Bei Temperaturen um die zwei Grad tut eine warme Mahlzeit richtig gut. In der Wuppertaler Innenstadt gab es Hühnchen mit Reis und nicht etwa marokkanische Spezialitäten. Aus gutem Grund: "Damit das Angebot auch angenommen wird, bieten wir etwas an, was die Menschen kennen", betont Ilham Temsamani von der Interessenvertretung "Wuppertaler Marokkaner".
Marokkanische Community in Wuppertal unterstützt Bedürftige mit warmen Mahlzeiten
Banane, Joghurt, Wasser: Die Obdachlosen bekommen eine vollwertige Mahlzeit
Die Essen verteilen sie vor dem "Café Cosa", einer Anlaufstelle und einem Hilfsangebot für Obdachlose und Menschen mit Drogenproblemen. "Hier verteilt zwar regelmäßig die Tafel Essen an Bedürftige. Man hat uns aber gesagt, dass das oftmals nicht ausreicht und die Menschen hungrig zurückbleiben", sagt Temsamani.
Ramadan als Anlass für Solidarität und Hilfsaktionen in der Innenstadt
Die marokkanische Community nutzt den Fastenmonat Ramadan bundesweit und so auch in Wuppertal, um bedürftige Menschen mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen und ganz generell Menschen in einer Notlage zu helfen.
Die Speisen seien durch Spenden aus der Community und einem Supermarkt ermöglicht worden. Es gehöre zu den Werten des Ramadan, Bedürftige zu unterstützen. Die Marokkanische Community wolle mit der Aktion auch etwas an die deutsche Gesellschaft zurückgeben, als deren Teil man sich begreife.
Unsere Quellen:
- Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
- Interessenvertretung "Wuppertaler Marokkaner"
Sendung: WDR.de, "Zum Ramadan: "Wuppertaler Marokkaner" verteilen Essen an Obdachlose", 14.03.2026, 15:52 Uhr