Die Kinder stehen in einer Gruppe

Es ging heute besonders um die jungen Fahrradfahrer

Aktion in Arnsberg Kinder vor Fahrradunfällen schützen

Stand:

Große Veranstaltung für einen kleinen Vorort von Arnsberg. Heute hatte die NRW-Initiative #sicherimstraßenverkehr nach Neheim eingeladen. Es ging um das richtige Verhalten, insbesondere von Kindern und älteren Radfahrern, im Straßenverkehr. Die sind überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt.

Von Juan Yanez-Mejias

Die Hauptstraße ist morgens schon gut voll, auch weil viel Politprominenz gekommen ist. Die NRW-Minister Herbert Reul und Oliver Krischer sind da und machen insbesondere auf die Gefahr von Kindern im Straßenverkehr aufmerksam.

Für die dritte Klasse der roten Schule in Neheim gibt es heute 32 gespendete Fahrradhelme.

Und dann kommt der Bundeskanzler

Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit Herbert Reul und Oliver Krischer und einer Kindergruppe

Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit Herbert Reul und Oliver Krischer

Ganz spontan und unangekündigt steht plötzlich sogar der Bundeskanzler Friedrich Merz zwischen den Schulkindern und nimmt an der Veranstaltung teil. Der Sauerländer kommt quasi aus der Nachbarschaft, von einem Besuch beim Optiker vor Ort.

Kurzerhand zieht es ihn auf die Bühne, er begrüßt die Gäste, die Organisatoren und seine Politikollegen. Er gibt den Eltern einen Rat:

"Ich appelliere an alle Eltern, bei jeder Fahrt einen Helm zu tragen. Sie sind die besten Vorbilder und ein Helm schützt vor schweren Verletzungen bei einem Sturz oder einem Unfall." Friedrich Merz, CDU, Bundeskanzler

Netzwerk für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Zwei Männer mit einem Fahrrad

Ein Fahrrad wird genau untersucht

Ein Netzwerk von Verbänden hatte zu dieser Präventionsveranstaltung eingeladen. Die Unfallkasse ist mit einem Stand da, die Dekra, der ADFC und die Polizei im Hochsauerlandkreis stehen den Besuchern Rede und Antwort. Außerdem können Interessierte ihre Helme testen, einen E-Scooter-Simulator ausprobieren und einen kostenlosen Check-up ihrer Räder machen lassen.

Verkehrsminister Krischer sagt in seiner Rede, es habe letztes Jahr rund 81.000 Verkehrsopfer gegeben. Davon seien überdurchschnittlich ältere Menschen und Kinder betroffen gewesen.

Er freue sich, dass die Anzahl der Fahrradbegeisterten gestiegen sei. Das sei auch für den Tourismus in der Region gut. Allerdings seien die Unfallzahlen von Senioren, die mit einem E-Fahrrad unterwegs sind, ebenfalls gestiegen.

Kinder vor Fahrradunfällen schützen

WDR 30.05.2026 00:45 Min. Verfügbar bis 29.05.2028

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Quellen:

  • WDR-Reporter vor Ort
  • Polizei Hochsauerlandkreis

Sendung: WDR 2, WDR aktuell, 30.05.2026, 12:00 Uhr

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