Grillverbot am Ümminger See in Bochum gefordert
WDR. 02:38 Min.. Verfügbar bis 23.04.2028.
Wenn es wärmer wird, starten viele die Grillsaison in öffentlichen Parks. Doch Lärm, Rauch und Müll beschäftigen Anwohner und Kommunen. So auch in Bochum. Das Ausflugsziel am Ümminger See steht vor einem kompletten Grillverbot. Da bisherige Maßnahmen kaum Wirkung zeigten, hat sich die Bezirksvertretung Bochum-Ost für ein generelles Verbot ausgesprochen.
Laut Stadtverwaltung ist die Lage am Ümminger See angespannt. Es gibt zwar ausgewiesene Grillflächen. Trotzdem komme es regelmäßig zu Überlastungen und massiven Verschmutzungen. Und immer wieder geraten demnach Anwohner und Griller aneinander.
Davon berichten auch Spaziergänger, die Donnerstagvormittag das schöne Wetter am Ümminger See genossen haben. Zwar haben da noch keine Würstchen auf den Grills gebrutzelt. Aber bei Sonne und einigermaßen warmen Temperaturen liege nachmittags schon ordentlich Rauch in der Luft. Und gegrillt werde am liebsten nicht in einer der zwei Grillzonen, sondern verbotenerweise mitten auf der Wiese. Wo sich nach den Grill-Sessions dann auch der Müll stapele. Die meisten Spaziergänger - und auch Anwohner, mit denen wir gesprochen haben - waren für das geforderte komplette Grillverbot.
Die endgültige Entscheidung trifft der Bochumer Stadtrat am 7. Mai. Auch in Duisburg fordern Anwohner per Petition ein Ende des Grillens am Toeppersee. Am 4. Mai will der Rat darüber abstimmen, ob die Grillzone am See verkleinert wird
Unsere Quellen:
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
- Bezirksvertretung Bochum-Ost
- DPA
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 23.04.2026, 11:30 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Ruhr, 23.04.2026, 19:30 Uhr