Leonie Froböse

„Land & lecker“ – Kulinarische Schätze aus dem Teutoburger Wald Lippischer Pickert und Smashed Potatoes

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Zum Auftakt der kulinarischen Reise geht es nach Ostwestfalen-Lippe. Am Rand des Teutoburger Waldes, in Lage, setzt Leonie Froböse auf moderne Landwirtschaft. Voller neuer Ideen ist die 25-Jährige in die Landwirtschaft ihrer Eltern eingestiegen.

Das Video zur Folge

Leonie hat Landwirtschaft studiert und arbeitet auf dem Hof in allen Bereichen mit. Gemeinsam mit ihrem Partner Janis kümmert sich die Junglandwirtin auch um die Schwäbisch-Hällischen Landschweine, die noch recht frisch auf dem Hof sind. Sie sind ihr kulinarischer Schatz, den sie beim Dinner ihren Gästen präsentieren will.

Außerdem hält und züchtet die Familie auch Angus Rinder. Die Tiere leben auf der Weide oder in einem modernen Rundstall, der zu allen Seiten offen ist. Von einer Plattform unter dem Dach lassen sich die Tiere hier gut beobachten.

Vor dem gemeinsamen Tag auf dem Hof lernen die anderen Landfrauen auch die Heimat von Leonie kennen: Sie besuchen die Provence Nordrhein-Westfalens - die Lavendelfelder in Lage.

Frische Ideen für den Familienbetrieb

Landwirtin Leonie ist sich sicher: „Auch wenn ich öfter im Mist stehe und es auch anstrengend ist, ist es der schönste Beruf, den ich mir vorstellen kann.“

Leonie Froböse pflückt Himbeeren vom Strauch.

In der Küche wird Leonie von ihrer Mutter unterstützt - und auch hier sind die beiden ein eingespieltes Team. Auf den Tisch will Leonie möglichst viele Zutaten vom eigenen Hof bringen - und als ihren kulinarischer Schatz den Gästen das Beste vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein servieren.

Der Hof gehört Leonies Eltern Frauke und Peter, auf Dauer möchte sie den Familienbetrieb aber gemeinsam mit ihrem Partner Janis übernehmen. Die beiden setzen schon jetzt einige ihrer Ideen um.

Leonie liebt den Kontakt zu Tieren und auch die Arbeit mit ihnen. Erst kürzlich haben sie einen alten Rinderstall umgebaut, damit ein paar neue Tiere einziehen konnten: Schweine. Janis hatte die Idee und Leonie war sofort begeistert. Ihre Eltern mussten erst überzeugt werden, doch jetzt ziehen alle an einem Strang.   

Die beiden haben sich für Schwäbisch-Hällische Landschweine entschieden. Die alte Rasse gilt als robust und umgänglich. Ihr Fleisch bringt von Natur aus mehr Fett mit und gilt als sehr schmackhaft. Im neuen Stall leben die Tiere auf Stroh und haben Zugang zu verschiedenen Weideflächen. Tierwohl steht für die Familie ganz oben..

Die Familie hält außerdem noch Freilandhühner und Angus Rinder. Vor einiger Zeit haben sie einen neuen offenen Rundlaufstall für ihre Rinder bauen lassen. Diesen „Round Stable“ hat Peter auf einer Englandreise entdeckt. Hier stehen die Tiere auf Stroh und Wände gibt es nicht. So haben sie immer frische Luft und einen freien Blick. Die Rinder wirken jetzt viel entspannter, erzählt Leonie.

Die Muttertiere leben mit ihren Kälbern das ganze Jahr bis zum Herbst draußen auf der Weide. Erst wenn es das Wetter nicht mehr zulässt, ziehen sie um in den Stall. Hier gibt auch eine Plattform unter dem Dach, von der Besucher auf die Tiere herunterblicken können. Der Familie ist es wichtig, transparent zu zeigen, wie die Tiere auf ihrem Hof gehalten werden.

Leonie liebt das Fahren großer Landmaschinen. Schon als Kind saß sie neben ihrem Vater auf dem Traktor. Damals ahnte sie natürlich noch nicht, dass es mal eines ihrer wichtigsten Arbeitsgeräte sein wird.

Leonie ist außerdem eine passionierte Reiterin, genau wie ihre Mutter Frauke. Alles übers Reiten hat Leonie von ihr gelernt. Eine Leidenschaft, die beide auch heute noch verbindet. Nach anstrengenden Tagen auf dem Hof schnappen sich die beiden oft zwei Pferde und reiten zusammen aus.

In der Küche wird Leonie von ihrer Mutter unterstützt - und auch hier sind die beiden ein eingespieltes Team. Auf den Tisch will Leonie möglichst viele Zutaten vom eigenen Hof bringen - und als ihren kulinarischer Schatz den Gästen das Beste vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein servieren.

Auf der Plattform im Rinderstall serviert Leonie ihren Gästen den Gruß aus der Küche: Lippischen Pickert mit Zuckerrübensirup und Leberwurst vom Schwäbisch-Hällischen Schwein. Als Hauptgericht gibt es dann sous-vide-gegarten Schweinerücken und Secreto-Steak mit Smashed Potatoes. Als Dessert serviert sie Vanille-Wolken-Törtchen mit Himbeeren und gefüllten Zitronen.

Das sind die weiteren Teilnehmerinnen

v.l.n.r.: Andrea Meßmer, Verena Krimbacher,  Rahel Kremershof, Laura Alena Schmid, Stefanie Huber, Leonie Froböse

v.l.n.r.: Andrea Meßmer, Verena Krimbacher, Rahel Kremershof, Laura Alena Schmid, Stefanie Huber, Leonie Froböse

In Oberbayern züchtet Wildkräuterpädagogin Andrea Meßmer Yaks. Verena Krimbacher hat Milchvieh, Weideochsen und Urgetreide im bayerischen Schwaben. Auf der Schwäbischen Alb hält Laura Alena Schmid Galloway-Rinder, Hühner und Ziegen. Rahel Kremershof hat einen Neustart mit Bio-Rindern, Schafen und Hühnern gewagt. Steffi Huber lebt zwischen Weinbergen und Streuobstwiesen im Schwarzwald und stellt Bier und Schnaps her.

Wer kocht das leckerste Landmenü aus seinem kulinarischen Schatz?
Die erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von BR, SWR und WDR geht weiter. Sechs Landfrauen machen sich auf eine kulinarische Reise quer durch Deutschland - von Ostwestfalen-Lippe bis nach Oberbayern. Gegenseitig besuchen sich die Teilnehmerinnen, bieten Einblicke in den Hofalltag und präsentieren ihre regionalen Spezialitäten. Am Ende vergeben sie Punkte und küren eine Siegerin.

Die Folge ist eine Woche vor der TV-Ausstrahlung bereits in der ARD Mediathek zu sehen.

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Land und lecker bei WDR 4