das Ihnen auf den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de. (13:22)

Die türkische Regierung unter Präsident Erdogan arbeitet sukzessive an der Demontage der größten Oppositionspartei: Der Istanbuler Bürgermeister Imamoglu von der CHP sitzt schon seit dem Frühjahr in Haft, die Istanbuler CHP-Parteispitze ist abgesetzt und nun hat die Polizei auch noch die Parteizentrale abgeriegelt. Protest dagegen? Eher Fehlanzeige, meint Kollege Uwe Lueb am Küchentisch. (14:43)

Die Frage, wie frei politische Meinungen in der Öffentlichkeit geäußert werden können, ist nicht nur in der Türkei ein Thema, sondern auch in Deutschland. Darum geht es in der neuen Ausgabe des "Philosophischen Radios", unser Hörtipp. (21:00)

Kurz vor dem Feierabend-Verkehr freut sich Host und Pendler Sebastian Moritz noch über einen aktuellen Beschluss der Bundesregierung. (21:26)

Krisen-Angst bekämpfen & Auto-Zukunft in Vergangenheit finden

Krisen-Angst bekämpfen & Auto-Zukunft in Vergangenheit finden Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 09.09.2025 23:10 Min. Verfügbar bis 09.09.2026 WDR 5

Tipps zum Umgang mit der gefühlten Ohnmacht angesichts multipler Krisen gibt unser Gast. Unser Kollege erklärt, inwieweit die Probleme der Autoindustrie hausgemacht sind. Und unser Host kümmert sich um neuen Serien-Stoff von ehemaligen Regierungsmitgliedern.


Und darum geht’s in unserem Podcast im Detail:

„Baerbock Staffel 2“ ist endlich draußen. Unser Host Max von Malotki schaut gut unterhalten nach New York und auf den neuen UN-Job der ehemaligen Außenministerin. Auch Robert Habeck versuchts nochmal woanders, er kehrt Deutschland den Rücken für Berkeley. (00:50)

Krisen, Kriege, Klimakollaps – gerade jüngere Menschen resignieren da manchmal. Aber das muss nicht so sein, denn „Keine Zukunft ist auch keine Lösung“ – so hat Aktivistin und Autorin Baro Vicenta Ra Gabbert ihr Buch genannt. Sie erzählt, wie eigene Handlungen und das Ansprechen von Gefühle gegen Zukunftsangst helfen. (03:25)

Rechtzeitig zur Eröffnung der Automobilmesse IAA würdigen Politiker wie CSU-Chef Söder den Verbrenner-Motor. Das Hin- und Her der deutschen Politik zwischen Verbrenner und E-Mobilität hat die heimische Autoindustrie nur verunsichert, meint am Küchentisch Kollege Stephan Karkowski, selber Autofan und Diesel-Fahrer. (13:59)

Die neue Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie ist an den Start gegangen und aus der Politikum-Community gibt es Feedback dazu. Wenn auch Sie etwas haben, das Ihnen auf den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de. (20:19)

Und zum Schluss würdigt Max von Malotki die deutsche Festival-Szene. (21:35)

Volksnähe ist auch keine Lösung & Wie besteuert ist das denn?

Volksnähe ist auch keine Lösung & Wie besteuert ist das denn? Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 08.09.2025 21:27 Min. Verfügbar bis 08.09.2026 WDR 5

In Gillamoos da ist was los. Aber die Bierzeltreden gewinnen keine AfD-Anhänger zurück. Sagt unser Gast. Die Kapitalertragssteuer ist nur scheinbar gerecht. Und: Konstruktive Corona-Aufarbeitung


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Frankreichs Premier Bayrou stellt heute die Vertrauensfrage. Das Scheitern scheint unvermeidlich, denn er wollte drastische Sparpläne umsetzen. Für die hochverschuldete Nation. Und da finden sich nicht genug Koalitionspartner. Barrikaden statt Kompromisse. Wir können von Frankreich viel lernen. Aber manchmal auch von uns selbst: Bisher haben wir immer noch einen Konsens hinbekommen bei den offenbar unvermeidlichen Reformen. (00:52)

