Grafik: Heat Dome: Eine rote Kuppel, welche die sich stauende Wärme nicht entweichen lässt

Heat Dome mit bis zu 40 Grad Warum die Hitze über NRW festhängt

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Ein Heat Dome sorgt dafür, dass die Hitze über NRW festhängt und die Temperaturen auf bis zu 40 Grad klettern sollen. Warum sich die Luft kaum bewegt und es so lange so heiß bleibt. Hier ist die Erklärung.

Sommerhitze, die sich tagelang so anfühlt wie ein Fön auf mittlerer Stufe: Dahinter steckt ein Wetterphänomen namens "Heat Dome". Es kühlt kaum ab, die Nächte bleiben heiß.

Sommerhitze in NRW: Was ist ein Heat Dome?

Ein Heat Dome ist eine Wetterlage, bei der die warme Luft wie unter einem Deckel gefangen ist. Laut WDR-Wetterredaktion "sitzt das Wetter fest", weil der Luftaustausch blockiert ist.

Meteorologisch steckt dahinter ein sogenanntes Höhenhoch, das warme Luft nach unten drückt und kaum Bewegung in der Atmosphäre zulässt - eine Art Topfdeckel oder Heißluftglocke, unter der sich die Hitze immer weiter aufstaut. Meteorologen sprechen von einer "Omega-Wetterlage".

DWD mit Hitzewarnung

Das sieht man auch auf der Warnkarte des DWD: Für Teile von NRW wie den Niederrhein, das Münsterland und Ostwestfalen-Lippe gibt es zeitweise keine Hitzewarnung, weiter südlich gilt bereits eine Warnung vor der Hitze - dort verläuft die Grenze der Hitzekuppel.

Deutscher Wetterdienst am Montag den 22.06.2026

DWD-Hitzewarnung für Montag (22.06.2026)

Wetter in NRW

WDR 22.06.2026 00:31 Min. Verfügbar bis 21.06.2028 WDR Online

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Höhepunkt am Freitag: um die 40 Grad im Rheinland

Die WDR-Wetterredaktion erwartet, dass die Hitzewelle in NRW ihren Höhepunkt am Freitag erreicht - im Rheinland örtlich mit Temperaturen, die auf fast 40 Grad klettern können. Am Wochenende sind dann zum Beispiel in Bonn immer noch um die 34 bis 35 Grad drin.

Dazu bleibt es schwül, nicht extrem, aber deutlich spürbar - besonders in der Stadt, wo Beton und Asphalt die Wärme speichern.

Hitze in NRW - wie lange noch?

Dieser Heat Dome ist nicht endlos. "Am Sonntag und Anfang der kommenden Woche verlagert sich die Hitzeglocke aller Voraussicht nach Richtung Ostdeutschland und Polen - und macht bei uns im Westen den Weg frei für frischere Luft von der Nordsee. Dann werden auch die Nächte wieder frischer mit Tiefstwerten von unter 20 Grad", sagt WDR-Meteorologe Jürgen Vogt. Für Montag rechnet die WDR-Wetterredaktion aktuell noch mit 24 Grad, für Dienstag mit etwa 23 Grad.

Unsere Quelle

  • WDR-Wetterredaktion
  • WDR-Meteorologe Jürgen Vogt

Sendung: WDR 5, Morgenecho, 22.06.2026, 8.30 Uhr

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