Die Ostwestfalen gewannen am Sonntag mit 25:24 (13:12) beim HCE und verbesserten sich mit dem achten Saisonsieg zunächst auf Platz fünf. Bester Werfer beim TBV war Tim Suton mit fünf Treffern, für Erlangen kam Antonio Metzner auf vier. Matchwinner war allerdings Lemgos Torhüter Constantin Möstl, der eine Paradenquote von 32 Prozent hatte und dem TBV am Ende den Sieg sicherte.
Spiel auf Augenhöhe
Die Mannschaften begegneten sich vom Anpfiff an auf Augenhöhe. Die erste Halbzeit war geprägt von viel Arbeit und Kampf, spielerische Glanzpunkte waren selten. Lemgos Bobby Schagen (19. Minute) sorgte mit einem Wurf von Außen erstmals für eine Zwei-Tore-Führung eines Teams (9:7). Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit vergab Erlangens Andri Mar Runarsson (30.) einen Siebenmeter und damit die Chance zum Ausgleich. So ging der TBV mit einem knappen 13:12-Vorsprung in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild, die Abwehr-Reihen dominierten die Partie. Lemgo tat sich mit der HCE-Abwehr zunehmend schwerer, von der 45. bis zur 53. Minute konnten die Ostwestfalen keinen Treffer erzielen.
Entscheidung in der Schlussphase
In einer spannenden Schlussphase brachte Samuel Zehnder (57.) den TBV per Siebenmeter in Front, Marek Nissen (58.) glich für die Gastgeber aus (24:24). Dann vergab Schagen einen Wurf, doch Hendrik Wagner schnappte sich den Abpraller und traf zum 25:24 für Lemgo.
Anschließend lenkte der starke Möstl einen Versuch von Erlangens Metzner noch an den Pfosten, TBV-Trainer Florian Kehrmann nahm eine Auszeit. Ein Treffer für den TBV durch Lukas Hutecek wurde nicht gegeben, Erlangen nahm 22 Sekunden vor Spielende erneut eine Auszeit. Nissen nahm den letzten Wurf der Partie, doch Möstl parierte und wurde von seinen Teamkollegen gefeiert.
Unsere Quellen:
- Spiel zwischen Erlangen und Lemgo beim Streamingdienst DYN
- Internetauftritt der Handball-Bundesliga