"Die Hand auf etwas geben" oder "in die Hände spucken": Es gibt viele Redewendungen und Dinge, die mit unseren Händen zu tun haben.
Wir geben uns die Hand, wenn wir "Hallo" sagen. Man gibt sich die Hand, um einen Vertrag zu besiegeln. Um jemandem zu gratulieren. Ursprünglich war der Handschlag ein Zeichen für Frieden – man konnte so ja sehen, dass jemand keine Waffe in der Hand hat.
Die Maus hat gelesen, dass Arbeiter sich früher vor der Arbeit in die Hände gespuckt haben sollen, damit sie die Holzstiele der Werkzeuge besser anpacken konnten.
Es gibt auch ein Lied, in dem gesungen wird "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt". Das soll heißen: Wir strengen uns jetzt richtig an.
Und es gibt auch den Blutschwur – sieht man schon mal in Filmen. Bei Harry Potter zum Beispiel: Man ritzt sich ein wenig die Haut an und reicht sich dann die Hand, um sich etwas zu versprechen.
Möglicherweise ist der Spucke-Schwur die Light-Version. Wissenschaftlich ist das nicht eindeutig geklärt. Aber vielleicht wollte man einfach zeigen: "Das ist jetzt wirklich Ernst". Nicht einfach nur ein Handschlag, sondern die Botschaft: "Du kannst dich auf mich verlassen!".
Im Englischen heißt das übrigens: "spit shake". Und es gibt auch noch das "pinky promise" – den Kleiner-Finger-Schwur.
Warum schüttelt man sich die Hände?
Wissen macht Ah!. 30.12.2024. 03:24 Min.. Verfügbar bis 02.10.2029. WDR.
Habt ihr auch eine Frage an die Maus?
Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
*Pflichtfelder
Sendung: WDR 2 Das Morgenmagazin, 5.06.2026, ab 5:05 Uhr