Der gesamte Bestand, immerhin 37 Hühner, Gänse und Enten wurde bereits durch Mitarbeiter vom Veterinäramt des Kreises Wesel getötet. Am vergangenen Freitag war bei den Enten der Virus festgestellt worden. Damit bestand der Verdacht auf Geflügelpest. Die Proben wurden an das Friedrich-Loeffler-Institut geschickt. Die Ergebnisse stehen noch aus.
Kontrollen in Schutzzone
Ende Oktober wurden bereits 18.500 Puten in einem Kamp-Lintforter Putenmastbetrieb getötet. Rund um diesen Betrieb wurde damals eine 3-Kilometer-Schutzzone eingerichtet. Im Rahmen von vorgeschriebenen Kontrolluntersuchungen in diesem Gebiet wurde nun die Aviäre Influenza vom Typ H5 in dem Hobbybetrieb festgestellt.
Die Zahl der tot aufgefunden Wildvögel, bei denen die Geflügelpest nachgewiesen wurde, nimmt gerade rasant zu. Der Kreis Wesel appelliert deshalb auch an private Geflügelhalter sich an die Stallpflicht zu halten.
Unsere Quellen:
- Kreis Wesel
Über dieses Thema berichten wir auch im Radio in der WDR Lokalzeit Rhein und Ruhr.