Was allein mit Blick auf die nackten Zahlen so wirkt, als würde den Iserlohnern nach verpasster Playoff-Qualifikation und mit dem sicheren Klassenerhalt auf der Zielgeraden der Saison die Puste ausgehen, sieht schon etwas anders aus, wenn man weiß, dass sich die Roosters die letzten beiden Tore gegen Bremerhaven fingen, als sie ohne Torhüzer alles auf eine Karte gesetzt hatten.
Zwei Treffer ins leere Tor besiegeln Iserlohner Niederlage
Zweimal beorderte Trainer Stefan Nyman seinen Torhüter Andreas Jenike in der Schlussphase aus dem Kasten, und beide Mal bestraften die Gäste das eiskalt. Ludwig Byström (58. Minute) und Nicholas Jensen (59.) pulverisierten vor knapp 5.000 Zuschauern die letzte kleine Hoffnung auf einen furiosen Iserlohner Endspurt.
In den ersten beiden Dritteln waren die Bremerhavener, die noch um ein direktes Playoff-Ticket kämpfen, durch ein Powerplaytor von Connor Jeffrey Smith (16.) und Phillip Bruggisser (36.) mit 2:0 in Führung gegangen. Nachdem Alexander Friesen (55.) mit einem weiteren Tor in Überzahl auf 3:0 erhöht hatte, setzte Nyman im Endspurt alles auf eine Karte - ohne Erfolg.
Die Iserlohner lassen die Saison am kommenden Wochenende mit einem Auswärts- und einem weiteren Heimspiel ausklingen. Am Freitag laufen die Roosters zunächst bei den Schwenninger Wild Wings auf, ehe sie sich am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt vor heimischem Publikum verabschieden.
Unsere Quellen:
- DEL-Spiel Iserlohn Roosters - Pinguins Bremerhaven
- Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Sendung: WDR.de, "Iserlohn Roosters unterliegen Bremerhaven deutlich", 08.003.2026, 18:23 Uhr