Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven

Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven

Kühlturm in Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven wird gesprengt

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Am Samstag wird im ehemaligen Steinkohle-Kraftwerk Scholven ein Kühlturm gesprengt. Seit 2008 reißt Betreiber Uniper das Werk ab.

Von Andrea Groß

Bereits jetzt schon ist eine Sicherheitszone rund um den 110 Meter hohen Turm eingerichtet worden. Deswegen durfte am Freitag auch kein Kamerateam des WDR auf das Gelände. Die Sicherheitszone hat einen Radius von 300 Metern. Zwei angrenzende Straßen werden zum Teil gesperrt.

Bereits der dritte Kühlturm, der auf dem Gelände fällt

Die Anwohner wurden im Vorfeld informiert, dürfen aber in ihren Häusern bleiben. Sie dürfen sie allerdings nicht während des Sprengvorganges verlassen. Der Kühlturm "F" ist bereits der dritte Kühlturm, der auf dem Gelände des Steinkohlekraftwerks gesprengt wird. Stück für Stück reißt Uniper das Kraftwerk ab.

Das Unternehmen möchte Platz für neue Technologien schaffen. Unter anderem sollen Kraftwerke gebaut werden, die in Zukunft mit Wasserstoff betrieben werden könnten.

Ein Kraftwerksblock lief länger als geplant

Als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 eine Energiekrise drohte, weil das Gas knapp wurde, ließ Uniper einen Kraftwerksblock länger im Betrieb, als ursprünglich geplant. Davon war der Kühlturm "F", der am Samstag gesprengt wird, allerdings nicht betroffen.

Kühlturm in Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven wird gesprengt

WDR Studios NRW 05.09.2025 00:41 Min. Verfügbar bis 05.09.2027 WDR Online

Unsere Quelle:

  • Uniper

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