Durch den verwunschenen Grenzwald: Unterwegs auf dem Premium-Wanderweg "Galgenvenn" in Kaldenkirchen am Niederrhein

Die Lichtstimmung, die sandigen Pfade und die seltenen Heidemoore machen diese Wanderung zu einem besonderen Erlebnis.

Die Sonne scheint durch die Baumkronen in einem Wald. Es sind viele verschiedene Bäume und Pflanzen zu sehen.

Wer mit aufmerksamen Sinnen diesen Weg geht, kann die Schönheit der Natur in vielen Momenten sehen und spüren. Besonders der Herbst betört mit seinen zahlreichen Düften.

Die Lichtstimmung auf diesem elf Kilometer langen Weg ist besonders. Hohe Waldkiefern säumen den Weg und verbreiten einen wunderschönen Duft. Der Weg führt fast ausschließlich über Naturpfade mit sandigem Boden.

Naturinteressierte Wanderer können hier besondere Ökosysteme bewundern: Von einem Steg aus hat man die Möglichkeit, in ein Heidemoor zu blicken. Früher wurde hier Ton und Kies abgebaut. Heute steht das Gebiet unter Schutz.

Aus dem Mischwald kommend weitet sich hier der Blick: Wir schauen in eine Heidelandschaft, die seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet. Wer Glück hat, kann einen Schwarzstorch beobachten. Dieser Vogel braucht Feuchtwiesen, die es vielerorts nicht mehr gibt.

Teil der Waldgemeinschaft sind auch diese Mammutbäume. Sie stammen aus Kalifornien, wo sie dank des warmen Klimas über hundert Meter hoch werden. In unserer Region schaffen sie um die dreißig Meter Höhe. Die Borke dieser Baumriesen fühlt sich wunderbar weich an. Bitte keine Borke entnehmen!

Es wundert nicht, dass dieser Grenzwald zwischen Deutschland und den Niederlanden als verwunschen bezeichnet wird. Taucht die Sonne ihre Strahlen in diesen Wald, entsteht ein faszinierendes Licht. Das bunte Herbstlaub ist zudem herrlich anzusehen.

Wer mit aufmerksamen Sinnen diesen Weg geht, kann die Schönheit der Natur in vielen Momenten sehen und spüren. Besonders der Herbst betört mit seinen zahlreichen Düften.

Das Wort "Galgenvenn" weist auf das Mittelalter hin. Zu dieser Zeit wurden Menschen außerhalb der Ortschaften gerichtet. Auch in diesem Wald. Doch diese dunklen Zeiten sind lange vorbei und heute kann man als Wanderer den besonderen Zauber des Grenzwaldes genießen.

Stand: 17.10.2025, 11:30 Uhr