BHC verliert Offensiv-Spektakel gegen Flensburg-Handewitt

Stand:

Aufsteiger Bergischer HC wartet in der Handball-Bundesliga auch nach fünf Spielen weiter auf den ersten Punkt. Gegen die SG Flensburg-Handewitt kassierte der BHC am Sonntag eine 33:43-Niederlage. (18:26)

Von Lukas Thiele

Damit steht der Bergischer HC weiter mit null Punkten am Tabellenende. Die Flensburger stehen mit acht Punkten auf Rang drei. Flensburgs Simon Pytlick war mit acht Toren und acht Vorlagen überragender Spieler der Partie. Johannes Golla und Emil Jakobsen steuerten jeweils sieben Treffer zum Auswärtssieg bei. Für den BHC traf Nico Schöttle mit sieben Toren am besten. BHC-Torwart Lukas Diedrich zeigte starke zehn Paraden.

Bei dem in Düsseldorf ausgetragenen Duell gelang den Gästen aus Schleswig-Holstein der bessere Start: Nach fünf Spielminuten führten die Flensburger mit 7:2. Die Gastgeber ließen sich aber nicht abschütteln. Speziell BHC-Rückraumspieler Nico Schöttle verkürzte mit seinen Treffern die Führung der SG Flensburg-Handewitt immer wieder.

BHC fehlerhaft, Flensburg zieht davon

Es entwickelte sich ein wahres Offensiv-Feuerwerk. Nach acht Minuten brachte Schöttle den BHC wieder auf zwei Tore heran (6:8), näher kam der BHC aber nicht mehr. Denn Mitte der ersten Hälfte zogen die Gäste wieder an. In Überzahl setzt sich die SG wieder auf fünf Tore ab. Beim BHC schlichen sich immer mehr technische Fehler ein und so wuchs der Rückstand weiter an. Emil Jakobsen stellte nach 24 Minuten auf sieben Tore Vorsprung für die Norddeutschen (21:14). Wenige Sekunden vor der Pausensirene erhöhte Jakobsen per Siebenmeter noch auf acht Tore Abstand (26:18).

Offensiv stimmte die Leistung des BHC in der ersten Halbzeit, nur defensiv bekamen die Oberbergischen die SG Flensburg-Handewitt nicht in den Griff. Und zu Beginn der zweiten Halbzeit lief dann auch in der Offensive nichts mehr zusammen. Vier Minuten lang blieb der BHC ohne eigenen Treffer. Die Offensive der Gäste lief dagegen auch Hochtouren. Nach 32 Minuten stellte Johannes Golla auf 29:18 aus Flensburger Sicht.

Bergischer HC defensiv ohne Mittel

Das Spiel war damit quasi entschieden. Der BHC wehrte sich zwar und traf vorne wieder konstant, hatte in der Defensive jedoch keine Mittel. Schon zehn Minuten vor dem Ende knackte Flensburg-Handewitt die 40-Tore-Marke (40:29). In den Schlussminuten drückte der BHC den Rückstand in Überzahl zwar noch einmal kurzzeitig in den einstelligen Bereich. In Gefahr geriet der Flensburger Auswärtssieg aber nicht mehr.

Weiter geht es für die Bergischen am kommenden Donnerstag (19 Uhr) mit einem NRW-Duell beim TBV Lemgo Lippe. Die SG Flensburg-Handewitt empfängt am Sonntag (15 Uhr) Frisch Auf Göppingen.

Unsere Quellen:

  • Übertragung des Bundesliga-Spiels Bergischer HC gegen SG Flensburg-Handewitt am 21.09.2025
  • Internetseite der Handball-Bundesliga

Weitere Berichte

1 / 2