Mit 130 Kräften und auch Drohnen haben die Einsatzkräfte gegen die Flammen gekämpft
Die Feuerwehr in Attendorn beschäftigte mehrere Tage ein Waldbrand, der am Freitagnachmittag ausgebrochen war.
Überprüfung dauerte das Wochenende an
Die Feuerwehr setzte Drohnen ein, um die Flächen über das Wochenende regelmäßig zu kontrollieren. Dabei wurde noch ein Glutnest entdeckt und direkt gelöscht.
Nach dem Großeinsatz am Freitag konnten am Samstagnachmittag die ersten Feuerwehrleute und auch die Polizei abrücken. Zu diesem Zeitpunkt beschäftige das Feuer die Einsatzkräfte bereits 24 Stunden.
Feuerwehr wegen Waldbrand in Attendorn weiter im Einsatz
WDR. 02:02 Min.. Verfügbar bis 02.05.2028.
Waldbrandgebiet 41.000 Quadratmeter groß
Die Einsatzkräfte rückten am Freitag gegen 15 Uhr aus, um den Waldbrand zu bekämpfen. Am Abend konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, so der Attendorner Feuerwehrsprecher Christian Schnatz.
110 Feuerwehrkräfte waren die Nacht hindurch weiter im Einsatz, um Glutnester zu finden und zu löschen. Das betroffene Gebiet, das durchsucht wurde, ist gut 41.000 Quadratmeter groß.
Beim Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er hatte Rauch eingeatmet und blieb zur Kontrolle eine Nacht im Krankenhaus.
130 Feuerwehrleute waren im Einsatz
Landwirte befüllen Behälter in Attendorn mit Wasser.
Es waren 130 Feuerwehrleute aus Attendorn und den umliegenden Kommunen wie Lennestadt, Kirchhundem, Olpe und Wenden im Einsatz, um den Waldbrand zu bekämpfen. Die Löscharbeiten wurden durch immer wieder drehenden Wind erschwert. Zudem lag das Brandgebiet an einem Hang.
Die NINA-Warnapp wurde am Freitag ausgelöst. Sie warnte vor Rauch in dem Gebiet.
Waldbrand auch im Märkischen Kreis
Seit dem frühen Freitagabend brannte auch ein Waldstück in Werdohl im Märkischen Kreis. Nach Angaben der Feuerwehr lag auch hier der Brandherd an einem Hang.
Das Feuer hatte sich über rund 8.000 Quadratmeter ausgebreitet. Deshalb waren neben der Feuerwehr Werdohl auch andere Löschzüge im Einsatz - unter anderem aus Balve.
Die Feuerwehr stellte am Freitagabend sicher, dass das Feuer nicht auf die Wohnhäuser übergriff, die oberhalb des brennenden Waldstücks liegen.
Gegen 0:40 Uhr waren die Löscharbeiten beendet, wie die Leitstelle der Polizei auf Anfrage des WDR bestätigte. Im Anschluss richtete die Feuerwehr eine Brandwache ein und kontrollierte den Wald mit Drohnen auf Glutnester.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr Attendorn
- Polizei Werdohl
- NINA-Warnapp
- Kreisfeuerwehr Märkischer Kreis
Sendung: WDR 2 Südwestfalen, Lokalzeit, 04.05.2026, 8.31 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 02.05.2026, 12:45 Uhr