Großeinsatz in Soest durch menschliches Versagen ausgelöst
Lokalzeit Südwestfalen. 12.11.2025. 02:30 Min.. Verfügbar bis 12.11.2027. WDR. Von Heinrich Buttermann.
Nach einem Großeinsatz in Soest gibt es Entwarnung: Die Polizei teilt mit, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hat. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei der Alarm durch menschliches Versagen beim IT-Dienstleister der Einrichtung ausgelöst worden.
Zuvor hatte es am Berufsbildungswerk einen Großeinsatz mit 300 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst und rund 100 Polizisten gegeben.
Fehlalarm offiziell bestätigt
Vor Ort herrscht laut WDR-Reporter spürbare Erleichterung. Die Einsatzkräfte, darunter schwerbewaffnete Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrleute, waren am Nachmittag abgerückt.
Dann hieß es aufatmen für die Eltern, die mehr als vier Stunden auf ihre Kinder gewartet hatten, ohne zu wissen, was genau passiert war. Viele Schüler konnten von ihren Eltern abgeholt werden, andere von Bussen.
Hinweise hatten Einsatz ausgelöst
Zuvor meldete die Polizei eine "mögliche Gefahrenlage". Demnach hatte es entsprechende Hinweise gegeben, weshalb ein umfangreicher Einsatz ausgelöst wurde. In einer Alarmierung per Lautsprecher war von einem Amokalarm gesprochen worden.
Rettungssanitäter halten sich in Bereitschaft.
Auch Notfallseelsorger waren im Einsatz. Sie betreuten auch die Eltern. Die Polizei hatte den Raum um die Schule großräumig abgesperrt.
Bei dem LWL-Berufsbildungswerk handelt es sich um eine Einrichtung für blinde und sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene. Sie ist im Raum Soest auch als sogenannte "Blindenschule" bekannt.
Ob der Dienstleister für den Großeinsatz zur Rechenschaft gezogen wird, müsse noch geprüft werden, so ein Sprecher der Polizei.
Unsere Quellen:
- Polizei Soest
- WDR-Reporter vor Ort