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Rund um die weltgrößte Grubenlampe – Halde Rheinpreußen in Moers

Die imposante Landmarke thront seit 2007 auf dem Haldengipfel. Entworfen wurde sie vom Künstler Otto Piene als lebendiges Denkmal für die Bergmannstradition.

In Serpentinen geht es dann bergan, bis das Haldenplateau mit dem gigantischen Lampenzylinder in Sicht ist.

In Serpentinen geht es dann bergan, bis das Haldenplateau mit dem gigantischen Lampenzylinder in Sicht ist.

Halde und Geleucht sind Teil der Route der Industriekultur und gemeinsam stolze 122,60 Meter hoch - damit bilden sie das weltweit größte Montankunstwerk!

Eine nächtliche Haldenwanderung ist besonders stimmungsvoll, man sollte allerdings keinesfalls Taschenlampen vergessen. Gästeführer Karl Brand rüstet seine Tourteilnehmer mit Grubenlampen aus, die ein bisschen aussehen wie das Geleucht auf dem Gipfel im Miniaturformat. Für die Bergleute waren die Grubenlampen seinerzeit Lichtquelle und Warnsignal zugleich: Vergrößerte sich die Flamme, war das ein Hinweis auf gefährliche brennbare Gase. Erlosch das Licht, wurde Sauerstoff knapp. Fehlte am Schichtende eine Lampe, war noch ein Bergmann unter Tage und vielleicht in Schwierigkeiten.

Zu Füßen der Halde liegt der "Waldsee", Relikt eines Kiestagebaus, heute Naturidyll – ein Rundweg führt um ihn herum, bevor es an den Gipfelsturm geht.

Immer wieder bieten sich beeindruckende Ausblicke über den See hoch zum Geleucht auf dem Haldengipfel.

In Serpentinen geht es dann bergan, bis das Haldenplateau mit dem gigantischen Lampenzylinder in Sicht ist.

Eine Grubenlampe XXL aus Stahl und Beton, 30 Meter hoch – die den ganzen Gipfel glühen lässt durch ihr intensiv rotes Leuchten, das Assoziationen schafft zu Energie, Glut und flüssigem Stahl. Künstler Otto Piene wollte damit Kohle und Stahl ein Denkmal setzen.

Und der Clou – die Grubenlampe ist auch noch ein begehbarer Lichtturm mit einer Aussichtsplattform in zehn Metern Höhe! Von dort bietet sich ein unvergleichbarer Rundumblick – über den nachtschwarzen Wald sieht man weit über Niederrhein und Ruhrgebiet; Hinweisschilder und Entfernungsangaben helfen bei der Orientierung.

Stand: 20.02.2026, 08:46 Uhr