Das Wort "Monat" klingt ein wenig wie "Mond". Und tatsächlich ist das Wort "Monat" von "Mond" abgeleitet.
Warum? Dafür ist die Maus rund 4.000 Jahre in die Geschichte zurückgereist:
Damals entwickelten die Babylonier einen Kalender entwickelt mit zwölf Monaten. Nach ihren Berechnungen hat der Mond nämlich ungefähr 30 Tage gebraucht, um die Erde zu umrunden. Heute wissen wir übrigens: Es sind etwa 27,3 Tage.
Und die Babylonier haben damals schon gewusst: Die Erde benötigt ungefähr 365 Tage, um die Sonne zu umkreisen.
So wurde ein Jahr in zwölf Mondphasen - Monate - unterteilt. Aber weil die Berechnungen damals nicht so genau waren, mussten die Babylonier ein wenig tricksen: Sie haben immer wieder mal einen 13. Monat eingefügt, um ihren Kalender wieder an die Jahreszeiten anzupassen.
Im Laufe der Geschichte gab es deswegen viele verschiedene Kalender: Bei den Römern bestand das Jahr zum Beispiel eine Zeit lang aus nur zehn Monaten und wurde dann wieder zwölf verlängert.
Die Antwort lautet also:
Das Wort "Monat" ist abgeleitet von "Mond" und meint die Zeit, die der Mond braucht, um die Erde einmal zu umkreisen - zumindest in etwa. Und zwölf dieser Mondphasen braucht es für die Erde, um einmal die Sonne zu umkreisen - grob gerechnet. Dieses System ist rund 4.000 Jahre alt und stammt aus der Zeit der Babylonier, dementsprechend waren die Berechnungen der Umlaufzeiten noch nicht genau.
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