Wem gehört der rechte, konservative Spielfeldrand? Die Union sieht sich da, und die AfD hat dort Stellung bezogen. Um zu zeigen, dass die Union auch mal pointiert austeilen kann, gibt es Veranstaltungen wie die in Gillamoos. Im Festzelt wird gegen den politischen Mitbewerber ausgeteilt. Wie bei der AfD? Nein, die AfD macht das nicht mit einem Augenzwinkern. Um der AfD die Stirn zu bieten, sind die Festzeltveranstaltungen kein geeignetes Mittel. Meint unser Gast: der Politikwissenschaftler Jens Hacke. (02:30)

Die Boomer haben viel geleistet und wollen jetzt gehen. In den Ruhestand. Besser wäre, sie würden zur Bundeswehr gehen. Alt, aber wehrfähig und in Teilen auch wehrwillig. Die Boomer zu aktivieren, findet auch unser Hörer Herr Wittmann gut, hat aber andere Pläne. Senioren an die Volkshochschulen. Wenn Sie auch etwas haben, das Ihnen unter den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de. (11:23)

Wer hat, dem wird gegeben. Etwa denjenigen, die ihre Früchte aus Kapitalanlagen ernten. Auf diese 'Ernte' sind aber auch 25 Prozent Kapitalertragssteuer fällig. Klingt gerecht, ist es aber im Vergleich zur Besteuerung des Einkommens nicht. Denn die 25 sind eine Pauschale und damit zugleich die Obergrenze der Besteuerung. Für die Idee der Pauschale gab es mal gute Gründe. Die tragen aber nicht mehr, sagt Kollege Sebastian Moritz am Küchentisch. (12:43)

Spannendes Thema bei den Kollegen: Neue Staffel 11km stories über Huawei. Hier: Smartwatches, Tablets oder Handys. Und die bauen ja auch überall auf der Welt Kommunikationssysteme, Mobilfunkmasten, Solaranlagen. Gleichzeitig kämpft Huawei seit Jahren gegen Spionagevorwürfe. Oder stellt uns China dann im Zweifelsfall irgendwann die Netze ab? Die Sorge gibt es auch.
Diese Staffel von 11KM Stories – “China Games” - ist ziemlich unterwegs - im chinesischen Shenzhen, in Brüssel und in Berlin. (19:15)

Abschließend noch eine gute Nachricht. Die Enquete Kommission für die Aufarbeitung der Corona Zeit ist gestartet. Aufarbeitung ist wichtig. Eine Kommission ist kein Untersuchungsausschuss. So einer wo sich alle Beteiligten schon mit offenen Messern in der Hosentasche an den Tisch setzen. (20:00)

Bundeswehralter anders denken & Bürgergeld erneuern

Bundeswehralter anders denken & Bürgergeld erneuern Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 05.09.2025 22:11 Min. Verfügbar bis 05.09.2026 WDR 5

Wir müssen die Altersgrenze für die Bundeswehr kippen, meint unser Gast. Unser Satiriker Mathias Tretter findet linguistisch mehr Gefallen am Slogan "Mehr Geld für Bürger" als am Bürgergeld. Aber erst Mal muss Host Max von Malotki über Ministeriumsumbenennungen sinieren.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Detail:

Donald Trump möchte das amerikanische Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenennen. Bei unserem Host löst das Assoziationen quer durch die deutsche und amerikanische Popkultur aus. (00:50)

Marcel Fratzscher hat kürzlich die Boomer-Generation verärgert - mit der Forderung nach einem Pflichtjahr für Ältere. Aber was wäre, meint unser Gast, der Philosoph Jörg Phil Friedrich, wenn man nicht von einer Pflicht, sondern von einer Möglichkeit spricht - dann würden vielleicht Menschen aller Altersstufen zur Bundeswehr wollen. (03:18)

Zu unserem Gespräch über das Konzept Kulturkampf in der vorigen Ausgabe haben wir aus der Community einige Rückmeldungen bekommen. Viola und Tamara kritisieren die Haltung unseres Gastes: "Spätens als das Thema Transgender aufkam, als Journalist, der in den U.S.A. war, sollte er es besser wissen." "Dies - gemeint ist der Kulturkampf - ist eine Hetzkampagne gegen Transmenschen weltweit.... Und ja, auch in Deutschland fängt es an. Diese Ignoranz an den Tag zu legen, wenn Transmenschen ihre Menschenrechte weltweit verlieren und man von einem deutschen Innenminister hört die sollen alle auf eine Liste... Sorry aber eine solche Ignoranz .... hier gehts nicht um eine Meinung, hier geht es um Menschenrechte und deren Missachtung. (13:50)

Wenn Sie auch mitdiskutieren wollen, gerne eine Mail an Politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht via Messenger an die 0172 253 0042. Auch zu den Themen der heutigen Sendung.

