Wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, gehen Ermittler von einem Steuerschaden von rund 53 Millionen Euro aus.
Zwischen April 2024 und März 2025 sollen die Beschuldigten mithilfe von Arbeitern etwa 275 Millionen Zigaretten illegal hergestellt haben. Für ihre Dienste sollen die Beschuldigten zwölf Millionen Euro erhalten haben.
Vier Personen in Untersuchungshaft
Für die Herstellung hätten die Fälscher auf drei Maschinen zurückgreifen können, die speziell für die industrielle Fertigung und Verpackung von Zigaretten gebaut worden seien. In der Lagerhalle, in der die Zigaretten gefälscht wurden, befanden sich laut Staatsanwaltschaft auch Unterkünfte für Arbeiter.
Vier Personen wird vorgeworfen, bandenmäßig Tabaksteuern hinterzogen und sich dafür einer kriminellen Vereinigung angeschlossen zu haben. Die Beschuldigten befinden sich laut Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Unsere Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur