Der Lemgoer Tim Suton kommt gegen zwei Leipziger Verteidiger zum Abschluss.

Der Lemgoer Tim Suton kommt gegen zwei Leipziger Verteidiger zum Abschluss.

TBV Lemgo Lippe löst in Leipzig Ticket für Final Four

Stand:

TBV Lemgo Lippe qualifiziert sich mit einem souveränen Sieg in Leipzig für das Final Four im DHB-Pokal.

Gut viereinhalb Jahre nach dem Pokaltriumph in der Saison 2019/20 greift Lemgo erneut nach dem Titel. Zumindest hat sich der TBV am Mittwochabend wieder für das Final Four im DHB-Pokal qualifiziert - mit einem 35:27 (14:11)-Erfolg beim SC DHfK Leipzig im Viertelfinale.

Lemgoer geraten nach gutem Start kurz in Rückstand

Zuletzt hatte es zweimal in Serie nicht für das Finalturnier gereicht und in den beiden Spielzeiten nach dem Pokalcoup gegen Melsungen war im Halbfinale jeweils gegen den THW Kiel und SC Magdeburg Schluss.

TBV Lemgo steht im Final Four des Handball-Pokals

NRW-Sport 17.12.2025 01:03 Min. Verfügbar bis 17.12.2027 WDR Online

In Leipzig, wo die Lemgoer in der Liga am 2. Spieltag bereits mit 34:29 gewonnen hatten, erwischten sie den besseren Start, blieben nach Leve Carstensens Treffer zum 5:3 (9. Minute) aber fast viereinhalb Minuten ohne eigenen Treffer. Plötzlich lag der TBV gegen das Schlusslicht der Bundesliga mit 5:7 in Rückstand.

TBV-Keeper Möstl überzeugt in Hälfte eins mit neun Paraden

Nicht zuletzt dank der insgesamt neun Paraden von Torhüter Constantin Möstl - seine Quote lag damit bei starken 45 Prozent - im ersten Durchgang holte sich das Team von Trainer Florian Kehrmann die Zwei-Tore-Führung in der 20. Minute zurück (10:8) und baute sie bis zur Pause noch um einen weiteren Treffer aus.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste auf dem Gaspedal und erhöhten ihre Führung durch Bobby Schagen auf fünf Treffer (32. Minute). Diese Führung verteidigte der Niederländer mit zwei weiteren Treffern in Serie. Als Niels Gerardus Versteijnen auf 27:21 erhöhte (50.) und der für Möstl eingewechselte Urh Kastelic kurz darauf seine erste Parade feierte, rückte eine erfolgreiche Leipziger Aufholjagd in weite Ferne.

Versteijnen ist mit acht Toren bester Lemgoer Werfer

Joël Willecke (51.) und erneut Versteijnen (52.) bestätigten die Sieben-Tore-Führung, sodass es für den TBV in den verbleibenden acht Minuten nur noch darum ging, die eigenen Angriffe konsequent auszuspielen und den Sieg durch grobe Patzer nicht mehr zu gefährden. Das gelang dem Dritten der Bundesliga mit acht Toren Vorsprung überzeugend. Beste Werfer der Lemgoer waren Versteijnen (8 Treffer) und Schagen (6).

Wer neben den Lemgoern ins Final Four in Köln (18./19. April 2026) einzieht, entscheidet sich am Donnerstag. Mit im Rennen ist auch noch der Bergische HC, der am Abend um 19 Uhr die MT Melsungen empfängt.

Unsere Quellen:

Sendung: WDR.de, "TBV Lemgo steht im Final Four des Handball-Pokals", 17.12.2025, 20:57 Uhr

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