Es ist heiß in NRW und die Hitzewelle wird auch in den kommenden Tagen anhalten. Noch bis Ende der Woche sollen die Temperaturen im Westen täglich auf über 30 Grad steigen. Das ist nicht nur für hitzeempfindliche Menschen eine Belastung.
Benommenheit, Schwindel, Schwäche, Kopfschmerzen sind laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) nur einige der Symptome, die bei starker Hitze auftreten können. In Extremfällen kann Hitzebelastung auch zu Übelkeit, Krämpfen, erhöhter Körpertemperatur, Fieber, Erbrechen, Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps führen. "All diese Symptome können Vorboten eines lebensbedrohlichen Hitzschlags sein", heißt es auf der Website des BIÖG.
Gerade Menschen, die vulnerablen Gruppen angehören, sind besonders gefährdet. Vor allem sie sollten nicht nur ausreichend trinken, sondern auch ihre Wohnung und Innenräume kühlen.
Was sind vulnerable Gruppen?
- Menschen ab 65 Jahre
- ältere alleinlebende Menschen, die Probleme mit ihrer Mobilität haben
- pflegebedürftige Menschen
- schwangere Frauen
- Säuglinge und Kleinkinder
- Menschen mit Vorerkrankungen
- Menschen mit akuten Erkrankungen
- Menschen, die im Freien arbeiten und die körperlich schwer arbeiten
- Menschen in besonderen Lebenslagen (z. B. Obdachlose, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen)
Eine Möglichkeit dafür sind Klimaanlagen. Doch worauf muss man bei der Anschaffung achten? Hier kommen Fragen und Antworten.
Unsere Quellen:
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
- Verbraucherzentrale NRW
- Stiftung Warentest
- Greenpeace
- Nachrichtenagentur dpa
- Deutscher Wetterdienst (DWD)
- Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK)
- Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Sendung: WDR 5, Der Tag um 12, 22.06.2026, 12:00 Uhr