Mit einigem Schaudern hat unser Satiriker Mathias Tretter bemerkt, dass in dieser Woche Gerhard Schröder wieder zu einigen Ehren kam und fragt sich, wann aus Hartz IV noch mal das Bürgergeld wurde - und wie wohl dessen refomierter Nachfolger heißen wird. (15:35)

Und wir weisen an dieser Stelle ja auch immer gerne auf kontroverse Themen hin, mit denene sich Kolleginnen und Kollegen beschäftigt haben. Heute sind das die Kollegen von "nah dran". Sie waren nah dran an der Frage, wie sollen wir umgehen mit Schwarzfahrern. Schwarzfahren ist in Deutschland eine Straftat und keine Ordnungswidrigkeit. Wer ohne Fahrschein erwischt wird und die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss in den meisten Fällen ins Gefängnis. Besonders betroffen sind Menschen in Armut, Obdachlose oder Erkrankte. Eine Initiative hat jetzt wieder über 100 Schwarzfahrer aus der Haft freigekauft. Sie fordert die Abschaffung des seit der NS-Zeit bestehenden Gesetzes. Trotz Kritik von vielen Seiten halten Bundesregierung, Bundesländer und viele Verkehrsverbünde weiter an der Ersatzfreiheitsstrafe fest. Im WDR-Podcast "nah dran" spricht die Journalistin Isabel Schneider über die Hintergründe des Gesetzes, die gesellschaftliche Debatte und die Lebensgeschichten der Menschen, die sie bei ihren Recherchen kennengelernt hat. Den Link zur Folge finden Sie hier. (19:50)

Und zum Schluss fragt sich Max von Malotki noch, ob wir die Rituale der Politik eigentlich richtig durchschauen. (20:40)

Wokeness ist kein Kulturkampf & Indiens falsche Freunde

Wokeness ist kein Kulturkampf & Indiens falsche Freunde Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 04.09.2025 19:50 Min. Verfügbar bis 04.09.2026 WDR 5

Wer Wokeness sagt, erntet politischen Streit. Aber keinen Kulturkampf, wie oft behauptet. Sagt unser Gast. Und wer Indien zusammen mit China, Russland und Nordkorea flriten sieht, sollte nicht die Nerven verlieren. Thema am Küchentisch. Und: Eine kleine Frage macht große Aufregung kaputt.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Kann man sich eine Koalition mit zwei Bier 'schöntrinken'. Zweifel sind angebracht. Wählerinnen und Wähler mögen keinen Streit der regierenden Parteien. Wenn das zum Dauerthema wird, regieren sie nicht lange. Das hat die 'Ampel-Regierung' erlebt. Und weil die neue Regierung von der alten etwas gelernt hat, wird gestritten und auf gemeinsamen Pressekonferenzen Harmonie verkauft. Moderator Morten Kansteiner greift aber nicht zu. Ihm ist der politische Streit um die Herzensthemen der Parteien lieber als der inszenierte Schulterschluss. (00:57)

Kollege Max von Malotki hat in der Ausgabe vom Montag gesagt: Weniger Wahltermine wären doch mal eine Idee. Man könnte z.B. die Landtagswahlen alle auf einen Tag legen. Dazu haben wir eine Rückmeldung von Ihnen bekommen, aus unserem Publikum: "Meiner Meinung nach wäre das eine Schwächung der demokratischen Kontrolle der Regierenden", lautet eine Reaktion darauf. (02:49)

Wenn Sie auch etwas haben, das Ihnen unter den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de.

