Das Projekt "Pina-Bausch-Zentrum" ist komplex. Ein Gesamtantrag bis Jahresende scheitert an fehlenden Zahlen. Deshalb beginnt die Stadt mit der Sanierung des Schauspielhauses und des Sopp’schen Pavillons. Beide Gebäude bilden das Fundament für das künftige Tanzzentrum.
Pläne für Neubau und Sanierung im Bestand
Nur so lassen sich Fristen für die Millionenförderung des Bundes von 37 Millionen Euro einhalten. Im kommenden Jahr will die Stadt die vollständigen Pläne nachreichen. "Das Konzept funktioniert nur im Zusammenspiel aus Bestandsgebäuden und Neubau", betont Kulturdezernent Matthias Nocke.
Baukosten sollen sinken
Die Stadt will sparen: Ein Multifunktionsraum wird kleiner, die Fassade des Neubaus überarbeitet. Die geplante Tunnelverbindung zwischen Pavillon und Neubau entfällt ebenso wie der "Wupperblick". Fassaden bleiben erhalten, lediglich die Verglasung soll erneuert werden.
International bedeutsames Kulturzentrum in Wuppertal
Mehr als 160 Millionen Euro kostet das "Pina-Bausch-Zentrum". Es soll Heimat des Tanztheaters Pina Bausch, der Foundation und eines internationalen Produktionszentrums werden. Zudem bietet es Raum für bürgerschaftliches Engagement und die freie Kulturszene.
Unsere Quellen:
- Stadt Wuppertal
Sendung: WDR.de, Eilige Anträge fürs Pina-Bausch-Zentrum, 10.12.2025, 14.30 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Bergisches Land, 10.12.2025, 19.30 Uhr