Bei einem Schützenfest in Welver gab es gestern Abend einen Unfall beim Vogelschießen.
Was genau passiert ist, kann die Polizei noch nicht sagen. Fest steht: Der Schießmeister blutete am Kopf, weil er von etwas getroffen wurde. Ob es ein Querschläger der Munition war oder ein Stück Holz, ist noch Teil der Ermittlungen.
Der Unfall passierte beim Vogelschießen am Freitagabend. Das wurde umgehend vom Verein abgebrochen. Der Verletzte wurde noch vor Ort im Krankenwagen behandelt und konnte dann auch wieder gehen. Er hatte wohl Glück und nur leichte Verletzungen, sagt die Polizei.
Vogelschießen sofort abgebrochen
Die Polizei untersuchte den Unfallbereich
Die Polizei sperrte den Bereich um die Vogelstange und das Schießen konnte nicht fortgesetzt werden. Auch, weil für das Vogelschießen ein Schießmeister vor Ort sein muss.
Am Morgen untersuchte dann ein Sachverständiger der Abteilung Waffenrecht der Kreispolizei Soest den Bereich. Ein Ergebnis gibt es aber noch nicht.
Schützen in Welver nun ohne König
Das Vogelschießen kann nicht nachgeholt werden, heißt es von den Schützen. Der Schützenverein Welver feiert also in diesem Jahr ohne neuen König. "Wir feiern dennoch ein einzigartiges Fest", schreibt der Verein dazu in den sozialen Medien.
Unsere Quellen:
- Polizei Soest
- Schützenverein "Horrido" Welver
Sendung: WDR.de, Unfall beim Vogelschießen auf Schützenfest in Welver, 20.06.2026, 16:00 Uhr