Person getroffen

Polizei ermittelt nach Unfall beim Schützenfest in Welver

Stand:

Nach dem Unfall auf einem Schützenfest in Welver am Freitagabend ermittelt die Polizei weiter. Der Schießmeister wurde beim Vogelschießen am Kopf verletzt. Laut Polizei sei der Vorfall sehr ungewöhnlich.

Was da genau passiert ist, kann die Polizei noch immer nicht sagen. Der Schießmeister blutete am Kopf, weil er von etwas getroffen wurde. Ob es ein Querschläger war oder ein Stück Holz, wird gerade noch ermittelt.

Das Vogelschießen ist dann vom Verein direkt abgebrochen worden. Der Verletzte wurde noch vor Ort behandelt. Laut Polizei hatte er wohl Glück und wurde nur leicht verletzt. Experten waren bereits im Einsatz und untersuchten den Schützenplatz in Welver nach Hinweisen. Die Ermittlungen laufen.

Vogelschießen sofort abgebrochen

Die Polizei untersuchte den Unfallbereich | Bildquelle: WDR / Schützenverein Horrido Welver

Die Polizei sperrte nach dem Unfall am Freitag den Bereich um die Vogelstange, das Schießen konnte nicht fortgesetzt werden. Auch, weil für das Vogelschießen ein Schießmeister vor Ort sein muss.

Am Samstag untersuchte dann ein Sachverständiger der Abteilung Waffenrecht der Kreispolizei Soest den Bereich. Ein Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Schützen in Welver nun ohne König

Das Vogelschießen kann nicht nachgeholt werden, heißt es von den Schützen. Das Schützenverein Welver ging aber auch ohne neuen König weiter. "Wir feiern dennoch ein einzigartiges Fest", schreibt der Verein dazu in den sozialen Medien.

Polizei ermittelt nach Unfall beim Schützenfest in Welver

WDR 22.06.2026 00:41 Min. Verfügbar bis 21.06.2028

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Unsere Quellen:

  • Polizei Soest
  • Schützenverein "Horrido" Welver

Sendung: WDR 2 Südwestfalen, Lokalzeit, 22.06.2026, 11.30 Uhr