Lebensraummosaik: Lila Blüten, Wacholderbüsche, sanfte Dünen

Die Wanderung durch die Heide ist nicht nur ein Genuss für das Auge, sondern auch eine Überlebensinsel für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Besonders schön ist es zurzeit, wenn das Heidekraut zusammen mit goldgelben Ginsterbüschen blüht.

Westruper Heide: Zwei Frauen frühstücken auf dem Waldweg an einem Rastplatz in der Sonne

Silvia und Elke kennen sich seit fünfzig Jahren und treffen sich regelmäßig zum Frühstücken auf der großen Bank am Rande der Westruper Heide.

Zauberhafte Lichtspiele sind besonders sehr früh morgens und kurz vor Sonnenuntergang zu sehen, zur "Goldenen Stunde".

Durch das etwa 100 Hektar große Gebiet führen mehrere Wanderwege, die von zwei bis zu zehn Kilometer lang sind.

Silvia und Elke kennen sich seit fünfzig Jahren und treffen sich regelmäßig zum Frühstücken auf der großen Bank am Rande der Westruper Heide.

Neben der Besenheide prägen Wacholderbüsche, Kiefern und Sandflächen die Landschaft. Ein ökologisches Paradies für Insekten, teils seltene Tierarten wie Kreuzkröten, Heidelerchen, Sandlaufkäfer und verschiedene Schmetterlingsarten.

Carola de Marco vom Naturschutzbund (Nabu) ist Kräuter- und Waldpädagogin. Sie zeigt Besuchern, wo man genau hinschauen muss, um die seltenen Pflanzen wie Ginster, Flechten und Moose zu erkennen. Und mit etwas Glück zeigen sich auch scheue Bewohner wie Heidelerche, Schwarzkehlchen oder sogar die seltene Schlingnatter.

Das Heidekraut in seiner ganzen Pracht bietet zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten eine Heimat.

Breite und schmale Sandwege führen die Wanderer durch die prächtige Landschaft, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat.

Bis zu dreißig Bänke stehen in der Westruper Heide: einfach hinsetzen und genießen.

Wichtig: Damit in dem Schutzraum die Tiere möglichst wenig gestört werden, sollten sich Wanderer und Spaziergänger an Regeln halten: Nicht die Wege verlassen, die Heide respektieren und Hunde anleinen.

Stand: 26.08.2025, 12:39 Uhr