Zweites Kellerduell im ersten Heimspiel für Münsters Trainer Alois Schwartz

Zweites Kellerduell im ersten Heimspiel für Münsters Trainer Alois Schwartz

Preußen Münster im Kellerduell gegen Fürth unter Druck

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Nach dem torlosen Remis in Kiel benötigt das Schlusslicht aus Münster in der 2. Fußball-Bundesliga dringend einen Sieg. Auf das Heimspiel gegen Fürth folgt ein Restprogramm, das es in sich hat.

Preußen Münster hat in den den elf Zweitliga-Partien dieses Jahres sieben Punkte eingefahren - im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig. Das torlose Remis gegen den Tabellen-16. Holstein Kiel am vergangenen Spieltag war eines der vier Unentschieden der Preußen, und wer da dachte, dass es tabellarisch kaum brisanter werden könne, der wird am Samstag eines Besseren belehrt. Dann trifft Schlusslicht Münster vor eigenem Publikum auf den Tabellenvorletzten Greuther Fürth.

Nach Fürth warten viele Topgegner auf Münster

Man ist geneigt zu sagen, dass mehr Abstiegskampf kaum geht. Solche Aussagen sind in einer Liga, in der die Hälfte der Mannschaften akut vom Abstieg bedroht ist, allerdings mit Vorsicht zu genießen. Den VfL Bochum trennen als Zehnten gerade einmal vier Zähler vom Relegationsplatz, und Münster nur sechs Punkte von Bochum. Viel entscheidender ist für die Preußen indes der Blick aufs Restprogramm. Der macht schnell klar, dass ein Heimsieg gegen Fürth Pflicht ist.

Abstiegskampf pur bei Münster gegen Fürth

NRW-Sport 10.04.2026 01:19 Min. Verfügbar bis 09.04.2028 WDR Online

An den letzten fünf Spieltagen müssen die Münsteraner gegen ein Quartett aus den aktuellen Top 5 der Liga ran. Auswärts bei Schalke 04, Hannover 96 und SV Elversberg sowie zu Hause gegen SV Darmstadt. Folglich ist das Heimspiel gegen Fürth genau wie das Heimspiel gegen die ebenfalls vom Abstieg bedrohte Arminia aus Bielefeld (31. Spieltag) von besonderer Bedeutung.

Die letzten sechs Spiele sind alles Endspiele. Die haben alle ihre Bedeutung. Münsters Trainer Alois Schwartz

Diese Einschätzung teilt Alois Schwartz, der in der Länderspielpause die Nachfolge des nach dem Dresden-Debakel (0:6) entlassenen Alexander Ende angetreten hatte, allerdings nicht. Er betrachtete das Heimspiel gegen Fürth als eins von sechs Endspielen: "Wenn es am Samstag nicht klappt, haben wir noch nichts verloren. Und genauso haben wir auch noch nichts gewonnen, wenn es positiv ausgeht", sagte der Trainer am Freitag.

Fürth nach Siegen über Topteams schwer einzuschätzen

Mit der Leistung in Kiel war Schwartz nicht unzufrieden: "Nach vielen Gegentoren haben wir sehr, sehr diszipliniert gespielt." Angesichts der nach den elf Gegentoren in den drei Ligaspielen zuvor stabilisierten Defensive ärgerte sich der Trainer lediglich über nicht genutzte Konterchancen. Die Partie sei aber "abgehakt und nachbetrachtet". Jetzt liege der "volle Fokus auf Fürth".

Fürth betrachtet Schwartz als schwer einzuschätzenden Gegner. Die letzten beiden Spiele hat der Vorletzte verloren, aber aus den dreien zuvor sieben Punkte gegen Schalke, Hannover und Elversberg geholt: "Das ist ein bisschen unberechenbar, aber man sieht, was die Mannschaft dann auch kann." Nun hofft Schwartz bei seinem ersten Heimspiel als Preußen-Coach darauf, dass er und seine Mannschaft von den Fans "richtig gut unterstützt werden" - letztlich mit dem Ziel und in der Hoffnung, dass sie "am letzten Tag über den Strich stehen".

Unsere Quellen:

Sendung: WDR.de, "Abstiegskampf pur bei Münster gegen Fürth", 10.04.2026 16:49 Uhr

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