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Über den "Weg der Riesen" auf den Bochumer Tippelsberg

Von Ulrike Modrow

Es war einmal ein Riese namens Tippulus, den es beim Wandern im Schuh drückte. Als er denselben auszog, kamen Unmengen von Steinen und Geröll zutage – so viel, dass daraus ein Berg entstand, der seitdem nach dem Riesen benannt ist. Das ist nur eine der zahlreichen Sagen zur Entstehungsgeschichte des Tippelsberges.

Über den "Weg der Riesen" auf den Bochumer Tippelsberg

Dirk Sondermann, Autor und Sagenforscher aus dem Ruhrgebiet (www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de), kennt eine Menge Geschichten, die sich um die Entstehung des Tippelsberges ranken. Bei dieser Führung mit den Naturfreunden Bochum-Linden wird angeregt über die Märchen- und Fabelwesen diskutiert, denn viele kennen eigene oder abgewandelte Varianten der Sagen.

Bei einer Wanderung auf den Tippelsberg begibt man sich im Wortsinn auf eine märchenhafte Spuren-Suche – vom Fuße des Berges bis zum Gipfel finden sich am Wegesrand immer wieder die Fußabdrücke des Riesen.

Der Tippelsberg ist eine ehemalige Bauschuttdeponie, die sich inzwischen zu einer Naturoase mitten im Herzen des Reviers gewandelt hat. Mehrere Wege führen auf den Gipfel, von dem ein Panoramablick über das gesamte Ruhrgebiet möglich ist. Einer der Pfade hinauf ist der "Weg der Riesen".

Dirk Sondermann, Autor und Sagenforscher aus dem Ruhrgebiet (www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de), kennt eine Menge Geschichten, die sich um die Entstehung des Tippelsberges ranken. Bei dieser Führung mit den Naturfreunden Bochum-Linden wird angeregt über die Märchen- und Fabelwesen diskutiert, denn viele kennen eigene oder abgewandelte Varianten der Sagen.

Welche Schuhgröße der Riese Tippulus wohl hatte?! Da er ganz offensichtlich aber barfuß unterwegs war, hat er seine drückenden Schuhe wohl weggeworfen …

Wer Märchen mag, mag sicher auch die vielen Spielgeräte am Wegesrand – wie diese zwei Ruf-Säulen zum "schnurlosen Telefonieren".

Das Bergplateau ist erreicht. Hier findet sich ein liegendes Gipfelkreuz, das die vier Himmelsrichtungen anzeigt und gleichzeitig als Sitzbank zum Verschnaufen dient.

Der Fußabdruck im Hintergrund beweist: Auch der Riese war auf dem Berggipfel! Von hier bietet sich eine tolle Aussicht auf weite Teile des Ruhrgebietes. Acht Stahlsäulen mit Gucklöchern fokussieren den Blick auf Sehenswürdigkeiten, wie die Bochumer Jahrhunderthalle oder das Bergbaumuseum, die Fußballstadien von Bochum und Dortmund oder in der Ferne die Halde Hoheward mit dem markanten Horizontobservatorium.

Stand: 23.12.2025, 10:00 Uhr