Aachen setzte sich am Mittwochabend im Heimspiel gegen die seit nun sieben Spielen sieglosen Schnüdel knapp mit 1:0 (1:0) durch und bauten den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf elf Punkte aus. Schweinfurt bleibt mit nur elf Zählern abgeschlagen am Tabellenende.
Lars Gindorf (13.) erielte bereits in der ersten Viertelstunde das einzige Tor des Tages und seinen 18. Saisontreffer.
Gindorf trifft für überlegene Aachener
Bei der Alemannia musste wieder Co-Trainer Ilyas Trenz für den wegen seiner Roten Karte gegen Mannheim gesperrten Mersad Selimbegovic einspringen und an der Seitenlinie stehen. In der Aachener Startelf gab es vier Änderungen im Vergleich zum Wochenende: Lamar Yarbrough, Jonas Oehmichen, Faton Ademi und Omar Sillah begannen anstelle von Gianluca Gaudino, Mehdi Loune (beide gesperrt), Marius Wegmann und Danilo Wiebe.
Mika Schroers hatte nach feinem Zuspiel von Oehmichen die erste gute Chance der Hausherren, verfehlte aber das Tor (4.). Sillah scheiterte wenige Minuten später am Schweinfurter Schlussmann Toni Stahl (9.). Besser machte es Torjäger Gindorf in der 13. Minute, als er nach eigenem Ballgewinn im Zusammenspiel mit Pierre Nadjombe den Aachener Führungstreffer erzielte.
Die Alemannia blieb dominant und kam immer wieder zu guten Abschlüssen. Sillah prüfte Stahl, der stark reagierte (19.). Schroers hätte in der 28. Minute auf 2:0 erhöhen müssen, als er alleine auf das Schweinfurter Tor zulief, das Eins-gegen-eins mit Stahl aber verlor. Bis zur Pause kontrollierte Aachen das Geschehen, ohne dabei erneut torgefährlich zu werden.
Aachen lässt nach, Schweinfurt nutzt das nicht
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs passierte zunächst nicht viel vor beiden Toren. Erst in der 57. Minute hatte Schroers das zweite Tor auf dem Fuß, aber Stahl und Thomas Meißner konnten den Gegentreffer aus Schweinfurter Sicht noch verhindern.
Die Schnüdel nutzten die Passivität der Aachener und suchten selbst den Weg nach vorne. Der eingewechselte Dustin Forkel (68./73.) und Luka Trslic (73.) hatten gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Oehmichen noch entscheidend abgefälscht (78.).
Fast hätte der ansonsten fehlerfreie Stahl der Alemannia mit einem missglückten Herauslaufen das 2:0 ermöglicht, aber Nutznießer Schroers konnte den Ball nicht im Tor unterbringen (86.). Der eingewechselte Niklas Castelle hatte in der Nachspielzeit noch eine gute Chance, schoss aber in die Arme von Stahl (90.+3). Am Ende blieb es beim knappen Heimerfolg der Aachener.
Alemannia reist ins Erzgebirge
Für die Aachener geht es am nächsten Spieltag ins Erzgebirge. Anpfiff der Partie am Samstag in Aue ist um 14 Uhr.
Unsere Quellen:
- Drittliga-Partie des 27. Spieltages zwischen Alemannia Aachen und 1. FC Schweinfurt 05
Sendung: WDR.de, "Aachen siegt knapp gegen Schweinfurt", 04.03.2026, 21.23 Uhr