Ein schlafender Wolfswelpe

Wolfsnachwuchs in der Eifel Welpen bleiben noch in Höhle

Stand:

Der Wolfsbestand in der Rureifel und im deutsch-belgischen Grenzgebiet wird größer. Bisher wurden nur die Mütter fotografiert.

Auf den Aufnahmen der verschiedenen Wildtierkameras ist deutlich unter anderem an den Zitzen zu erkennen: Die beiden weiblichen Wölfe säugen Welpen. Die Welpen selber sieht man nicht genau. Das hat das Landesumweltamt bei einer Auswertung der Fotofallen festgestellt.

Wie viele Welpen die beiden Mütter aus der Rureifel und dem deutsch-belgischen Grenzgebiet geworfen haben, ist aber noch unklar, so ein Sprecher des Landesumweltamtes. Wölfe bekommen einmal im Jahr Nachwuchs, und das fast immer Anfang Mai. Also sind die Welpen jetzt etwa vier Wochen alt.

Welpen sind noch in ihrer Höhle

Noch sind sie in den Wurfhöhlen, so nennen Fachleute die Verstecke der Kleinen. Und da die Jungtiere möglichst ungestört von Menschen aufwachsen sollten, müssen die Wolfsbeobachter geduldig abwarten, bis es neue Fotos der Wildtierkameras gibt.

Ein weiterer Nachweis sind außerdem genetische Untersuchungen aus dem Kot der Tiere. Ob der Nachwuchs langfristig im Bereich der Eifel bleiben wird und sich einem bestehenden Rudel anschließt, wird sich zeigen. Das Territorium erstreckt sich über 200 Quadratkilometer.

Wölfe im Kreis Düren nachgewiesen

WDR 05.06.2026 00:30 Min. Verfügbar bis 04.06.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK)

Sendung: WDR 2 Aachen und die Region, Lokalzeit, 05.06.2026, 12:31 Uhr

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