Marc Lorenz

Staatsanwaltschaft Münster ermittelt gegen Ex-Preußen-Fußballer Lorenz

Stand:

Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt jetzt gegen Ex-Preußen-Fußballer Marc Lorenz. Es gebe einen Anfangsverdacht, heißt es.

Marc Lorenz war lange Zeit die Identifikationsfigur beim Fußball-Zweitliga-Club Preußen Münster. Ein entscheidender Spieler beim Aufstieg in die Zweite Liga. Gleichzeitig hat er sich immer wieder an Spendenaktionen beteiligt. Dabei soll er Gelder nicht rechtzeitig weitergeleitet haben. Das jedenfalls ist der Vorwurf seines Vereins. Und prompt folgte Mitte August der Rausschmiss.

Marc Lorenz räumt öffentlich ein, Spendengelder zu spät abgerechnet zu haben. Das könne er sich nur krankheitsbedingt erklären. Seit Wochen befinde er sich in therapeutischer Behandlung.

Lorenz klagt gegen den Rausschmiss

Gegen den Rausschmiss klagt der 37-Jährige jetzt beim Arbeitsgericht in Münster. In vier Wochen treffen sich Verein und Lorenz dort wieder, und zwar zu einem Gütetermin. Es kann aber auch sein, dass sich die beiden Parteien schon vorher einigen. Bei Preußen Münster wird der ehemalige Kapitän Marc Lorenz vermutlich aber nicht wieder auflaufen.

Ex-Fußball-Kapitän Marc Lorenz kickt nach Rausschmiss in Gievenbeck

WDR Studios NRW 10.09.2025 00:44 Min. Verfügbar bis 10.09.2027 WDR Online

Karriere geht vorerst in Gievenbeck weiter

Aber so ganz will Lorenz seine Karriere offenbar noch nicht an den Nagel hängen. Deshalb hält er sich seit Dienstag in Münster beim 1.FC Gievenbeck fit. Dort hat er unter anderem in seiner Jugend gespielt. In Münster-Gievenbeck nimmt er am Trainingsbetrieb der Oberligamannschaft teil. Marc Lorenz sei einfach auf die Gievenbecker zugegangen.

"Für den Verein und auch für die Mannschaft war schnell klar, dass wir in der aktuellen Situation einem verdienten Münsteraner Spieler und ehemaligen Gievenbecker helfen wollen", sagt Jens Truckenbrod vom FC Gievenbeck. Er hofft, dass Lorenz dem jungen Team mit seiner Erfahrung im Training helfen wird und die Trainingsqualität weiter anheben kann.

Unsere Quellen:

  • Staatsanwaltschaft Münster
  • Pressemitteilung vom 1.FC Gievenbeck

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