Schauen wir uns an, woraus Nudeln gemacht werden: vor allem aus Mehl und Wasser. Das Mehl enthält Stärke und Eiweiße.
Wenn man den Nudelteig knetet, verbinden sich Eiweiß, Stärke und das Wasser. Die Eiweiße sehen dabei aus wie miteinander verzwirbelte Fäden. Beim Kneten des Teiges entfalten sie sich und bilden eine Art Gerüst für die Stärkekörnchen. Dann wird die klebrige Masse getrocknet. Das Wasser ist raus aus dem Nudelteig, Stärke und Eiweiß rücken noch näher zusammen und die Nudeln werden hart. Das ist praktisch, um sie zu lagern.
Beim Kochen machen wir das Ganze rückgängig. Die Stärke in den Nudeln nimmt das heiße Wasser auf, quillt auf wie ein Schwamm und "sprengt" einen Teil des Eiweißgerüsts. Dadurch werden die Nudeln weich und auch größer und dicker als im trockenen Zustand. Und wenn man Nudeln zu lange kocht, nehmen sie zu viel Wasser auf und werden matschig.
Die Maus hat auch herausgefunden, warum es Nudeln "al dente" gibt - das heißt "bissfest". Die Geschichte geht so: Angeblich wollten vor vielen, vielen Jahren italienische Straßenhändler ihre Nudeln schneller verkaufen. Deswegen haben sie sie nicht mehr so lange gekocht, bis sie ganz weich waren. "Al dente" führt übrigens auch dazu, dass man mehr kaut und somit schneller satt ist.
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Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 20.05.2026, 07.40 Uhr