Worum geht es?
19 deutsche und auch internationale Autor:innen hat Matthias Jügler eingeladen, sich mit einer Geschichte an dieser Anthologie zum Klimawandel zu beteiligen. Darunter sind viele große Namen, so gibt es hier u.a. Beiträge von T.C. Boyle, Caroline Wahl, John Burnside und auch Alex Capus zu lesen.
In den einzelnen Geschichten fragen sich die Autor:innen, wie mittlerweile verschwundene Tiere und Planzen einmal lebten, was uns heute noch mit ihnen verbindet und was ihnen zum Verhängnis wurde.
Die Geschichten werden durch farbige Illustrationen von Barbara Dziadosz begleitet, die den verschwundenen Arten ein Gesicht geben und ihnen damit die Anonymität nehmen.
Matthias Jügler wurde 1984 in Halle/Saale geboren. Er studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er lebt in Leipzig, wo er auch als Herausgeber und freier Lektor arbeitet.
Was sagt Buchkritiker Denis Scheck?
Dieses Buch ist nicht nur wunderbar zu lesen - es ist durch die Illustrationen von Barbara Dziadosz auch eine echte Schönheit geworden, die man sich als Kostbarkeit in sein Bücherregal stellen möchte.
Da es sich bei diesem Buch um eine Sammlung an Kurzgeschichten handelt, muss man es nicht zwingend am Stück lesen, sondern es ist dadurch gut portionierbar.
Die Autor:innen wählen einen so unterschiedlichen Zugang zum Klimawandel, dass man als Leser:in des Themas nicht überdrüssig wird, sondern fasziniert von Tieren liest, von denen man bislang nichts gehört hat und wahrscheinlich auch nie wieder etwas hören wird.
Für wen ist das Buch?
Für alle, die sich für den Klimawandel interessieren oder es tun sollten.
Das Buch auf einem Blick:
Matthias Jügler (Hrsg.)
Wir dachten, wir könnten fliegen
Illustration: Barbara Dziadosz
256 Seiten
Verlag: Penguin
ISBN: 978-3-328-60453-2
Preis: 32 Euro
Sendung: WDR 2 Die Sonntagsshow, 01.02.2026, ab 9:05 Uhr