Wakeboard-Elite trifft sich in Langenfeld
WDR. 00:41 Min.. Verfügbar bis 09.05.2028.
Spektakulärer Sport : Wakeboard-Elite trifft sich in Langenfeld
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In Langenfeld im Rheinland trifft sich heute die Welt-Elite im Wakeboard. Insgesamt sind 60 Sportler am Start, unter ihnen 18 Frauen. Beim Wakeboard geht es darum, besonders waghalsige Sprünge zu zeigen. Außerdem gibt es Sprungrampen und Hindernisse, die selbst die besten Profis fordern.
Das Feld bei den Langenfeld Open 2026 ist gespickt mit Welt- und Europameistern. Zu den Hochkarätern gehört Trent Stuckey aus dem sonnenverwöhnten Florida. Er ist gleich mehrfacher Weltmeister. Den Wettbewerb in Langenfeld hat er in den vergangenen vier Jahren jeweils für sich entschieden. Auch sein Bruder Gavin ist dabei.
Trent und Gavin Stuckey aus Florida sind in Langenfeld die Favoriten
"Das ist ein extrem anspruchsvoller Parcours, bei dem mehrere Hindernisse ineinander verbaut sind", sagt Trent Stuckey. "Ich würde sogar sagen, es ist der schwierigste auf der ganzen Welt. Er ist auch nicht ganz ungefährlich, besonders wenn man stürzt und auf der Unterkonstruktion landet."
Spektakuläre Manöver in Hochgeschwindigkeit
Beim Wakeboard geht es um ganz bestimmte Figuren, die die Athletinnen und Athleten zeigen: sogenannte "Grabs", bei denen das Board mit der Hand gegriffen wird, oder "Spins", also Drehungen in der Luft.
Für Laien sieht das allerdings so aus: Da wirbeln Körper auf dem Wasser durch die Luft, die auf einem viel zu kleinen Brett stehen und von einem Kabel mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde übers Wasser, über die Rampen und die Hindernisse gezogen werden.
Entspannte Atmosphäre am See in Langenfeld
Mit Klappstuhl oder Decke - wie in jedem Jahr sind die Wiesen rund um den See in Langenfeld wieder dicht besetzt mit Zuschauern. Die Atmosphäre - "chillig". Coole Musik schallt über den See, Sommerfeeling bei 22 Grad Celsius.
Entspannt sind auch die Wakeboarder, obwohl es um hohe Preisgelder geht, insgesamt 15.000 US-Dollar, umgerechnet 13.000 Euro. Bis zum 16. Platz bei den Männern und bis zum achten Platz bei den Frauen zahlen die Veranstalter eine Siegerprämie aus.
"Reich wird man damit nicht", sagt Mitveranstalter Benjamin Süß. "Wir sind halt nicht beim Golf. Aber für diejenigen, die hier antreten, ist Wakeboarding eine Leidenschaft. Die ziehen ihren Gewinn aus der Freude am Sport. Und wer hier abliefert, der verschafft sich in der Szene weltweit Respekt und Anerkennung."
Unsere Quellen:
- Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
- Veranstalter und Teilnehmer des Wettbewerbs
Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 09.05.2026, 12:45 Uhr