Die Maus hat herausgefunden, dass bei vielen Männern der Ringfinger länger ist als der Zeigefinger, bei den meisten Frauen ist das nicht so.
Dass unsere Finger unterschiedlich lang sind, ist praktisch, wenn wir etwas greifen wollen oder einen Ball werfen. Wenn wir Klimmzüge machen, dann ist der Finger am stärksten belastet, der am längsten ist: der Mittelfinger. Dann kommen Ringfinger und Zeigefinger.
Was hat es nun mit dem Ringfinger auf sich? Die Maus hat gelesen, dass früher Menschen geglaubt haben, dass eine Ader vom Ringfinger direkt zum Herzen führe. Deswegen sollen schon die alten Ägypter und Römer dort einen Ring getragen haben.
In manchen Kulturen gilt der Ringfinger auch als Zauberfinger. Er soll also etwas Besonderes sein.
Der Ringfinger wurde früher auch Arztfinger genannt. Ärzte haben früher mit ihrem längsten Finger, den Mittelfinger, untersucht und Salben aufgetragen. Der war aber schon lange als Stinkefinger bekannt und da sollen Ärzte im Mittelalter gesagt haben, nehmen wir lieben den anderen langen Finger - also den Ringfinger - dafür.
Die Antwort lautet also:
Im Altertum und in der Antike gab es den Glauben, dass eine Ader, die als "Vena amoris" bezeichnet wurde, vom Ringfinger direkt zum Herzen und damit zur Liebe führe. Dies gilt als Grund dafür, dass in vielen Ländern Verlobungs- oder Eheringe an diesem Finger getragen werden.
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