Das Opernhaus ist nach der Ernennung von Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 mit Transparenten geschmückt.

Kulturhauptstadt Chemnitz prüft Vorwürfe gegen Festival

Stand:

Die Kulturhauptstadt Chemnitz prüft Antisemitismusvorwürfe gegen das Internationale Festival für urbane Kunst, Ibug.

Das Street-Art-Festival findet zur Zeit im Rahmen des Kulturhauptststadt-Programms statt. Dem Festival wird vorgeworfen, antisemitische Kunst zu zeigen. Die Kulturhauptstadt GmbH betonte, Chemnitz 2025 stehe für Menschenwürde, Vielfalt und Toleranz. Antisemitische und menschenverachtende Äußerungen hätten keinen Platz. Auch die Ibug-Leitung selbst hatte eine Prüfung angekündigt und nach eigenen Angaben einen Historiker hinzugezogen. Nach Medienberichten wurde eine Arbeit bereits abgehängt. Das Werk des in Leipzig lebenden britischen Künstlers Luke Carter thematisiert den Gaza-Krieg und enthält den Schriftzug "Deutschland mordet mit!".

Die Kulturnachrichten hören Sie in den Sendungen Mosaik und Resonanzen auf WDR 3 sowie Westart auf WDR 3 und WDR 5.