In einem Video auf Social Media hat der Bürgermeister der Stadt Erkrath neue Details zur Sanierung des Schulzentrums bekannt gegeben. Im Video steht er am Oberstufenrondell des Gymnasiums. "Hier sieht man schon, dass das Feuer sehr stark gewütet hat und das ist natürlich auch der Bereich, wo wir sagen: Den kann man nicht erhalten, und da soll alles abgebrochen werden", erklärt Bügermeister Christoph Schultz. 60 Prozent des Schulzentrums werden demnach abgerissen und neu gebaut. 30 Prozent sollen bis auf den Stahlbeton zurückgebaut werden und nur zehn Prozent können erhalten bleiben. In diesem Bereich hat das Feuer keinen Schaden angerichtet. Die Zahlen werden am 1. Juli dem Rat vorgelegt, um zu kalkulieren, wie teuer die Sanierung wird.
Brandursache war Kurzschluss
Auslöser für den Brand im Mai war ein Kurzschluss der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.
Unterricht der Schüler findet statt
Als Übergangslösung werden die 1.200 betroffenen Schüler seitdem in einem bis dahin leerstehenden Gymnasium in Düsseldorf-Benrath unterrichtet. Nächstes Jahr wird für sie ein neuer Standort in Erkrath geschaffen. Auf dem dortigen Sportplatz Rankestraße soll bis dahin ein Containerdorf entstehen. Deshalb kann der Sportplatz schon Mitte Juli nicht mehr genutzt werden. Die Sportvereine können auf den Sportplatz Kemperdick umziehen. "Wir hoffen, dass wir Ende Januar den Einzug beider Schulen begehen können", sagte der Bürgermeister in einem Social media-Post am Samstag (21.06.2025). Die Schüler sollen möglichst bald wieder zurück nach Erkrath, damit der Schulweg nicht mehr so lang ist.
Unsere Quellen:
- Stadt Erkrath