Suchspiel: Bekannte Plattencover

Einst totgesagt, lebt ein Urgestein der Musikindustrie auch nach fast 140 Jahren munter weiter: Die Schallplatte feierte in den letzten Jahren ein fulminantes Comeback. Suchen Sie zum internationalen "Vinyl Record Day" am 12. August bekannte Plattencover-Pärchen!

Das Cover des Albums "Script for a Jester's Tear" zeigt einen traurig blickenden Hofnarren, der auf einer Geige spielt

Das Motiv des Marillion-Debütalbums "Script for a Jester's Tear", das einen traurigen Hofnarren mit Geige zeigt, wurde von dem britischen Maler und Grafiker Mark Wilkinson gestaltet. Auch das Cover des Erfolgsalbums "Misplaced Childhood" aus dem Jahr 1985 trägt seine Handschrift. Als Sänger Fish 1988 zum Entsetzen der Fans seinen Austritt aus der Band bekannt gab, nahm er Wilkinson gleich mit. Der Künstler war fortan für die Gestaltung sämtlicher Fish-Soloalben verantwortlich – bis hin zu dessen Abschieds-Album "Weltschmerz" 2020.

Bekannte Plattencover

Mit diesem Plattencover machten die Beatles die Collage als Coverkunst salonfähig. "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" gehört zu den am besten gestalteten Hüllen aller Zeiten. Auch wenn John Lennon es gerne gehabt hätte: Hitler, Ghandi und Christus sind nicht unter den 69 abgebildeten Promis.

Michael Jacksons "Thriller", ein Album der Rekorde: das am meisten verkaufte Album aller Zeiten, mit acht Grammys ausgezeichnet, in den meisten Ländern dieser Welt bis auf Platz eins der Charts gestiegen ... – die Liste ist lang.

Mit ihrem Album "Sticky Fingers" machten die Rolling Stones einen auf dicke Hose. Kein geringerer als Pop-Art-Künstler Andy Warhol wurde beauftragt, das Cover zu gestalten. Er lieferte einen Schnappschuss unter der Gürtellinie ab – inklusive Reißverschluss zum Öffnen der Jeans, zumindest in der ersten Auflage.

Pink Floyd hat musikalisch alles erreicht und ihre Plattencover sind mit Preisen überhäuft worden. Ein Beispiel für deren Kunst auf der Hülle ist "Meddle". Die ursprüngliche Idee eines Designers, das Hinterteil eines Affen abzulichten, wurde von der Band verworfen. Sie wollte als Bild ein Ohr unter Wasser.

"Thick as a Brick" – das Album von Jethro Tull heißt auf Deutsch übersetzt so viel wie "Dumm wie Bohnenstroh". Vielleicht deshalb die Idee, das Cover als zwölfseitige Zeitung zu gestalten, die den Stil englischer Regionalpostillen persifliert?

"Diamond Dogs" von David Bowie – ein Album, das mit apokalyptischen Themen, George-Orwell-Einflüssen, aber auch seinem Cover verstörte. Auf der Vorderseite ist Ziggy Stardust alias Bowie zu sehen. Klappt man das Album auf, hat der lasziv posierende Bowie das Hinterteil und die Beine eines Hundes ...

Die Band "Ideal" war ein Aushängeschild der Neuen Deutschen Welle. Bereits mit ihrem Debüt-Album machte Ideal klar, dass sie sich nicht an angesagten Trends orientiert, sondern New Wave und Postpunk ihren Stil bestimmen. Das spiegelt sich auch optisch zumindest ansatzweise im Cover wider.

Das Motiv des Marillion-Debütalbums "Script for a Jester's Tear", das einen traurigen Hofnarren mit Geige zeigt, wurde von dem britischen Maler und Grafiker Mark Wilkinson gestaltet. Auch das Cover des Erfolgsalbums "Misplaced Childhood" aus dem Jahr 1985 trägt seine Handschrift. Als Sänger Fish 1988 zum Entsetzen der Fans seinen Austritt aus der Band bekannt gab, nahm er Wilkinson gleich mit. Der Künstler war fortan für die Gestaltung sämtlicher Fish-Soloalben verantwortlich – bis hin zu dessen Abschieds-Album "Weltschmerz" 2020.

Keiner der Songs aus dem zwölften Studioalbum von Queen konnte an die Erfolge der früheren Hits ("Bohemian Rhapsody", "We Will Rock You", "Radio Ga Ga") anknüpfen. Trotzdem sprangen Freddie Mercury & Co. mit "The Miracle" erstmals auf Platz 1 der deutschen Albumcharts. Dazu mag wohl auch das ikonische Plattencover beigetragen haben, auf dem die Gesichter der vier Bandmitglieder auf künstlerische Weise miteinander verschmelzen.

AC/DC hatten es mit ihrem Erfolgsalbum "Highway to Hell" 1979 zunächst nicht leicht: Der namensgebende Song und auch das Cover, das Leadgitarrist Angus Young mit Teufelshörnern zeigt, lösten in den USA eine Debatte über Satanismus aus. Dabei hatte ihr Plattenlabel das Motiv bereits deutlich abgemildert: In der ursprünglichen Version wurden die Bandmitglieder zusätzlich noch von einem lodernden Flammenmeer umgeben. In ihrer Heimat Australien hatte damit offenbar niemand ein Problem – dort wurde das Album mit dem "unzensierten" Cover veröffentlicht.

Stand: 12.08.2025, 00:00 Uhr