Dunkle Gewitterwolken über dem Duisburger Süden

Live-Ticker zum Nachlesen: Hitze und Gewitter am Mittwoch über NRW

Stand:

39 Grad wurden am Mittwoch in NRW erreicht. Am Nachmittag zogen dann von Südwesten teils heftige Unwetter auf. Hitze-News aus dem ganzen Land hier im Ticker.

Victor Fritzen
Victor Fritzen
Durchatmen: Jetzt wird’s kühler

Die kühlere Luft ist vielerorts bereits angekommen. Und am späten Abend und in der Nacht ziehen die Schauer und Gewitter über die Weser und das Rothaargebirge ab. Es kühlt sich auf 19 bis 13 Grad ab. Morgen wird es leicht bis wechselnd bewölkt mit Sonnenschein und deutlich kühler: in Winterberg 17 Grad, in Bielefeld und Dortmund 24 und in Köln und Siegen 25.

Vorher könnt ihr ordentlich durchlüften und dann hoffentlich auch durchschlafen. Damit beenden wir den Live-Ticker für heute. Danke für eure Aufmerksamkeit und fürs Mitlesen!
WDR
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Unwetter-Bilanz für NRW

Nach anfangs extrem heißen Temperaturen sind ab dem Nachmittag teils heftige Unwetter über NRW gezogen. Starkregen und Sturmböen haben an vielen Orten Schäden hinterlassen. In einigen Regionen sind die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. 

Besonders heftig hat es den Niederrhein und das westliche Münsterland erwischt. Im Kreis Borken rückten Feuerwehr und Polizei zu über 250 wetterbedingten Einsätzen aus – wegen umgestürzter Bäume, vollgelaufener Keller und verstopfter Gullis. Das viele Regenwasser überforderte in mehreren Städten die Kanalisation. Auch in Krefeld liefen Unterführungen voll. 

In Aachen wurde das Reitturnier CHIO unterbrochen. Im Bahnverkehr kam es zu Sperrungen wegen umgestürzter Bäume. Auf dem Blausteinsee in Eschweiler kenterte ein Boot. Dort fielen auch 57 Liter Regen pro Quadratmeter – so viel wie sonst im ganzen Juli. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet, vielerorts blieb es bislang bei Sachschäden.

Weniger stark betroffen war Ostwestfalen-Lippe. In Bielefeld sowie in den Kreisen Herford und Lippe musste die Feuerwehr vereinzelte Bäume und Äste wegräumen. Sonst war es aber ruhig. Im Kreis Minden-Lübbecke hatte die Feuerwehr - Stand jetzt - 23 Einsätze wegen herabgefallener Äste und Bäume.
In Huchem-Stammeln versinkt ein Auto im Wasser
In Huchem-Stammeln versinkt ein Auto im Wasser. Foto: IMAGO/Bernd März
Ein Baum liegt in Bocholt auf einem Wohnhaus
Ein Baum liegt in Bocholt auf einem Wohnhaus . Foto: dpa/Reichwein
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Probleme bei der Bahn

Die meisten Gewitter sind mittlerweile vorbei. Bei der Bahn gibt's jedoch noch Probleme. Betroffen ist vor allem der Raum Aachen, Köln und Duisburg/Oberhausen. Dort kommt es im Fern- und Regionalverkehr zu Verspätungen und Ausfällen. "Reisende sollen sich bitte auf zuginfo.nrw oder in der Bahn-App über ihre Verbindungen informieren", sagte eine Bahnsprecherin dem WDR. 
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Viele Einsätze im Kreis Borken

Dort sind die Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz. Bäume sind umgestürzt und blockieren Straßen und Schienen, Einsatzkräfte müssen vollgelaufene Keller leerpumpen. In Bocholt drückte so viel Regenwasser in die Kanalisation, dass Gullydeckel hochgespült wurden. Die Feuerwehr zählt bislang 250 Einsätze mit 350 Einsatzkräften. Laut Feuerwehr ist niemand verletzt.
Eine große Buche liegt auf dem Boden
Eine große Buche liegt auf dem Boden. Foto: dpa/Reichwein
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So viele Hitzetage wird es künftig geben

Die erste Hitzewelle des Jahres hat am Mittwoch in NRW ihren Höhepunkt erreicht. Erleben wir das jetzt öfter? Sollten die Klimaziele nicht eingehalten werden, könnte die jährliche Durchschnittstemperatur in NRW ab 2031 im schlimmsten Fall auf bis zu 11,4 Grad ansteigen, nach 2071 sogar auf 13,7. Dadurch gäbe es auch mehr Sommertage und heiße Tage. Auch die Temperaturen könnten weiter steigen.
WDR
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Beim CHIO geht's weiter

Nach der Gewitter-Unterbrechung scheint jetzt beim renommierten Reitturnier CHIO in Aachen sogar wieder die Sonne. Deswegen geht's jetzt weiter mit dem Großen Preis von Europa.
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Eschweiler: Boot gekentert

Auf dem Blausteinsee in Eschweiler ist während des Unwetters ein Boot gekentert. Der Eigentümer des Boots konnte aber gerettet werden.
WDR
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Feuerwehr sperrt A44