Der Begriff Wokeness lässt viele von uns nicht kalt. Befürworter einer besonderen Aufmerksamkeit für benachteiligte Gruppen und Wokeness-Kritiker streiten leidenschaftlich gern. Auch auf politischer Bühne. Dieser Streit ist aber kein Kulturkampf, sagt unser Gesprächspartner René Pfister vom SPIEGEL. Damit solle der Streit nur unterbunden werden. (04:17)

Über Indien glauben wir, vieles zu wissen. Etwa, dass Indien ganz anders ist als der Westen, aber als 'größte Demokratie der Welt' irgendwie zu uns gehört. Und dann das: Indien sucht sich Freunde in China, Russland und Nordkorea. Kein Grund zur Panik, findet Christoph von Marschall. Es sind nur falsche Freunde. (12:53)

Dietmar Bartsch von der Linkspartei hat beim Statistischen Bundesamt nachgefragt: Wie haben sich denn die Sozialausgaben des Bundes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft entwickelt? Und siehe da: Gemessen am Bruttosozialprodukt war der Anteil der Sozialausgaben 2024 ziemlich genau so hoch wie vor zehn Jahren. Will uns da jemand die aufgeladene Debatte kaputt machen? (18:48)

Gaskraftwerke bevormunden & Entwicklungshilfe fehlt

Gaskraftwerke bevormunden & Entwicklungshilfe fehlt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 03.09.2025 21:22 Min. Verfügbar bis 03.09.2026 WDR 5

Gaskraft ist wichtig bei der Energiewende, dezentraler Ausbau der Erneuerbaren aber noch wichtiger, meint unser Gast. In der Kürzung der Entwicklungshilfe liegt eine Chance, sagt unser Gast am Küchentisch. Aber zuerst muss unser Host über Militärparaden sprechen.


Und darum geht es in unserem Podcast im Einzelnen:

Der chinesische Präsident hatte geladen und die Diktatoren der Welt waren gekommen - zur großen Militärparade in Peking. Aber mehr noch als Panzer, sollten wir uns vielleicht vor hybrider Kriegsführung fürchten, meint Andrea Oster. Aber weil Verzagen natürlich gar nichts bringt, könnten wir alternativ auch über eine große europäische Militärparade nachdenken. (00:58)

Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche plant 30 bis 40 neue Gaskraftwerke und vor Borkum soll es neue Gasbohrungen geben. Rolle rückwärts in der Energiewende - das kritisieren manche. Die Energiewende könne besser gelingen, meint Solarunternehmer und Buchautor Gerd Schöller, wenn sie dezentraler und langfristiger angelegt wird. Diskutieren wir! (03:26)

Aus der Politikum-Community hat uns eine Zuschrift eine Hörerin zu dem Gespräch über Kneipen als Orte der Zusammenkunft erreicht. Sie habe ihren Vater in den 70iger Jahren öfters alkoholisiert aus aus der Dorfkeipe abholen müssen und das sei alles andere als schön gewesen, schreibt sie: "Eine Gemeinschaft, in der sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Anschauung zusammengefunden haben" sei dort erst ab einem ziemlich hohen Alkoholpegel entstanden und dann wurde über anders tickende Menschen hergezogen. Guter Punkt! Wir haben den Alkohol in dem Kontext angesprochen, aber das ist nicht die Sorte von Gemeinschaftserlebnis, die wir anstreben sollten - da sind wir uns einig! (12:13)

Wenn Sie uns auch etwas haben, das Ihnen unter den Nägeln brennt, lassen Sie gerne eine Sprachnachricht da unter der 0172 253 0042 oder schicken Sie eine Mail an politikum@wdr.de.

Hilfsorganisationen nennen es ein humanitäres Desaster und ein Todesurteil für Millionen Menschen: Das Ende von Auslandshilfen durch die US-Entwicklungsbehörde USAID. Aber auch andere Länder, darunter Deutschland, streichen Entwicklungshilfe. Unsere Kollegin aus dem Studio Nairobi, Naveena Kottoor, hat das Thema heute an den Küchentisch mitgebracht und meint: Trotz allem liegt in dieser Krise auch die Chance auf Reformen, gerade, was die die Verteilung der Gelder betrifft. (13:20)

Und zum Schluss muss Host Andrea Oster noch etwas zu Fairness im Kölner Kommunalwahlkampf sagen. (19:12)

Kneipen als Begegnungsorte & Sozial-Dilemma der SPD

Kneipen als Begegnungsorte & Sozial-Dilemma der SPD Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 02.09.2025 21:49 Min. Verfügbar bis 02.09.2026 WDR 5

Kneipen unterstützen, heißt gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, meint unser Gast. Die "Bullshit"-Debatte zeigt das Dilemma der SPD auf: Sie muss die soziale Fahne hoch halten, damit nicht noch mehr Wähler abwandern. Und: teure Kinder.


