Solidaritätsdemo für die Ukraine in Düsseldorf | WDR aktuell
00:36 Min.. Verfügbar bis 21.02.2028.
Es sind überwiegend ukrainische Flüchtlinge, die gekommen sind. Sie sind dankbar, dass Deutschland ihnen hilft.
Olha Shevchenko-Makarenko
Olha Shevchenko-Makarenko ist vier Wochen nach der Vollinvasion aus Dnipro im Osten der Ukraine nach Deutschland geflüchtet.
"Unsere Menschen und unsere Heimat sind immer noch im Krieg. Heute möchten wir die ganze Welt daran erinnern. Vier Jahre Krieg in der Ukraine. Wir möchten ihn stoppen." Olha Shevchenko-Makarenko
Große Solidarität mit der Ukraine
Neben den ukrainischen Hauptrednerinnen sind auch der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly und Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack Zimmermann hier.
Tilly hat seinen Karnevalswagen mitgebracht, der die frierende Ukraine nach der zerbombten Energieversorgung zeigt. Strack-Zimmermann fordert erneut die Lieferung von Taurus-Raketen für die Ukraine.
Emotionaler Moment
Viktoriia Riznyk (Mitte)
Als die ukrainische Nationalhymne gespielt wird, singen fast alle mit. Und es fließen Tränen. Auch bei Viktoriia Riznyk, die mit zwei weiteren Frauen zur Demo nach Düsseldorf gekommen ist.
"Ich komme aus Saporischschja. Meine Heimatstadt wird jeden Tag attackiert." Viktoriia Riznyk
Aufgerufen zu der Demo heute hatte der Verein "Blau-Gelbes Kreuz". Seit der russischen Krim-Annexion 2014 setzen sie sich für die Opfer des Krieges ein.
Unsere Quellen:
- Verein Blau-Gelbes Kreuz
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
- Besucherinnen und Besucher vor Ort
Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 21.02.2026, 16:00 Uhr