Ein Flügel eines Windrades ist abgebrochen

Abgebrochener Windrad-Flügel an A44 ist geborgen

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Der abgebrochene Flügel eines Windrads am Tagebau Garzweiler ist am Boden. Eine Spezialfirma hat das defekte Rotorblatt kontrolliert zu Fall gebracht.

Knapp drei Wochen nachdem der Flügel eines Windrades im Tagebau Garzweiler abgeknickt ist, wurde das defekte Rotorblatt am heutigen Montag kontrolliert zu Fall gebracht. Eine Spezialfirma war im Einsatz. Experten untersuchen jetzt die Ursache.

Am frühen Morgen begann der Abbau des gebrochenen Flügels. Vorher hatte es das Wetter wegen der kalten Temperaturen und des Windes nicht zugelassen. Eine Spezialfirma hatte dafür ein Konzept entwickelt, dass verschiedene Szenarien beinhaltete. Im aufwändigsten Falle hätte der defekte Flügel nach oben gedreht werden sollen. Dort hätten dann Mitarbeiter die Kabel durchgeschnitten und das Rotorblatt nach unten fallen lassen.

Rotorblatt fiel geplant zu Boden

Das war aber nicht nötig, beim Drehvorgang löste sich das Rotorblatt wie geplant von alleine und fiel zu Boden ohne den Turm zu beschädigen. "Unser Konzept hatte alle Varianten eingeplant", sagt Felix Losada, Sprecher des Herstellers Nordex. "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Mitarbeiter."

Windrad-Flügel beim Tagebau Garzweiler hängt immer noch | WDR aktuell

00:25 Min. Verfügbar bis 08.01.2028

Die A44 ist komplett leer

Die A44 musste für Stunden gesperrt werden

Das Windrad steht auf einem Gelände des Energiekonzerns RWE - im Windpark Bedburg am Tagebau Garzweiler. Die nahe gelegene A44 war am 7. Januar, dem Tag des Unfalls, mehrere Stunden gesperrt - wurde dann aber wieder freigegeben. Laut des Herstellers Nordex konnte die gesamte Anlage des Windrads damals per Fernsteuerung um 180 Grad gedreht werden, sodass die Flügel nicht mehr in Richtung Autobahn zeigen. Heute war eine Sperrung der Autobahn nicht nötig.

Blick auf den Windpark Bedburg

Blick auf den Windpark Bedburg

Der Flügel liegt jetzt am Boden. Er soll bald abtransportiert und untersucht werden, um die Ursache des Abbruchs herauszufinden. Die Anlage gehört zum "Windpark Bedburg A44n" mit insgesamt fünf Windrädern auf dem Gelände des Energieversorgers RWE. Derzeit laufen auch die anderen Windräder nicht, sie sollen aber laut Nordex so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden.

Abgebrochener Windrad-Flügel an A44 ist geborgen

WDR Studios NRW 26.01.2026 00:35 Min. Verfügbar bis 26.01.2028

Unsere Quellen:

  • Autobahnpolizei Düsseldorf
  • Autobahn GmbH
  • Feuerwehr Bedburg, Guido Garbe
  • Statement RWE
  • Sprecher des Herstellers Nordex

Sendung: WDR.de, Prozess um schwere Silvester-Gewalt in Dorsten beginnt, 26.01.2025, 17.13 Uhr

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