Euro-Münzen haben mal einen glatten Rand, sind mal geriffelt und haben ganz unterschiedliche Muster.
Die Bundesbank hat der Maus die Gründe erklärt: Bevor die ersten Euro-Münzen verteilt wurden, hat man sich viele Gedanken über deren Aussehen und Zusammensetzung gemacht.
Menschen, die nicht gut sehen können, sollen die Münzen trotzdem gut unterscheiden können - deswegen unterschiedliche Größen und unterschiedliche Ränder. Experten nennen diese Muster am Rand der Münze übrigens Rändelung.
Und auch Automaten können damit die Münzen besser erkennen. Die Münzen lassen sich durch die Rändelung auch besser stapeln. Außerdem sollen die Ränder das Fälschen erschweren: Auffällige Ränder sind komplizierter herzustellen.
Auch früher hat man das schon so gemacht. Münzen bestanden in früheren Zeiten oft aus richtig teuren Materialien, Silber zum Beispiel. Und da haben Leute gerne mal den Rand abgekratzt, um wertvolles Metall zu sammeln. Wenn der Rand nur einfach glatt ist, fällt es nicht so auf, wenn etwas feht.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 12.06.2026, 07.40 Uhr