Sperrung A59 - der erste Berufsverkehr | WDR aktuell

00:30 Min. Verfügbar bis 16.10.2027

A59 in Richtung Leverkusen gesperrt: So erleben Pendler den ersten Tag

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Das große Verkehrschaos ist am ersten Tag der A59-Sperrung erstmal ausgeblieben. Viele Autofahrer waren vorbereitet.

Die meisten Autofahrer rund um Düsseldorf sind am Donnerstagmorgen wohl - wider Erwarten - pünktlich an ihr Ziel gekommen. Trotz der Sperrung der A59 in Richtung Leverkusen gab es keine größeren Staus auf den Umleitungsstrecken.

Etwas geknubbelt hat es sich teilweise aber trotzdem, zum Beispiel auf Ausweichstrecken wie der Frankfurter Straße in Düsseldorf-Garath.

Viele Pendler haben sich vorbereitet

Die betroffenen Pendler haben zum Teil Verständnis für die notwendige Sperrung, einige sind aber auch verärgert. Das Ganze sei "blöd geplant", weil parallel immer noch die Großbaustelle auf der A3 läuft, kritisiert ein Autofahrer.

Viele haben sich deshalb vorbereitet, so auch Torben Using. Er studiert in Düsseldorf und pendelt vom Stadtteil Urdenbach. Heute hat er extra doppelt so viel Zeit eingeplant, um pünktlich da zu sein.

Das ging aber nicht allen so. Shalin N‘doje wusste nichts von der Sperrung: "Ich wollte ganz normal zur Arbeit fahren auf die A59 und habe dann gesehen, die ist gesperrt. Und wurde dann komplett umgeleitet", erzählt die Tankstellen-Mitarbeiterin. "War natürlich nicht so toll für meinen Arbeitskollegen, den ich ablösen sollte".

Unternehmen befürchten Probleme mit Kunden

Von der Sperrung sind auch viele Unternehmen betroffen, zum Beispiel der Pflegedienst Schott aus Düsseldorf-Garath. Am ersten Tag der Sperrung hat zwar noch alles funktioniert, Daniel Schott befürchtet aber, dass das nicht so bleibt.

Daniel Schott vom Pflegedienst Schott in Düsseldorf-Garath

Daniel Schott muss mehr Personal einsetzen

"Wir haben Erfahrungen aus den letzten Malen, wo es hier Sperrungen gab und da waren auch die Schleichwege, die wir kennen, viel befahren. Dann hängt man drin und kommt nicht rechtzeitig zum Kunden." Deshalb muss er die Termine auf mehr Mitarbeiter verteilen.

Ein Stück weiter rechnen auch die Mitarbeiter der Bäckerei Pass mit Problemen. Sie befürchten nicht nur, dass die Lieferanten im Stau stehen, sondern auch, dass Kunden ausbleiben: "Wir leben wie viele andere Bäcker eben auch davon, dass die Leute sich morgens auf dem Weg zur Arbeit ein belegtes Brötchen holen oder einen Kaffee. Und wenn das irgendwann zu kompliziert und zu nervig wird, bleiben uns diese Spontankäufe einfach aus", sagt Kaspar Kortenkamp.

Keine Staus auf den Umleitungsstrecken

Laut dem WDR-Verkehrsstudio ist die Lage am Donnerstagmorgen unproblematisch. Sowohl die Umleitungen über alternative Autobahnen, als auch die lokalen Strecken seien weitestgehend frei. Das könne aber vor allem an den Herbstferien liegen.

A59 in Richtung Leverkusen gesperrt: So erleben Pendler den ersten Tag

WDR Studios NRW 16.10.2025 00:45 Min. Verfügbar bis 16.10.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Reporter vor Ort
  • WDR Verkehrsstudio

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