Und darum geht es heute im Einzelnen:

Laut einer aktuellen Forsa Umfrage, machen sich 25% Sorgen darüber, die Grundbedürfnisse ihrer Familie, dazu gehört Wohnen, Heizen, Kleidung und Nahrung, nicht mehr ausreichend finanzieren zu können. Anfang des Jahres waren die Werte noch bei nur 15% der Befragten. Host Max von Malotki über Kosten von Familien, die z.B. mit dem Schulstart anstehen. (00:50)

Die Zahl der Kneipen in Deutschland hat sich innerhalb von 20 Jahren mehr als halbiert. Um die Gastronomie-Branche zu stärken, hat sich das Deutsche Hotel- und Gaststättengewerbe heute nochmals für eine Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie ausgesprochen. Unser Gesprächsgast Martin Franz ist Professor für Humangeografie an de Uni Osnabrück und findet: Kneipen müssen als Orte der zufälligen Begegnung besser gefördert werden. (02:53)

Aus der Politikum-Community gibt es Bemerkungen zur deutschen Restaurant und Trinkgeld-Kultur. Schicken Sie gerne eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Meinungen aus der Community greifen wir täglich in unserem Podcast auf.  (13:37)

Am Küchentisch sprechen wir über das aktuelle Dilemma der SPD: Einerseits die soziale Flagge hissen zum Erhalt der Wähler, andererseits einer Bürgergeld-Reform nicht im Wege stehen, um nicht der AfD Tür und Tor zu öffnen. Das ist alles „Bullshit“ für die Sozialdemokraten, so Kollege Albrecht von Lucke. (14:50)

Und: Gamer werden Organspender in Belgien. (20:27)

Nicht mehr mein Land & Endloser Wahlkampf

Nicht mehr mein Land & Endloser Wahlkampf Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 01.09.2025 22:02 Min. Verfügbar bis 01.09.2026 WDR 5

Man muss im Gespräch bleiben, um einer Polarisierung in der Gesellschaft entgegen zu wirken, meint unser Gast. Sollten alle Wahlen in Deutschland an nur einem Tag stattfinden, fragt sich unser Host. Und: Balkonkraftwerke.


Darum geht es in unserer heutigen Ausgabe im Detail:

Im Schnitt wird alle sechs Monate gewählt – irgendwo in Deutschland befinden wir uns gefühlt also immer im Wahlkampf. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour ist dafür, nur alle fünf Jahre zu wählen und alle Landtagwahlen an einem Tag abzuhalten. Host Max von Malotki findet: Es spricht einiges für diese Ideen. (00:45)

„Wir schaffen das.“ – Dieser berühmte Satz von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am 31. August zehn Jahre alt geworden. Das Thema Migration polarisiert bis heute. Unser Gesprächspartner Alexander „Ali“ Gutsfeld hat für den ARD-Podcast „Nicht mehr mein Land“ Menschen getroffen, für die das Jahr 2015 alles verändert hat. Er erzählt, was er aus diesen Gesprächen gelernt hat und was in den letzten zehn Jahren schief gelaufen ist. Den Link zum Podcast finden Sie hier. (03:07)

Bei der Politikum-Community gibt es Lob an unseren Satiriker Matthias Tretter. Schicken Sie gerne eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Meinungen aus der Community greifen wir täglich in unserem Podcast auf. (13:30)

Am Politikum-Küchentisch blicken wir auf Balkonkraftwerke und das Solarpaket der Bundesregierung, was die Anmeldung dieser vereinfachen soll. Hat es geholfen? Darüber spricht Host Max von Malotki mit unserem Kollegen Sebastian Moritz. (14:08)

Und zum Schluss: Teambuilding-Maßnahmen in der Koalition. (20:13)

Social Media als Droge & Wurst als Fetisch

Social Media als Droge & Wurst als Fetisch Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 29.08.2025 21:06 Min. Verfügbar bis 29.08.2026 WDR 5

Ist ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche sinnvoll? Ja, meint unser Gast. Doch das könne nur ein erster Schritt sein. Außerdem: Die Regierung will Brücken bauen? Es gibt begründete Zweifel. Und: Merkels (Rück-)Blick auf einen bekannten Satz.


