Fahrgäste im Ruhrgebiet und im Märkischen Kreis müssen sich am Donnerstag auf Einschränkungen im ÖPNV einstellen: Beschäftigte mehrerer kommunaler Verkehrsunternehmen legen ganztägig die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Nach Angaben der Gewerkschaft sollen in den betroffenen Städten ganztägig keine Busse und Straßenbahnen fahren. S-Bahnen und Regionalzüge sind von dem Warnstreik nicht betroffen. Hier die betroffenen Städte:
- Ruhrbahn (Essen/Mülheim)
- STOAG (Stadtwerke Oberhausen GmbH)
- Stadtwerke Hamm
- MVG (Märkischer Kreis)
- Hagener Straßenbahnen
- VER (Ennepe-Ruhr-Kreis)
- VWS: Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe. Allerdings betrifft der Warnstreik laut Unternehmen nur etwa 20 von 500 Fahrern.
- Suerlänner GmbH
- Sander Reisen
Streik in NRW: Tarifkonflikt nach zwei Verhandlungsrunden ungelöst
Grund für die Warnstreiks ist, dass der Tarifkonflikt für die etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW nach zwei ergebnislosen Treffen weiter besteht. Die Gewerkschaften wollen mehr Ruhezeit zwischen den Schichten, höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit sowie eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Verkehrsunternehmen finden die Forderungen überzogen.
Unsere Quellen:
- Gewerkschaft Verdi
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR 2, WDR aktuell, 10.03.2026, 8.00 Uhr