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Viel Himmel und Möwengeschrei: Am Datteln-Hamm-Kanal in Lünen

Wer sich auf die vordergründige Eintönigkeit einlässt, kann positiv überrascht werden. Das ruhig fließende Wasser und die zahlreichen Wasservögel sorgen für Entspannung mitten im Ballungsgebiet.

Blick auf den Datteln-Hamm-Kanal. Am Rand liegt Schnee, auf dem Wasser befindet sich ein Schwarm Blässhühner.

Der Kanal ist Anlaufstelle für Wasservögel: Blässhühner genießen ihr morgendliches Bad, Kormorane jagen hier und Möwen fliegen rufend über das Wasser.

Der Datteln-Hamm-Kanal gehört zum Leben vieler Menschen dazu: Hier kann man spazieren gehen, Rad fahren, mit dem E-Scooter sausen, Gassi gehen mit dem Hund oder eine Joggingrunde drehen. Insgesamt ist diese Wasserstraße 47 Kilometer lang. Der Kanal zweigt in Datteln vom Dortmund-Ems-Kanal ab und endet am Kraftwerk Westfalen in Hamm.

Der Kanal ist Anlaufstelle für Wasservögel: Blässhühner genießen ihr morgendliches Bad, Kormorane jagen hier und Möwen fliegen rufend über das Wasser.

Ein Kormoran im Landeanflug. Heute ist der Kanal mit Spundwänden eingefasst. Früher ragte eine natürliche Böschung mit Bäumen bis ins Wasser. Der Umbau des Uferbereichs habe damit zu tun, dass die Schiffe heute mehr Tiefgang hätten, erklärt uns ein Anwohner.

Die Verkehrsschilder der Binnenschiffer erzählen von einer anderen Welt. Ein bisschen Wegträumen kann man sich während eines Kanalspaziergangs natürlich auch.

Alle paar hundert Meter ermöglichen Brücken das Kreuzen des Kanals, um wieder zurück zum Ausgangspunkt zu kommen.

Ein Übergang in den Stadtteil Lünen-Horstmar, der am Datteln-Hamm-Kanal liegt. Jogger schätzen im Winter das Laufen am Kanal, weil der Weg geräumt und gestreut ist.

Typisch Ruhrgebiet: Am Kanal liegt eine Kleingartenkolonie. Der Kanal selber strahlt inmitten des Ballungsgebiets und trotz des hörbaren Verkehrs rund um Lünen eine Art von Ruhe aus.

Stand: 06.02.2026, 13:15 Uhr