Das Hungergefühl entsteht in unserem Gehirn, hat die Maus herausgefunden. Dort gibt es im Hypothalamus eine Steuerzentrale für Hunger und satt sein.
Hier werden alle Signale, die aus dem Körper kommen, verarbeitet. Hunger entsteht nämlich nicht nur im Magen, sondern im ganzen Körper.
Es gibt zum Beispiel ein sogenanntes "Hungerhormon". Besonders morgens, aber auch wenn wir zu wenig geschlafen haben, gibt es davon besonders viel in unserem Körper. Auch wenn der Magen leer ist, wird das ausgeschüttet. Wir bekommen Hunger.
Zudem checkt der Körper immer, ob genug Nährstoffe im Körper vorhanden sind, damit unsere Organe richtig funktionieren - etwa über den Blutzuckerspiegel. Ist der niedrig, gibt es ein Alarm-Signal. In unserem Darm gibt es ganz viele Bakterien: Auch sie produzieren Botenstoffe, die Hunger auslösen können.
Und wenn wir etwas Leckeres sehen oder riechen, dann macht das auch etwas mit unserem Gehirn. Wir bekommen dann Lust, etwas zu essen, auch wenn wir eigentlich satt sind.
Wenn wir essen, dann ändert sich etwas im Körper. Es wird ein Satthormon ausgeschüttet. Der Magen füllt sich, der Blutzuckerspiegel steigt. Unser Gehirn bekommt die Information: Es gab etwas zu essen, du musst nicht mehr hungrig sein.
Habt ihr auch eine Frage an die Maus?
Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
*Pflichtfelder
Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 13.05.2026, 07.40 Uhr