Und darum geht es heute im Detail:

Eigentlich hatte sich Host Carolin Courts vorgenommen, nicht mehr reflexartig in Sarkasmus zu verfallen. Doch angesichts der jüngsten Äußerungen von Spahn, Merz und Co bleibt ihr bereits nach ein paar Monaten Amtszeit wenig anderes übrig. Parallelen zur Ampel? Findet man bei der schwarz-roten Koalition einige. Dabei hängt einiges vom Gelingen der Zusammenarbeit ab. (01:04)

Eine Altersgrenze für Social Media - das fordert nun auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir. Expert:innen hingegen sehen ein Smartphone-Verbot kritisch und plädieren für mehr Medienbildung. Markus Surrey vom schulpsychologischen Dienst der Stadt Solingen dagegen hat Verständnis für Özdemirs Vorstoß. Er ist überzeugt: Social Media ist eine Droge und sollte auch so behandelt werden. (03:06)

Auch unsere Politikum-Community beschäftigt sich mit dem Thema: Die Entscheidung, ob und wann ein Kind ein Smartphone bekommen sollte, birgt viel innerfamiliäres Konfliktpotenzial, weiß unser Hörer. Haben Sie auch Anregungen oder Feedback zu unseren Themen? Schicken Sie gerne eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Meinungen aus der Community greifen wir täglich in unserem Podcast auf. (13:30)

Unser Satiriker Mathias Tretter beschäftigt sich mit Robert Habecks Abschied aus der aktiven Bundestags-Politik – und mit dessen Seitenhieb auf den bayerischen Wurstfanatiker Markus Söder. (14:48)

Unser O-Ton der Woche kommt diesmal von der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Blick auf ihren berühmten Drei-Wort-Satz „Wir schaffen das“ vor zehn Jahren. (19:26)

Passend dazu unser heutiger Podcast-Tipp: "Nicht Mehr Mein Land - Geschichten über Migration, den Rechtsruck und die Gräben zwischen uns". Zu finden hier in der ARD-Audiothek. (20:34)

Oststolz & Bahn macht (nicht) stolz

Oststolz & Bahn macht (nicht) stolz Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 28.08.2025 22:36 Min. Verfügbar bis 28.08.2026 WDR 5

Vorurteile gibt es reichlich - Stolz auf das Erreichte zu wenig, meint unser Gast mit Blick auf den Osten Deutschlands. Die Bahn ist nicht einfach ein Konzern, eher ein erweitertes "Wir", findet unsere Kommentatorin. Aber zuerst hat Louisa Schmidt Gedanken zur Wehrpflicht.


Und darum geht es heute im Detail:

Verteidigungsminister Boris Pistorius ist überzeugt: Es werde schon gelingen, genügend Freiwillige für den Wehrdienst zu rekrutieren. Host Louisa Schmidt hat da ein paar Fragen. Vor allem, meint sie, wäre es schön, mal mit der Generation ins Gespräch zu kommen, die das Land im Zweifel auch unter Einsatz ihres Lebens verteidigen sollen. (00:57)

Hohe Abwanderung, niedrige Löhne, Strukturschwäche - wenn wir über den Osten sprechen, dann meist in negativen Begriffen. Es wird Zeit, sagt der Journalist und Buchautor Alexander Prinz, dass Menschen aus dem Osten einen "Oststolz" entwickeln. Das macht nämlich niemand anderes. Wenn man es schafft, gibt das Energie für die Zukunft - und da gibt es Traditionen, an die man im Osten durchaus anknüpfen kann. Am Ende sind viele vermeintliche "Ostprobleme" in Wirklichkeit Problemlagen abgehängter ländlicher Räume. Diskutieren wir! (03:09)

