Das Opernhaus ist nach der Ernennung von Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 mit Transparenten geschmückt.

Chemnitz: Umstrittene Kunstwerke wieder sichtbar

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Das Festival für urbane Kunst in Europas Kulturhauptstadt Chemnitz macht umstrittene Kunstwerke wieder öffentlich zugänglich.

Die Veranstalter hatten die Street-Art-Werke zunächst verhüllt, nachdem ihnen judenfeindliche Aussagen vorgeworfen worden waren. Sie erklärten, mittlerweile vorliegende unabhängige Expertisen hielten die Vorwürfe für unberechtigt.

Aus juristischer Sicht seien alle beanstandeten Kunstwerke durch die Kunstfreiheit gedeckt. Wissenschaftliche Gutachten legten dar, dass es sich bei den Darstellungen nicht um antisemitische Bildsprache handele. Die Antisemitismusvorwürfe waren unter anderem vom Beauftragten für jüdisches Leben in Sachsen, Thomas Feist, erhoben worden.

Die Kulturnachrichten hören Sie in den Sendungen Mosaik und Resonanzen auf WDR 3 sowie Westart auf WDR 3 und WDR 5.