Autonomes Fahren: Fahrende Lieferwagen ohne Fahrer

Lokalzeit aus Aachen 11.09.2025 02:36 Min. Verfügbar bis 11.09.2027 WDR Von Sofia Leikam

Autonomes Fahren: Fahrende Lieferwagen ohne Fahrer

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Auf dem Testgelände der RWTH in Aldenhoven herrscht am Donnerstag reger Verkehr. Über 100 Forschende wollen zeigen, wie es funktioniert, wenn auf den Straßen autonom fahrende Lieferfahrzeuge oder Autos unterwegs sind. Wie können alle sicher reagieren, wenn ein Kind plötzlich auf die Straße läuft oder ein Unfall passiert?

Von Irene Geuer

Ein roter Trabi steht am Straßenrand, aus der Fahrerkabine dringt Qualm, auf dem Fahrersitz eine verletzte Person, simuliert mit einer Puppe. Das ist eines der Szenarien, die die RWTH auf ihrem Testgelände aufgebaut hat. Sie will damit zeigen, was nötig ist, damit Rettungskräfte nicht behindert werden, wenn autonom fahrende Autos auf den Straßen unterwegs sind.

Simulationen zeigen wie autonom fahrende Autos Platz machen

Ein Krankenwagen nähert sich einen verunfallten Trabi, aus welchem Rauch aufsteigt

Hier wird eine Gefahrensituation simuliert

"Um das zu gewährleisten, braucht es eine Leitzentrale", erklärt Raphael van Kempen, Projektleiter des Forschungsprojekts an der RWTH. "Autotech.agil". Im Idealfall werden autonome Fahrzeuge so umgeleitet, dass die Rettungskräfte nicht behindert werden und schnell am Einsatzort sind.

Zwölf Live-Demonstrationen zeigen in Simulationen, wie Gefahrensituationen gemanaget werden können. Dabei kommt es darauf an wie beispielsweise autonom fahrende Autos Rettungsfahrzeugen Platz machen können oder ihre Route flexibel dem Geschehen anpassen.

Lösungen für einen modernen Verkehr

Das Ziel dieses Forschungsprojektes mit dem Namen "autotech.agil" ist es, den Mix aus fahrerlosem Fahren und von Menschen gelenkten Fahrzeugen barrierefrei, sicher und effizient zu gestalten. Dazu haben sich 21 wissenschaftliche Institutionen und Firmen aus der Automobilindustrie mit über 100 Forschenden zusammengeschlossen.

Unsere Quellen:

  • Pressesprecher der RWTH
  • Pressemitteilung der RWTH

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