Die Feuerwehr hat die A44 bei Aldenhoven jetzt in Richtung Aachen gesperrt. Dort müssen einige Äste zersägt werden, bevor sie abtransportiert werden können. Seit 19.49 Uhr ist zudem die A57 zwischen Büttgen und Holzbüttgen in Richtung Krefeld gesperrt. Dort ist ein Auto in die Leitplanke gefahren, mindestens eine Person wurde schwer verletzt. Die Autobahnpolizei Polizei Düsseldorf vermutet Aquaplanig.
WDR
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Vordach einer Festhalle runtergekracht

In Dürwiß bei Eschweiler ist das Vordach der Festhalle runtergekracht. Die Wassermassen haben da offenbar so stark drauf gedrückt, dass das Dach nicht standgehalten hat. "Die Nachbarn haben mir erzählt, dass sie fast von der Couch gefallen sind - so laut war das", berichtet WDR-Reporterin Julia Küppers. Das Dach wird nun abgerissen.

Abriss des Vordachs. Video: Julia Küppers
WDR
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Große Regenmengen

Innerhalb kurzer Zeit sind bei den Gewittern in NRW große Regenmengen zusammengekommen. Die höchsten Regenmengen in NRW der vergangenen sechs Stunden - gemessen an den Wetterstationen: 

Eschweiler = 57 Liter pro Quadratmeter
Erkelenz = 53 Liter pro Quadratmeter
Bocholt = 33 Liter pro Quadratmeter

Quelle: WDR-Wetterunit
WDR
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Äste und Bäume auf der A44

Auf der A44 liegen zwischen Jülich und Aachen zum Teil größere Äste und umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr ist dort im Einsatz, teilweise müssen einzelne Abschnitte für kurze Zeit gesperrt werden. Schwere Unfälle gab es dort noch nicht. Das Ganze wird vermutlich noch etwas dauern, sagt die Autobahnpolizei Köln. Ansonsten ist auf den Autobahnen bislang vergleichsweise wenig passiert.
Michel Krasenbrink
„Gütersloh läuft“: Sieger im Ziel

Rund 160 Läufer sind in Gütersloh in die zehn Kilometer gestartet, die ersten laufen bereits über die Ziellinie. Ursprünglich hatten sich 250 Menschen für die Distanz angemeldet. Einige entschieden sich aufgrund der hohen Temperaturen dann gegen den Lauf. Mittlerweile ist die Stimmung an der Strecke gelöster als noch am Nachmittag. Der Lauf ist fast zu Ende. Zwar keine neuen Bestzeiten  bei „Gütersloh läuft“, aber auch keine größeren Probleme, trotz Hitze und Gewitter.
WDR
WDR
Hier gab's heute die stärksten Windböen

Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) 107 km/h (Windstärke 11 - orkanartiger Sturm)
Nörvenich (Kreis Düren) 91 km/h (Windstärke 10 - schwerer Sturm)
Steinfurt (Kreis Steinfurt) 83 km/h (Windstärke 9 - Sturm)
Ahaus (Kreis Borken) 82 km/h (Windstärke 9 - Sturm)
Eschweiler (Städteregion Aachen) 81 km/h (Windstärke 9 - Sturm)
Aachen (Städteregion Aachen) 79 km/h (Windstärke 9 - Sturm)

Quelle: WDR-Wetterunit
Michel Krasenbrink
Gewitter beim Laufwettbewerb in Gütersloh

Im Stadtpark sind um 19.00 Uhr die 10-Kilometer-Läufer gestartet. Kurz davor war der erste Donnerschlag zu hören. Durch den Regen wurde es zumindest deutlich kühler, angenehm für die Teilnehmer. Mittlerweile scheint das Gewitter weitergezogen zu sein.
Die Helfer bei „Gütersloh läuft“ suchen Schutz vor dem Regen
Die Helfer bei „Gütersloh läuft“ suchen Schutz vor dem Regen. Michel Krasenbrink
WDR
WDR
Mehrere Bahnstrecken gesperrt

Umgestürzte Bäume blockieren nach den teils heftigen Gewittern in Teilen Nordrhein-Westfalens den Bahnverkehr. Auf der Strecke zwischen Aachen und Köln ist der Abschnitt von Eschweiler und Langerwehe gesperrt. "Grund dafür ist ein umgestürzter Baum auf der Strecke. Zurzeit sind keine Zugfahrten im betroffenen Streckenabschnitt möglich", teilten die Bahnunternehmen mit. Betroffen sind die Linien RE1 und RE9.

Rund um Stolberg seien mehrere Bäume auf die Gleise der RB20 gestürzt. Im Münsterland blockierte ein Baum den RB51 zwischen Coesfeld und Ahaus.

Zuvor hatte die Hitze dem Schienennetz schon massiv zugesetzt. Auf mehr als 30 Linien in Nordrhein-Westfalen war es am Mittwoch nach Angaben der Bahnbetreiber zu Zugausfällen und Verspätungen gekommen. Auf einigen Linien wurden Ersatzbusse eingesetzt, weil Weichen bei der Hitze nicht mehr richtig funktionierten. Aktuelle Infos gibt's unter zuginfo.nrw.

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