Aus der Politikum-Community hat uns ein Feedback zur letzten Ausgabe unserer Serie erreicht, da ging es um Verkehr und wie kontrovers der ist. Wir haben über München gesprochen und über Soest - nicht über das Dorf. Stimmt! Und gerade beim Verkehr gibt es keinen Ansatz, der für alle passend ist. (14:11)

Wir wollen gerne auch Ihre Meinung hören! Wenn Sie uns was mitgeben wollen - schreiben Sie uns ne Mail an politikum@wdr.de – oder schicken Sie ne Sprachnachricht. Mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172- 253 00 42.

Es soll ein Herbst der Reformen werden. Nicht nur für die Bundesregierung, auch für die Deutsche Bahn. Bahnchef Lutz ist bereits entlassen, potentielle Nachfolger winken ab, zu groß die Aufgabe - ein Problem nicht nur für Verkehrsminister Patrick Schnieder. Hängt doch einiges am Gelingen des Reformprojekts Deutsche Bahn. Sprechen wir von maroder Infrastruktur, ist das Schienennetz Teil davon, ist die Rede von Deutschlandtempo ist sie für Bahnreisende oft gelebte Antithese. Das ist gefährlich für die Stimmung im Land, meint unsere Küchentisch-Kommentatorirn Ursula Weidenfeld, auch für die wirtschaftliche. Die Deutsche Bahn ist eben auch ein Gradmesser dafür, wie es im Land läuft und ob große Reformen hier überhaupt möglich sind. Sprechen wir drüber. (15:24)

Und zum Schluss blickt unser Host Louisa Schmidt in die Schweiz, genauer gesagt nach Zürich. Da geht man jetzt eigene Wege, um den Wohnraummangel etwas erträglicher zu machen. (21:04)

Sommerreise - #6: Pendeln auf dem Land & ÖPNV in der Stadt

Sommerreise - #6: Pendeln auf dem Land & ÖPNV in der Stadt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 27.08.2025 21:24 Min. Verfügbar bis 27.08.2026 WDR 5

Politikum geht in dieser Ausgabe zum (vorerst) letzten Mal auf "Politische Sommerreise"! Thema dieses Mal: Mobilität. Wir fragen uns: Wie funktioniert der ÖPNV in Deutschlands Pendlerhauptstadt München? Und: Pendeln mit Auto - aber klimafreundlicher?


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Detail:

Wir kennen es alle: Autofahrer:innen regen sich über Fahrradfahrer:innen auf, Fahrradfahrer:innen über Fußgänger:innen,… Zum Auftakt dieser Folge fragt sich unsere Host Carolin Courts, frei nach Sartre: Die Hölle, sind das im Straßenverkehr immer die anderen? Sie plädiert für mehr Perspektivwechsel. (01:12)

Ein weiterer Stopp unserer Sommerreise: München. Die bayerische Hauptstadt ist Deutschlands Pendlerhauptstadt. Unser Gast, der Verkehrsforscher Allister Loder, ist davon überzeugt, dass der ÖPNV beim Berufspendeln eine hervorgehobene Rolle spielt und ausgebaut werden sollte. Das Problem dabei: die Finanzierung. (03:14)

Aus der Politikum-Community hat uns die Nachricht eines Hörers erreicht, der aus erster Hand vom ÖPNV in München berichtet. Haben Sie auch Anregungen oder Feedback zu unseren Themen? Schicken Sie gerne eine Sprachnachricht an die 0172 253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Meinungen aus der Community greifen wir täglich in unserem Podcast auf. (13:40)

Nächster Halt: Soest. Hier wohnt unser Politikum-Kollege Sebastian Moritz. Von dort aus pendelt er zwei-, dreimal pro Woche nach Köln – mit seinem SUV. Doch dabei sitzt er selten alleine im Auto. Am Küchentisch erzählt er, wie das Pendeln mit dem Auto zumindest etwas klimafreundlicher werden kann. (15:00)

Auch wenn unsere Sommerreise damit zu Ende geht: Alle Folgen finden Sie gesammelt hier zum Nachhören und in der ARD-Audiothek. (20:26)